hamann unterschrift 04

Alphabetische Register der Zitate und Loci

Eine strikte Trennung zwischen klassischen Zitaten und Redewendungen („geflügelten Worten“, Sprichwörtern, Sentenzen, juristischen Formeln etc.) wurde nicht durchgeführt. Hamann nutzte einige loci quasi als Zitat (sub rosa, abeat cum ceteris erroribus, quid pro quo), deren mehrfacher aufschlußreicher Gebrauch mit Stellennachweis zu belegen war. Die alphabetische Aufnahme der loci erfolgt ohne Stellennachweise und in wörtlicher Übersetzung, die im Kontext der Briefstelle möglicherweise zu modifizieren ist. Auch im Register der griechischen Zitate sind  Einzelworte ohne Autor und Quelle (da nicht ermittelt oder nicht zu ermitteln) aufgenommen, da der geringen Zahl wegen kein eigenes Register erforderlich war. Die meisten Zitate stammen aus dem Neuen Testament, das Eberhard Nestle übersetzte (Novum testamentum graece et germanice curavit Eberhard Nestle. 13. Auflage neu bearbeitet von Erwin Nestle. Stuttgart 1929). Alle altgriechischen Zitate sind auch in den Stellenkommentar übernommen. Die lateinischen Zitate stammen zum großen Teil aus literarischen Werken, ihr Verfasser wird namentlich genannt, mit Titel des Werks und der Fundstelle, zum Teil auch Parallelstellen und ins Deutsche übersetzt, in der Regel nach den Ausgaben der Sammlung Tusculum. Die Abkürzungen der Namen und Werke sind die philologisch üblichen, bisweilen bei nicht kommunen Quellen oder um zu viele Abkürzungen zu vermeiden, auch vollständiger angeführt. Französische und englische Zitate finden sich im Stellenkommentar, ebenso hebräische Begriffe und Zitate.

Quellen sind:
für die Horazzitate: Horaz. Sämtliche Werke. Teil I: Carmina, Oden und Epoden; nach Kayser, Nordenflycht und Burger herausgegeben von Hans Färber; Teil II: Sermones et Epistulae übersetzt und zusammen mit Hans Färber bearbeitet von Wilhelm Schöne. Sammlung Tusculum. Hg. v. K. Bayer, M. Fuhrmann, G. Jäger. München/Zürich [Artemis] 198510.
O. Seel [Hg], Die Satiren des Persius. Lateinisch und deutsch. München [Heimeran] 19742.
O. Weinreich, Römische Satiren. Ennius, Lucilius, Varro, Horaz, Persius, Iuvenal, Seneca, Petronius. Eingeleitet und zum Teil neu übersetzt. Zürich [Artemis] 1949.
Lexikon der lateinischen Zitate. Hg. v. H. Kudla. München [Beck] 1999.
H. G. Reichert, Unvergängliche lateinische Spruchweisheit. Wiesbaden o.J.[Hamburg 1956].
K. Bayer, Nota bene! Das lateinische Zitatenlexikon. Zürich [Artemis u. Winkler] 1995.
K. Bartels, Veni vidi vici. Geflügelte Worte aus dem Griechischen und Lateinischen. Zürich 19908.
D. Liebs (mit H. Lehmann, P. Möhring, G. Strobel), Lateinische Rechtsregeln und Rechtssprichwörter. München [Beck] 19864.
G. Büchmann, W. Robert-Tornow u.a., Geflügelte Worte. Der Zitatenschatz des deutschen Volkes. 3. Bde. München 1967 u.ö.