hamann unterschrift 04

Kommentar zu Band VII

Brief 1015

1,5           Deinen Brief: 1011.

7              Briefe vom 22ten Juni: 984.

11            gewaltiges Zeichen: 2 Ma 3,24.

13f.          wie Kant behauptet <...> Erscheinungen von Nichts: in der Kritik der reinen Vernunft.

14            in Träumen offenbart: öfter in AT und NT.

17            nur eine Wolke umfaßt: wie Ixion, VI,230,4ff.

19f.          unvollendet zu laßen: VI,530,21f.

24            Briefe an Schenk: 1012, wohl 536,12ff.

25            Brüchtenfällig: für etwas in Strafe genommen.

2,3           über die letzten Fortsetzungen geschrieben: 970, dann eigentlich nur über Äußerlichkeiten, auch des Drucks, 973; 977.

10            bey Sailer: Abel Seyler, Schauspieler und Direktor seiner Schauspieltruppe.

11f.          postischen Menschen: wohl: falschen, unechten, der sich die Hintertür offenhält.

19            meinen Brief vom 11ten: 1009.

20            einen 2ten: 1010; Der Deinige: 1011.

25            Gange nach Trotenau: zu Kanter, 6,25ff. u. VI,531,12ff.

26f.          über den verstorbenen König: VI,533,3ff.

27            Abrahamitischer Samenenergie: als Stammvater Israels und Vater vieler Völker, 1 Mo 17,4.

28ff.         Commentars über die Sätze: ähnlich Goethe, Die Leiden des jungen Werther, Brief vom 12. August; VI,534,6ff.

35            Brief an Schenk: 993, VI,465,17ff.; 466,10ff.

3,5           Vorlesungen: Philosophische Vorlesungen über das sogenannte Neue Testament.

12            Buchholtz wird Dir geschrieben haben: 30,25, vom 7.9.1786, nicht überliefert; Prinzeßin v Oranien: Schwester des Königs, befreundet mit A.v. Gallitzin.

13            jetzigen König: Friedrich Wilhelm II. v. Preußen.

22            neue Ausgabe meines Spinoza Büchleins: die zweite Auflage der Lehre des Spinoza erschien 1789.

24            Jenaer Literatur Bengel: die Herausgeber der Literaturzeitung.

25            Blinden u dem Kantischen Glauben: die Rezension von Wizenmanns Resultaten in der ALZ 125 und 126 durch Schütz, besonders Sp. 378ff.

25f.          wie Buridans Esel: der verhungerte, weil er sich zwischen zwei Heuhaufen nicht entscheiden konnte.

30f.          Sein Weltey ist hohl: bezieht sich auf die Ei-Metapher für ein philosophisches System in der gleichzeitig erscheinenden Schrift Wider Mendelssohns Beschuldigungen betreffend die Briefe über die Lehre des Spinoza. Im Vorbericht vergleicht J. seine Philosophie, auch wenn er keine angemessene Rezeption erwarte, mit einem Straußen Ey: Unterdessen lasse ich mein Straußen-Ey im Sande ruhig liegen. Meißen und Aelstern werden es nicht zertreten <...> seinen Inhalt zu offenbaren, sey dem Lichte das den Tag regiert überlassen. Goethe reagierte mit dem warnenden Satz: Dann, lieber Bruder, daß ich aufrichtig sey, das Strauseney will mir nicht gefallen <...>. Wenn die Gegner nur halb klug sind; so machen sie auf den langhälsigen Verfasser Jagd, der in unendlicher Selbstzufriedenheit aus den Büschen heraussieht und im Schatten sich seiner Superiorität über Elstern und Raben erfreut, und sie haben das ganze Publikum auf ihrer Seite. Lieber Freund man hat Exempel, daß Adler Eyer im Schoose Jupiters für einem Pferdekäfer nicht sicher waren (Ilmenau, d.5. May 1786). Auch VI,376,18. Die Rezension der Allgemeinen deutschen Bibliothek bemerkt dazu: Will Hr. J. unter dem Straußenei in der Schlußvignette den Spinozismus des Spinoza verstanden wissen, so ist sehr befremdend, Männer wie Leibniz, Wolf, Clarke, Reimarus, die sich alle mit der Widerlegung des Spinozismus, nach dem Urteile mehrerer verständiger Männer, glücklich beschäftigt haben, durch einen in Kupfer gestochenen Machtspruch des Hrn. J. zu dem ignavum pecus der Krähen und Dohlen herabgewürdigt zu sehen.

35            Abhandlung über das Mendelssohnsche Orientieren: von Kant, Was heißt: sich im Denken orientieren?

4,1           Geschichte mit Hartknoch: VI,534,23ff.; 540,32ff.

6ff.          Pontius <…> noch ein Buch unseres Johannes: alles Schriften Lavaters, das Buch wahrscheinlich die Predigt über Ziehens Prophezeiung, VI,542,12; 20,28.

16            Brieflein v Schenk: 1016.

21            Geantw <...> 23 Sept.: VI,538,19.

23            Wider geschrieben: 1020.   

[Zur Entstehungs– und Druckgeschichte des Fliegenden Brief siehe Janina Reibold, JBW II,5, S.734-746. Zu Brief 1015:
JBW II,5, S.540-547.]

Brief 1016

5,7           Nota des Buchdruckers: Eyrich in Mühlheim.

11f.          jenes großen Spartanischen Königes: Kindesaussetzung soll, laut Plut. Lyc. 16, in Sparta eine geregelte Institution gewesen sein. Von Kleomenes berichtet Herodot 5,42,1, er sei "nicht ganz bei Verstand gewesen", habe unter Wutanfällen gelitten (W. Marg). Dennoch wurde er kraft Erstgeburtsrecht König. Jedoch gilt eher sein Halbbruder Leonidas als Geisel der Perser. (freundl. Hinweis von H. Görgemanns).

[Zur Entstehungs– und Druckgeschichte des Fliegenden Brief siehe JBW II,5, S.734-746.]

Brief 1017

5,32f.       Quis mihi <...> docebis: Hl 8,1.

6,2           ersten Brief: v. 7. August 1784, 765.

6              zum dritten und letzten mal: VI,538,20.

7f.           solche Kelter und Treschtänne: Hos 9,2.

9              schrieb ich den 1 Januar 83: V,1,7.

10            es war eben der Tag: Friedrich Wilhelms II. war seit 17. August König von Preußen.

34            Landesleiche: die Trauerzeit für Friedrich II.

35            Brief an unsern J.[acobi]: 1011.

7,1f.         Fragment Ihres Hauptbriefes nebst den fünf gebundenen Einlagen: VI,530,9f.

4              XI. Sonntage nach Tr.[initatis]: VI,536,21.

9f.           abscheulichen Willkomm an J.: 1013?

9ff.          lächerlichen Abschiede <...> von Schenk: 1012.

15f.          erste eigenhändige Brief aus Pempelfort: 1009.

17            für einen Ixion: VI,536,30.

23            Herr, besänftige mein Herz: im sog. Porstischen Gesangbuch, Geistliche und liebliche Lieder <…>,Von der Gelaßenheit, Nr. 708, S. 595, Verf. nicht genannt.

24            sieben Briefen: Z. 7.

26            Kuchenwerk: zu Hamanns Geburtstag.

29f.          Lavater im May 77 erfreute: V,360,3f.

8,4f.         Brief von Reichardt <...> von seinem Schwager: Dorow, nicht überliefert.

7f.           die bisherigen Stiefkinder des großen Oncle: Friedrich II. hatte seinem Neffen Friedrich Wilhelm eine strenge Erziehung verordnet. Musische Fächer gehörten nicht dazu. Dennoch erlernte Friedrich Wilhelm das Cellospiel, pflegte eine besondere Vorliebe für das Streichquartett. Mit seinem Regierungsantritt bekam Berlin eine Hofkapelle, die das beste und größte Orchester Europas bildete. Auch um die Oper und das Theater, die unter der Sparpolitik Friedrichs II. stark gelitten hatten, war es nun besser bestellt. Zahlreiche Künstler und Theaterbedienstete, die Stiefkinder, suchten nun beim König um Hebung ihres Salairs oder Begleichung ihrer Schulden nach.

12            kleinen ungezogenen Propheten: Jona.

21            Originalausgabe eines Jesuiten: wohl der Jesuit L. Gonzalvez; Volksmährchen: von Johann Karl August Musäus.

22            aurea Legenda des Cabinets: die Legendensammlung um Friedrich II. und seinen Nachfolger.

25            Ihre Rhapsodie: über Gottes- und Menschen- und Selbstführung durch Bedürfnisse, im Manuskript.

28            wie der Sohn der Sunamitin: 2 Kö 4,19.

36            Rom V.: Rö 5,5.

9,4           auditis, visis et lectis et oblitis: aus gehörten, gesehenen, gelesenen und vergessenen Dingen.

5              stumme Mimik: Anspielung auf Engels Buch.

8              des armen Lenz seines: die psychische Krankheit, die bei J. M. R. Lenz aufgetreten war.

9              Wzm: Wizenmann.

11            Grund auch meiner Ueberspannung: VI,534,6ff.

22            unzeitige Geburt: der Fliegende Brief.

16f.          welchem wenig vergeben wird <...>: Lk 7,47.

18            zweiten Brief: 1010.

21            mein Brief: 1013; sein erster: 1009.

10,10        Trahe me <…>: Hl 1,4.

18            dritten Brief: 1015.

23            beyden Quartbändchen: 6f., nicht ermittelt.

33f.          gleichwie ein Pelican <...> Käuzlein in den verstörten Städten: Ps 102,7, Pelikan wohl weniger in der emblematischen Bedeutung für Christus, sondern wie: ein Unsinniger.

11,7         Geld verspillernde: verschwendende.

21            guter Freund: Kraus.

30            mein auserwählter und gewünschter B.[ucholtz]: Spr 31,2.

36            Weitzenkorn: Jh 12,24.

37            reine Λογος und der gute Wille: Anspielung auf Kant.

12,3         junge Paar: Cormann.

Brief 1018

12,14        aus welchem folgendes: VI,527,22- 26.

18f.          keinen von beyden Briefen: 1009, 1010.

31            Frantz: wohl der Fuhrmann aus Riga.

13,7         Engel vtriusque generis: welchen Geschlechtes auch immer.

16            gedrucktes Gedicht: von Lauson, VI,544,12.

20            beantw. d 18-: nicht überliefert.

Brief 1019

13,22        25 7[br.].[1786] des Vielgeliebten Geburtstage: von Friedrich Wilhelm II. von Preußen, am 25. September.

32            ältester Brief: VI,523,18, nicht überliefert.

14,1         löst mir das Rätsel des jüngsten vom 26 Aug. auf: nicht überliefert, VI,545,9, Datum alten Stils.

3              Schweitzer Medicin: Kämpfs Methode, der in Basel promoviert wurde und dort praktizierte.

5              dritten Brief: 1015.

6              Er schreibt mir: 4,2.

9              seine 3 Briefe beantwortet: 1020; ihren letzten Auftrag: gemeint: Ihren.

15            Stelle aus meinem Brief: VI,521,8ff.

20ff.         alten Liede heißt es: von Anton Ulrich von Braunschweig und Lüneburg, 8. Str. des Kirchenlieds Ach Gott, ist noch dein Geist in mir.

25            sagte nicht Adam: 1 Mo 3,12.

15,12f.     Probatum est. Seelig sind <…>: so hat sich erwiesen, Mt 5,3 abwandelnd.

14            Unser verdiente Kritiker: Kant.

16f.          Zollikofer ist <...> abgegeben worden: vermutlich Predigten von ihm.

19            ludis circensibus: dem Gesinde an den Feierlichkeiten zur Feier der Thronbesteigung Friedrich Wilhelms teilzunehmen erlaubt.

22            Oberbürgermeister: Hippel.

23            Ihr HE Schwager: Frédéric Toussaint. Vielleicht sollte er ins Finanzministerium?

24            meine Autorschaft: der Fliegende Brief.

25            das 84 Lavement: seiner Kämpfschen Hämorrhoidalkur.

27f.          neuer Wein <...> neuer Schlauch: u.a. Mt 9,17.

29            Schweitzermittel: 59,24.

30            Kannengießer: Anspielung auf Holbergs Komödie.

36            Empf.: alten Stils.

37            beantw d 23-: nicht überliefert.

Brief 1020

16,6         Thomas Malleolus: Beiname des Thomas a Kempis.

9              Brief aus M.[ünster] vom 7 d.: von Bucholtz, 3,12, nicht überliefert.

10f.          was Du mir unterm 4. vorläufig gemeldet hattest: 3,12ff.

12            in dem Schritt: das Gesuch um Reiseerlaubnis.

16            Fürstin <…> höheren Mittelsperson: Gallitzin und Wilhelmine von Nassau-Oranien.

20f.          der ins Verborgene sieht: Mt 6,4 u. 18.

24            verlornen Briefe: der Fliegende.

35            Wolken, Luft und Winden giebt Wege, Lauf und Bahn: aus Str. 1 des Kirchenlieds von P. Gerhardt, Befiehl du deine Wege.

17,8         Freund Crispus: Kraus.

12            90.sten Lav.[ement]: der Kämpfschen Kur.

14f.          Aufträge nach London: wegen Swedenborgs Arcana caelestica für Hartknoch.

15f.          gegen Diotime und Alc[ibiades]: Fürstin Gallitzin und Bucholtz.

21            zu dem bevorstehenden A.[nno] S.[ui] R.[egni] 87: dem Jahr Seiner [des Königs] Herrschaft.

23            Heiliger mit dem Lindwurm: St. Georg.

30            beantw/ den 13ten: 1023.

[Zur Entstehungs– und Druckgeschichte des Fliegenden Brief siehe JBW II,5, S.734-746. Zu Brief 1020: JBW II,5, S.561-562.]

Brief 1021

18,5         ein Brief von Dir: 1019.

7              Dein letztes: 1013.

12            den 22ten: September.

19,5         anzubringen: unterzubringen, als Vorleser.

3              nach allen Prädicamenten u Prädicabilien: mit Aristoteles und Kant: Kategorien und (reine, aber) abgeleitete Verstandesbegriffe.

6              Anverwantinn des Churfürsten: F. K. J. von Erthal.

10            so schreibt er mir: JBW 1536 vom 26.9.1786.

11            unterstützt durch die Frau v Coudenhove: bei der Müller wohnte und deren Kinder unterrichtete.

12            Heinse sey Vorleser: bei F. K. J.v. Erthal in Mainz.

18            da ich in Deinem Briefe las: VI,536,29f.

21            που στω: der Ausspruch des Archimedes; wie Du behauptetest: 27,8ff., das Motto zu Jacobis Ueber die Lehre des Spinoza.

36            erwartete Aufsatz: Was heißt: sich im Denken orientiren.

20,5         Daß ich <...> angeboten hätte: VI,540,14ff.

7f.           in Beziehung auf S. 97. dieser Rechtfertigung: was Nicolai speziell interessierte: <…> Desto mehr werden die Fäden eines – nicht erträumten, oder zum Behuf eines eigenen weitausgebreiteten Schleichhandels gar nur erdichteten- sondern würklichen Hyper-crypto-Jesuitismus und philosophischen Papismus hervor kommen, und, in sehr mannichfaltigne Verschlingungen sehen lassen, wie weit sie reichen.

8              Uhrheber des Märchens: vom hereinbrechenden Katholizismus, Nicolai in seiner Beschreibung einer ReiseVI, 372,23f. u. 28; VI, 461,5ff.

9f.           Mein Brief foderte nicht einmahl eine Antwort: JBW 1410 vom 27.4.1786.

12f.          Garve hat mir <…> geantwortet: JBW 1482 vom 24.6.1786.

14f.          ein Licht <…> aufgegangen: Nicolais Bestätigung der in Untersuchung der Beschuldigungen des Herrn Prof. Garve erhobenen Vorwürfe in Allgemeine deutsche Bibliothek 68/2, unter Nachrichten, S. 617-626.

15            Nicolais hämischer Antwort: in Nicolais Handexemplar von Lavaters Rechenschaft an Seine Freunde <…> steht am Rand der Seite 3: So rächt sich das Schicksal an dem Unglauben durch lächerliche Leichtgläubigkeit, also die Ansicht, das weise Jahrhundert der Aufklärung habe die Werte der christlichen Religion hinter sich gelassen, um einer lächerlichen Leichtgläubigkeit zu verfallen und an die These eines versteckten Jesuitismus zu glauben, die Anmerkung hämische Bemerkung. (S.Habersaat, Verteidigung der Aufklärung 1. Würzburg 2001, S.103f.). Sailers Das einzige Märchen<…> ist der Gegenschlag auf Nicolais Vorwurf, S. habe mit Hilfe Lavaters sein Andachtsbuch gratis verteilt, ein Beweis für geheime jesuitische Aktionen: äußerlich wirke Sailers Gebetbuch liberal und von katholischer Terminologie befreit, enthalte jedoch Katholizismus in toto: Marienverehrung, Heiligenanbetung, Ablaß, in: Beschreibung einer Reise, Band 7, 1786. Wichtiges Kriterium war Nicolai der Publikumserfolg des Andachtsbuchs bei protestantischen Lesern. Da es in den entsprechenden Journalen keine positive Besprechung gegeben habe, stieß N. bei seiner Ursachenforschung auf Zirkelbriefe Lavaters, die seit einigen Jahren mit der Hilfe K. Pfenningers kopiert und verschickt wurden, mit einer ausdrücklich positiven Bewerbung von Sailers Gebetbuch. Im Freundeskreis Lavaters war eine kostenlose Verteilung von Büchern üblich. Konfessionelle Unterschiede waren ihm bei gleicher religiöser Haltung ohne Belang, Nicolai nicht, der offenbar seit der Mendelssohn-Offensive eine Antipathie Lavater gegenüber entwickelt hatte. Nicolai antwortet auf Sailers Märchen in den Anmerkungen als Anhang zum 8. Band der Reisebeschreibung (86-186): Anmerkungen über das zweyte Blatt von Herrn J.C.Lavaters Rechenschaft <…>. Lavater reagierte mit einer Anzeige im Hamburgischen Correspondenten vom 19.8.1786, Nicolai mit einer öffentlichen Anzeige auch in der Allgemeinen deutschen Bibliothek 68/2, 1786, 617-626. Lavater gab schließlich zu, in einem Rundschreiben das Andachtsbuch empfohlen zu haben, positionierte sich aber in Rechenschaft an Seine Freunde, Zweytes Blat allgemein gegen die Berliner Aufklärer. (S.Habersaat, Verteidigung der Aufklärung 1,95-117).

16            herumreisenden schönen Geiste <…> Prospectus seiner Werke: wörtlich zitiert aus Nicolais Antwort, S. 626.

19            Einliegend die Abschrift: 518-521.

21f.          eine Epistel an Leuchsenring geschrieben <...> ans Licht kommen: im Deutschen Museum: Schreiben an Hrn. Rath Leuchsenring. Leuchsenrings Ziel waren „Reformen in der Religion“. Da er in Berlin gelebt und mit Mendelssohn "vertrauten Umgang gepflogen" habe, schrieb man seine Ansichten den Berlinern im allgemeinen zu. L. vertrat wie Nicolai die Ansicht, Katholiken, vor allem Exjesuiten arbeiteten für die Ausbreitung ihres Glaubens unter den Protestanten. Im Lavaterkreis galt er als Erfinder der These vom Kryptokatholizismus und als derjenige, der sie den Berliner Aufklärern nahegebracht hatte. Nicolai distanzierte sich öffentlich von Leuchsenring in seinen Anmerkungen über das zweyte Blatt von Herrn J.C.Lavaters Rechenschaft, S.189-191.

27f.          auf 2 die ich ihm hinter einander geschrieben: JBW 1462 zwischen 9./13. Juni 1786, nicht überliefert, und JBW 1532 vom 15.9.1786.

28ff.         Predigt <…>, die Rechtfertigung [Rechenschaft an seine Freunde <…>] <…> Pontius Pilatus: von Lavater.

33            die andern Bücher: VI,541,17-26.

35            Briefe über die Kantische Philosophie: von Karl Leonhard Reinhold.

36            Rezension der Resultate in den Götting.[ischen] Anzeigen: 1786, von Feder, 148. St.

21,1         den Nahmen Prometheus beygelegt: VI,539,4f. u. VII,24,3f.

3              Brief an Buchholtz: 1017.

[Zur Entstehungs– und Druckgeschichte des Fliegenden Brief siehe JBW II,5, S.734-746. Zu Brief 1021: JBW II,5, S.569-576.
Beilagen: VII,518-521.]

Brief 1022

21,10        letzten Briefe: 1015.

13            Daß ich Arbeit: mißglückter Satz? Oder: arbeite; Beyl.[age]: der überarbeitete Druckbogen des Fliegenden Briefs.

17f.          den eilften Jänner (86): N III,355,9ff.

25            aus Leipzig: durch Göschen.

30            101 Lav.[ement]: der Kämpfschen Kur.

33            Wettergläser: Barometer.

22,4         Berl. Blättchen: die Berlinische Monatsschrift berichtet von Änderungen im Kredit- und Steuerwesen, Zoll und Akzise, auch 25,13.

14            mit Briefen von Dir: 1021 und 1023.

23,6         Quispeldoor: ein tragbares WC.

10f.          mein Kämpfsches Embonpoint: Beleibtheit als Symptom von Stockung, 23,10f., 31,17f. u. 87,29.

17            Innhalt dieser Schrift: von Kants, Was heißt: sich im Denken orientiren?

24,1f.       Beyträge zum christl. Magazin: nach der Auflistung durch Alexander Frh.v.d.Goltz, Thomas Wizenmann, der Freund Friedrich Heinrich Jacobis, in Mittheilungen aus seinem Briefwechsel und handschriftlichem Nachlasse, wie auch nach Zeugnissen von Zeitgenossen […], 2 Bde., Gotha 1859, sind es 19 Beiträge.

12            der ihn drum ersucht: Ende November 1785 hatte K. in einem Brief an den Redakteur der Allgemeinen Literaturzeitung, Chr. G. Schütz, sein Urteil über Mendelssohns Morgenstunden ausgesprochen. Sch. hatte am Schluß einer offenbar von ihm selbst verfaßten Besprechung des Mendelssohnschen Buchs diese Äußerung Kants abgedruckt. Eine direkte Auseinandersetzung hatte K. wohl nicht beabsichtigt. Da fragte der Hallenser Magister L. H. Jakob in einem Brief vom 26. März 1786 bei Kant an, ob die Nachricht, er gedenke das Buch Mendelssohns zu widerlegen, richtig sei. andernfalls würde er sich selbst an eine Auseinandersetzung mit demselben vom Standpunkt der Kantschen Kritik aus machen. K. dementierte am 26. Mai diese Nachricht, die durch Mißverstand in die Gothaische Zeitung gekommen (Gothaische Gelehrte Nachrichten, 25. Jan. 1786, S. 56) sei und bestärkte J. in seiner Absicht. K. stellte ihm sogar einen Beitrag zu der geplanten Arbeit in Aussicht, nämlich eine Berichtigung einer auf S. 116 der Morgenstunden sich findenden Bemerkung, auf die J. ihn aufmerksam gemacht hatte. Schon am 17. Juni meldete J., seine Arbeit sei fertig, und bat K. um den versprochenen Beitrag. K. schickte ihm denselben im August, datiert vom 4. August.

14            So laß ich: las.

20            ersten Theil der Vorlesungen: von J. K. Pfenninger, Philosophische Vorlesungen über das sogenannte Neue Testament.

27            μετα παρατηρησεως Luc. XVII: mit äußerlichen Gebärden, Lk 17,20.

28            Hast Du gestrebt <...>: 19,30f.

28f.          durchlöcherte Cisternen: Aesthetica in nuce, N II,209,18f.; Jer 2,13.

32            Exod. XIV: 2 Mo 14,13.

25,1         Vorwürfe <...> unberührt gelaßen zu haben: 19,34.

15            leidige Autorschaft: der Fliegende Brief.

18            ins Cabinet zu gehen: VI,434,2f.

26            dem Minister: v. Werder; Dixi e liberaui <…>: nach Hes 3,19.

27            Brahl hat <…>: 43,11f.; 46,4ff.

37            Aufmunterungen: u.a. 2,1ff.

26,5         einen Anfang gehabt: entweder direkt auf den Fliegenden Brief bezogen oder der eigentliche Beginn seiner Autorschaft: die Sokratischen Denkwürdigkeiten.

6f.           Die Art, wie ich mich gegen <...> Herder darüber manifestirt: vor allem VI,512,22ff.

9              17 Xbr.: 17. Dezember.

27,6         Versprechen: 19,21 u. 61,8ff.

7              [Δος μοι] που στω: der Ausspruch des Archimedes: gib mir, wo ich stehen kann[, und ich will die Welt aus den Angeln heben].

10            meine Einbildungskraft wie Deine eigene: 20,3f.

15            deutsche Merkur: Jg 1786, VI,461,3ff. und 20,35, Reinhold, Briefe <…> Kantische Philosophie.

16            Gottingschen Anzeigen in puncto der Resultate: Feder, 20,36.

17            Reichardts Schwager: Dorow; Brief an Mirabeau: Reichardt, Schreiben an den Grafen Mirabeau <…> Lavater betreffend.

21            Anekdote vom Frachtbriefe: die Anmerkung zu S.6f.: Eine Zürcher Dame M.S., die sich eben in Paris aufhielt, als der Graf Mirabeau nach Deutschland reisen wollte, schrieb über ihn einen sehr enthusiastischen Brief an Lavater und verlangte, daß dieser ihn dem Herzoge von W. empfehlen sollte. [S.7] Lavater, der eben im Begrif war dem Herzoge zu schreiben, schrieb die Schilderung der M.S. von Mirabeau in seinen Brief und glaubte ihn so empfohlen zu haben. M.S., der er dies meldete, bestand aber darauf, der Gr. M. müsse auch einen Brief von L. in der Hand haben, wenn er ankäme. Dazu verstand sich L. nicht gerne, weil er den Mann gar nicht kannte, für den Herzog v. W. aber zu viel Hochachtung hatte, um so aufs geradewohl mit eignem Lobe zu empfehlen. Da man indess immer dringender darauf bestand, schrieb L. auf einen Zettel: Frachtbrief [statt Addressbrief] für den Grafen von Mirabeau. Diesen soll der Herr Graf sich haben verdollmetschen lassen, und den Inhalt sehr übel aufgenommen haben, auch in W. sich so unanständig über L. geäussert habe, daß der edle H. sich genöthiget gesehen, laut zu fragen, ob der Wagen des Herrn Grafen noch nicht da wäre.

29            Müllers Bruder: Johann Georg M.

31            Er schrieb mir damals: nicht überlieferte Briefe.

32            gänzliche Veränderung seiner Denkungsart: die Metamorphose oder Metempsychose seiner Vaterlandschen Geschichte der Schweiz als Universalgeschichte, V,225,13f., durch Herder angeregt. Die Begegnung hatte 1782 zu einer Lebenswende beigetragen, zu einer religiös fundierten Geschichtsbetrachtung, die zu einem Austausch von Briefen und Manuskripten führte. Müllers Werk schildert den Freiheitskampf der Schweizer Ritter, Hirten und Bauern gegen Habsburg, die inneren Kriege und die Behauptung der Freiheit Frankreich gegenüber. Müllers Werk wirkte auf das Schweizer Nationalbewußtsein, indem es den Zusammenhalt der national und politisch vielgestaltigen, sowohl aristokratisch wie auch demokratisch regierten Kantone stärkte.

33            neue Ausgabe: der Geschichte schweizerischer Eidgenossenschaften. In der Folge 5 Bände zwischen 1786 und 1805.

34            Der Aufenthalt in Berlin: durch die Gründung des Fürstenbunds, den Friedrich II. 1785 zur Stärkung der Reichspolitik gegen Joseph II. gründete.

28,1         Umarbeitung: des Fliegenden Briefs.

2              Deine Bücher: Ueber die Lehre des Spinoza, Wider Mendelssohns Beschuldigungen.

7f.           Monitorium wegen St.[arck]: Biester hatte in der Berlinischen Monatsschrift Starck zur Erklärung aufgefordert, wie er Protestant und Jesuit zugleich sein könne.

8f.           zweifelt <…> an der Erscheinung des Nov[em]b[ers].: daß die Berlinische Monatsschrift auf politischen Druck hin eingestellt würde.

12f.          Geh.[eim] Raths Diplom: 15,22f., Ernennung zum Geheimen Kriegsrat und Stadtpräsidenten.

14            des alten Cartesianers: Siegwart, 61,34.

28            Im Schweiße Deines Angesichts: 1 Mo 3,19.

32            Amos IV,12: 13.

33            απορουμενος αλλ' ουκ εξαπορουμενος: Ich habe allenthalben Trübsal, aber ich ängstige mich nicht, das Zitat aus dem 2. Korintherbrief vom Plural in den Singular setzend.

29,4         beantw <...> 14ten: 1026.

[Zur Entstehungs– und Druckgeschichte des Fliegenden Brief siehe Janina Reibold, JBW II,5, S.734-746. Zu Brief 1022: JBW II,5, S.577-587.]

Brief 1023

29,10        Deinen lieben Bief vom 26ten: 1020 v. 28. September.

12f.          Briefe von Neßelrode: nicht überliefert.

17            Ihren Vorschlag: ihren.

25            Aufsatz von Kant: Was heißt: sich im Denken orientiren?

26f.          mein Verleger Goeschen gemeldet: nicht überliefert.

30f.          mit einem Cavalier aus der Nachbarschaft: van der Borch, JBW II,5,601.

30,1         Magnetismus: Magnetisation: die sensible, besonders mit Nervenbeschwerden äusserstgeplagte Personen <…> in einen divinatorischen Schlaf versetzt, in dem sie feinere Wahrnehmungen machen, als sie beym Wachen zu thun vermögend sind, und Dinge, die sie und ihre Gesundheitsumstände betreffen, oft mit der pünktlichsten Genauigkeit vorherbestimmen.

2              damit befleckt zu haben: in dem Aufsatz Magnetische Desorganisation; kleines Brieflein: nicht überliefert.

3f.           2ten Bogen seiner Rechtfertigung: Rechenschaft an seine Freunde. Zweytes Blat. Ueber Jesuitismus und Catholizismus an Herrn Professor Meiners in Göttingen.

5f.           Nicolai <…> sich nicht erholen: der Lavater vorgeworfen hatte, er sympathisiere mit Jesuitismus und Katholizismus, die die Errungenschaften der Aufklärung zunichte machen wollten: Anmerkungen über das zweyte Blatt von Herrn J.C. Lavaters Rechenschaft an seine Freunde <…>.

10            gute Nachricht: 16,22ff.

12            Zufolge eines Briefes von Claudius: nicht überliefert.

20            Geantw den 25,26: mit 22,11ff.

21            Wiedergeschrieben den 4-9 Novbr: 1026.

[Zur Entstehungs– und Druckgeschichte des Fliegenden Brief siehe JBW II,5, S.734-746. Zu Brief 1023: JBW II,5, S.601-603.]

Brief 1024

30,24        Mein <...> gewünschter Sohn: Spr 31,2.

25            zweiter Brief: nicht überliefert.

27            ersten: nicht überliefert.

30            ungerathenen vier Bogen: des Fliegenden Briefs.

31            durch einen Brief von unserm J.[acobi]: 1015.

31,2f.       Erl.[auchte] Fürstin: von Gallitzin.

10f.          Anfälle der güldenen Ader: von Hämorrhoiden.

28            einen Brief an J.: 1022.

28f.          neusten Umarbeitung: des Fliegenden Briefs.

32,13        Dulcamara-Cur: sog. Bittersüß, ein Nachtschattengewächs, das bei Erkältungen, Blasenentzündung und Katarrhen des Verdauungsorgans helfen soll.

14            einer gantz andern Absicht: ein Ekzem an Rücken und dessen Fortsetzung.

24            besorgte: machte sich Gedanken.

26            weitläuftig: ausführlich.

31            Ipecacuanha: Brechwurz, u.a. V,356,32.

33,5         meines Arztes: Miltz.

21            Pasternak: Pastinake, eine doldenartige Wurzel.

35f.          philosophische Betrachtungen über die jüdische Religion: von J. H. Schulz.

37            rebutantes: Abstoßendes.

34,7         Mittelspersonen: Gräfin Gallitzin, Wilhelmine von Nassau-Oranien, v. Schmettau.

23            Xbr: Dezember.

26            Minister unsers Departement: von Werder.

35            mein Vorgänger <...> neue Licent Inspector: Blom und Marvilliers.

37            Licent Rendanten: Fritzsch.

35,1f.       jetzige Licent-Inspector: Marvilliers.

4f.           Um nicht einen zweyköpfigen Adler zu haben: zwei zuständige Verwaltungen, nämlich Admiralitätscollegium und die Kriegs-und Domänekammer, 40,22.

8              seinen Nachfolger: Hamann.

22            weil er sein Bedienter gewesen: Marvilliers war Friseur Friedrich Wilhelms gewesen.

26f.          Benoni <...> Benjamin: 1 Mo 35,18: Sohn meiner Schmerzen oder Sohn meines Glücks.

36,4         Sichel und ihre Erndte: u.a. Off 14,15.

5              mein auserwählter und gewünschter Sohn: die gewohnte Anrede, 30,24.

9              Gebundener: 2 Ti 1,8.

10f.          wie die Kinder in der Mutter Rebecca: 1 Mo 25,22.

Brief 1025

37,7         eins v Schloßer: 20,21f.

9f.           Schmähschrift gegen mich: Z. 32ff., Bd. 68/2, S.311-379.

11f.          Kants Abhandlung: Was heißt: sich im Denken orientiren?

16f.          Nicolais Verwahrung gegen Garve: in Staats- und gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Korrespondenten Nr. 70 vom 25.10.1786, auch veröffentlicht in Allgemeine deutsche Bibiothek 70/2, S. 617-622: Anzeige (gez Berlin, den 18ten Oktober 1786) Friedrich Nicolai. Angefügt die Antwort an F. von Stolberg-Stolberg.

18            das Buch: Untersuchung der Beschuldigung des Herrn Prof. Garve wider meine Beschreibung einer Reise <...>.

19f.          Der junge Spalding <…> geschrieben: nicht überliefert.

38,7         Geantw eod.: 1029.

[Zur Entstehungs– und Druckgeschichte des Fliegenden Brief siehe BW II,5, S.734-746. Zu Brief 1025: JBW II,5, S.610-613.]

Brief 1026

38,15        unerwarteten Briefe: nicht überliefert.

24            daß Crispus sich kreuzte: 33,23.

39,1         entlarvten Moses Mendelssohn: von J. H. Schulz.

4              den Engl.[änder]: Ferguson.

6f.           Antwort nach Münster: 1024.

11f.          Prediger des Atheismus: in seinem Versuch einer Anleitung zur Sittenlehre.

14            philosophischen Betrachtungen: Philosophische Betrachtung über Theologie und Religion überhaupt <…>.

18f.          Auch hier heißt es <...>: wie im Motto zu Wizenmanns Resultaten.

23            φφische Betrachtungen: Z. 14.

26            kundbare Zeugnisse: Engel, Moritz, Herz, Friedländer, Reichardt, Lavater, Jacobi, Mendelssohn, der Hamburgische Correspondent etc.

28            Reichardts Anekdoten: das Gespräch mit Mendelssohn, Nr. 18 der Beyträge zum <…> Hamburgischen Correspondenten.

31            Donnerskinder: Mk 3,17, Lavater (Johannes) und Jacobi (Jacobus).

33f.          zweite Stück <...> der A.[llgemeinen deutschen] Bibl.[iothek]: der Eberhardschen Rezension.

35            Deine und Deines Gegners Schriften recensirt: Jacobi, Mendelssohn, (Wizenmann).

40,5         meinem Nachbar: Stockmar.

11            mein Vorgänger: Blom.

16            besonderer Licent-Inspector: Marvilliers.

17f.          Licent-Einnehmer: Hamann selbst.

25f.          beyden Nachbarn und Vorgesetzten: Stockmar und Marvilliers.

26            einen Menschen: Ehrenreich.

29f.          damals lebenden Schwiegervater: Stahlkopf, nicht ermittelt.

37            in einem Particulier Briefe: mehrere Entwürfe, 487, 488, 490, 491, 492, 493, 496, 521.

41,1         damaligen Regisseur <…> Mr. Morinval: III,382f.

11            heftigen Brief an die Adm.[inistration]: N II,323-326, auch III,279,11ff.

18            Reichardts Vermittelung: III,279.

20f.          ins Cabinet <…> zu schreiben: 1056.

24            wie von Gellerts Greise: aus: Fabeln und Erzählungen. Der arme Greis: Sein zitternd Haupt, das nur halb seine war, sein ehrlich fromm Gesicht, sein heilig graues Haar, mit mehr als Rednerkünsten redte.

28            mitten im Tumult: Z.32ff; III,345,24ff., in der Beschreibung durch Kurt Christ, Johann Georg Hamann (1730-1788)- Eine Portraitskizze nach hypochondrischen Briefen, in: J.G.Hamann- Quellen und Forschungen. Hg. von R. Knoll. Münster 1988, S.233-276.

42,3         Raphael: Hippel.

7              pollnischer Sprachmeister: Michael Wannowski.

7f.           Relazione del Systema <...>: nicht ermittelt.

9f.           Origine <…> fatti dalla medesima: Manuskripte der Bibliothek Turin, siehe Carena, Angelo paolo und Bibliographia storia degli stati della monarchia di Savoia.

17            Briefe nach M.[ünster]: 1024.

30            Tellers Antworten darauf: Wilhelm Abraham T., Sehr ernsthafte Beherzigungen <...>.

37            sonst hatte: sonst hätte.

43,1         Nachbar: Stockmar.

11            Brahl eine günstige Resolution: 46,4ff.

34            hinkender Bote <…> Vorläufer: N II,87,29, N III,358,10.

44,3         Drachen <...> Pech, Fett und Haare: den „Berlinern“, StD 2,26.

7              Allg. Bibl. oder M Jacob: die Eberhardsche Rezension in der Allgemeinen deutschen Bibliothek, Bd. 68/2, und Jakob, Prüfung der Mendelssohnschen Morgenstunden.

8              B.[ucholtz] Geburtstag <…> meiner Marianne: 11. und 18. November.

18            Dedicationsexemplar: Prüfung der Mendelssohnschen Morgenstunden <…>.

23            Schicksal der Kantschen φφie: mit seiner Philosophie der Vernunft zu einem Vernunftglauben zu kommen, und die weitere Diskussion der Schriften Kants.

30            Eleve: nicht ermittelt.

33            hedera: Rank(en)werk.

35ff.         bequeme Richter <…> gehörig abzuweisen suchen: Kants Abhandlung in Jakobs Prüfung <…> nach der Vorrede Jakobs S. LII.

45,2         S.214 u 116 der Morgenstunden: Die erste Maxime steht S.214 erste Auflage: Sie wissen, wie sehr ich geneigt bin alle Streitigkeiten der philosophischen Schule für bloße Wortstreitigkeiten zu erklären oder doch wenigstens ursprünglich von Wortstreitigkeiten herzuleiten; und dieser Maxime bedient er sich fast durch alle p polemischen Artikel des ganzen Werks. <…> Die zweyte Maxime geht darauf hinaus die Nachforschung der reinen Vernunft auf einer gewissen Stufe (die lange noch nicht die höchste ist) dem Scheine nach gesetzmäßig zu hemmen und dem Frager kurz und gut den stopfen. In den Morgenstunden Seite 116 heißt es: Wenn ich euch sage, was ein Ding würkt oder leidet, so fragt nicht weiter, was es ist? (LIV-LV).

4f.           logomachie <...> Logodädalie: Wortgezänk, Wortkunst (oder -künstelei): <…> es ist aber zu besorgen, daß, indem er [Mendelssohn in den Morgenstunden] künstelt, allenthalben Logomachie zu ergrübeln, er selbst dagegen in Logodädalie verfalle, über welche der Philosophie nichts nachtheiligeres widerfahren kann (Abhandlung, a.a.O.).

7f.           Freywilligen: Wizenmann.

8ff.          Vorläufige Darstellung <…>: anonym publiziert, von Hieronym Zahorowski=Nicolai, Z. 11.

14f.          Enthüllung des Weltbürgersystems: Ernst Anton v. Göchhausen, Enthüllung des Systems der Weltbürger-Republik.

17            Da heißt es nun S.173: der Vorläufigen Darstellung paraphrasiert Z. 18ff.-25 Wahrheiten <…> Autorität.

20f.          kleinen Note: als Fußnote der Seite 173.

26f.          weit längere: die von Jacobi und dem Ihm zugetanen Freywilligen aufgestellte Theorie von Glauben und Offenbarung begünstiget allerdings den Katholicismus, mit dem Zitat aus Jacobis Wider Mendelssohns Beschuldigungen S. 97 und dem Zitat aus den Resultaten S. 60. Der Schluß XXXII: Außerdem scheinen beyde zu glauben, daß die Sagen von der geheimen Betriebsamkeit der Jesuiten erträumt von denen, die davon bisher geschrieben haben, erdichtet, und zwar zum Behufe eines ausgebreiteten Schleichhandels erdichtet wären, der darin bestünde, daß der Naturalismus, den man hier unter dem philosophischen Papismus verstehen muß, eingeführt werden mögte.

35f.          nicht <…> anrührten: Lk 11,46.

46,2f.       meine Stunde noch nicht gekommen ist: Jh 2,4. 7,30. 8,20.

5              Minister: von Werder.

9              Original seines Briefes: Des Grafen von Mirabeau einige <...> Schriften <...>. nebst einem Schreiben von demselben an den Uebersetzer, S. 307-317.

10            Beytrag der Uebersetzung: von Mirabeaus Considérations sur l'ordre de Cicinnatus.

11f.          Acte de la Republique de Virginie: in Brahls Übersetzung S.317-324.

47,9         Memorial: das Gesuch an den König, 43,11, 46,4f. u. 48f.

20            Minister von Z.[edlitz].

25            armen Ermländer: die in der Regel katholisch waren.

26            Bischof von Culm: Karl von Hohenzollern-Hechingen.

35            Deinen Namen in den Zusätzen: das Verzeichnis der lebenden Philosophen, mit Ferguson, Garve, Hennings, le Trosne, Schlettwein, Jung, Jacobi und Wichmann.

48,3         Sennwald: Senewaldt.

14            Freund: E. Ch. Mayer, VI,501,29.

19            Predigerbibliothek: hg. von G. Masius, Neueste Beyträge zur Predigerbibliothek. Jg.1 Köthen 1786.

23f.          Schmidt: K. Chr. E. Schmid; Jakobi: L. H. Jakob.

26            Edict: vom 25.12.1775, die Studenten nicht weiter mit Crusius´ Lehre zu belasten.

29            hiesigen Stadtschule: der Löbenichtschen; von einem Freunde: wohl J. G. Lindner, I,425,20ff.

33            Sittenlehre: Anweisung vernünftig zu leben.

49,24        Tecum habita: das Wohnen bei sich selbst, nach Persius sat. IV,52, wichtiger christlicher Grundsatz seit Benedikt von Nursia.

25            nosce te ipsum: γνωϑι σεαυτον.

31            wie dem Hund in der bekannten Fabel: bei Aesop und bei La Fontaine, 6. Buch 17: Der Hund und sein Spiegelbild.

34            wie Young sagt: in The complaint, or Night-Thoughts.

35            neuer Zeichen und Wunder: u.a. 2 Mo 7,3. Apg 2,43, 7,36. Rö 15,19.

50,5         Beynamens eines Felsens: Mt 16,17f.

8              neugierigen alten Mann: H. selbst.

9              zu Marburg herausgekommen: 59,29f.

10            Waldin: die Titel stammen von Wald(e).

13f.          ad objectiones contra argumenta quaedam pro Dei existentia: auf Einwände gegen Gründe, die für Gottes Existenz sprechen.

20            Bering hat <...> lesen wollen: Bering hatte die Kühnheit, Vorlesungen über Kants Metaphysische Anfangsgründe und das Handbuch des Jenaer Kantianers Schmidt anzukündigen, was das Einschreiten der hessen-kasselschen Regierung veranlaßte, die, ebenso wie die preußische nach des großen Friedrich Tod, der Aufklärung nicht mehr so günstig war wie ehedem. Übrigens wagte der treue Bering, das Verbot zu umgehen, indem er statt eines Kollegs ein Konservatorium über die Kritik der reinen Vernunft mit drei hoffnungsvollen Jünglingen abhielt. Gegen Ende 1787 wurde das offizielle Verbot zwar wieder aufgehoben, indes lebte der getreue Verehrer <...> noch immer so ziemlich in ecclesia pressa [Vorländer, I. 420]; Schulzens Erl.[äuterungen]: über des Hrn Professors Kant Kritik der reinen Vernunft von J. F. Schulz.

25            Dir.[ektor]: Stockmar.

30f.          die Allg.[emeine] d.[eutsche] Bibl.[iothek] <...> erwecke: 68/2, 44,7.

32            Freywilligen: Wizenmann.

51,3         Crispus plutarchisiert: 42,5f.

9              beantw den 21ten: 1033.

[Zur Entstehungs– und Druckgeschichte des Fliegenden Brief siehe JBW II,5, S.734-746. Zu Brief 1026: JBW II,5, S.616-650.]

Brief 1027

51,15        Geheim Secretaire Maier: wohl E.F.Chr. Mayer, VI,522,9f.

52,2         Hirten <...> Heerde: die Bildlichkeit von Jh 10, die Z. 4ff. fortgeführt wird.

4ff.          γενησεται μια ποιμνη, εις ποιμην. < ταεδια [!] προβατα - οιδασι την φωνην αὐτου ουκ οιδασι των αλλοτριων την φωνην: und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stalle; und dieselben muß ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und wird eine Herde und ein Hirte werden,eine Mischung aus Stellen des 10. Kapitels, nach Jh 10,5 u. 16 [αλλα προβατα εχω α ουκ εστιν εκ της αυλης ταυτης <...> και της φωνης μου ακουσουσιν].

Brief 1028

52,27f.     Brief v 5ten bis 26ten: 1022.

32            am schwarzen Brette: unter Aufsicht, auch eines Verbots der Monatsschrift wegen.

33            Meiners Vorrede vor seiner Psychologie: Grundriß der Seelenlehre.

53,11        Bruder: Johann Michael H.

16            Geantw den 3.4 Xbr.: 1035.

[Zur Entstehungs– und Druckgeschichte des Fliegenden Brief siehe JBW II,5, S.734-746. Zu Brief 1028: JBW II,5, S.652-655.]

Brief 1029

53,26        Billet doux: 1025.

54,4         Brahls Memoire: 47,9.

13            lieben B.[ucholtz]; mein letzter Heil[iger]: St. Martin.

22            zum Einzug nach der Stadt: von Pempelfort, 36,32f.

25            ob sie Dich auch anginge: die Prüfung der Mendelssohnschen Morgenstunden.

26            Hamb.[urgische] Zeitung Garve betreffend: die Erwiderung Nicolais auf Garvens Antwort, 37,16f., 70,15ff.

28f.          von Feder, der auch gegen Kant zu Felde ziehn wird: im 148. Stück vom 16. September 1786 und mit Ueber Raum und Caussalität zur Prüfung der Kantischen Philosophie. Göttingen 1787.

31f.          Feder soll seine ganze Kritik für Ironie gehalten haben: der Garves Kritik der reinen Vernunft in den Göttingischen Anzeigen St.3 vom 19.1.1782 durch sein Unverständnis „verstümmelte“.

32            Lettres Prov.[inciales].

55,2         Baroneße: v. Bondeli.

8              seit Michael: Michaelis.

12            bei der ich <...> besorge: besorgt bin.

12f.          neul.[ich] nach Münster schrieb: 1024.

25            In Weimar: Herder.

31            Impetus des 27 Sept: der Wiederaufnahme der Arbeit am Fliegenden Brief, der Geburtstag des Sohns, 16,3ff.

56,1         Geburtsnacht: 54,10ff.

2              Geburtstag: 55,31.

8              Leipz.[iger] Verleger: Göschen.

9              Deins mit den Lavaterschen Schriften: 20,28ff.

13            Predigt über die Erdbeben: Predigt wider die Furcht vor Erderschütterungen.

20            Dulcamara: u.a. VI,573,1.

30            mit Brahl an seiner Uebersetzung arbeitet: des Mirabeau.

58,1         Brief von Hartknoch: nicht überliefert.

3              Sw.[edenborgs] Arcanis: Arcana caelestica.

11            deutsche Merkur: mit Reinholds Briefen über die Kantische Philosophie; Das Museum: Schlossers Schreiben an Hrn. Rath Leuchsenring.

15            Eloge auf Kant im Göttingschen Almanach: 59,28, in: Taschenbuch zum Nutzen und Vergnügen, Betrachtungen über das Weltgebäude. Von Cometen, 1786, befaßt sich mit Kant: Die Kantische Darstellung ist meiner Meinung nach, der Büffonschen, die die Planeten durch einen Cometen aus der Sonne schlagen läßt, so weit überlegen, als die Newtonsche Physik der Cartesianischen. <…> Indessen wird ein Mann von Hrn. Kant´s Geist sich um so viel leichter hierin finden, als er gerade dieser Geist ist. Sein Ruhm ist bessern Zeiten vorbehalten.

19            Markar: H. M. Marcard.

21            seinen Briefwechsel: Magnetische Desorganisation <...> nebst zwei Schreiben vom Herrn Diaconus Lavater.

23            Fortgang seiner Rechenschaft: J. C. Lavaters Rechenschaft an seine Freunde.

27            Freywilligen: Wizenmann; Reisegefährte: Johann Michael.

29            coaetanis: Zeitgenossen, also Jakobis Söhne Johann Friedrich und Johann Georg.

36            beantw. den 22ten Xbr.: Dezember, 1038.

[Zur Entstehungs– und Druckgeschichte des Fliegenden Brief siehe JBW II,5, S.734-746.] Zu Brief 1029: JBW II,5, S.655-661.

Brief 1030

59,4         Brief vom 18 Sept.: nicht überliefert.

7              nach Düßeldorf: 1029.

9              Sw.[edenborg].

23            gute Nachrichten aus der Schweiz: vom Sohn Johann Friedrich Hartknoch.

24            wegen der Artzney: 15,29.

26            soll ohne alle Hoffnung liegen: 72,31.

28            Götting. Almanach: Taschen Calender vom Jahr 1787; Lob auf Kant: Fortsetzung der Betrachtungen über das Weltgebäude. Von Cometen, eine anerkennende Würdigung von Kants Ueber die Vulcane im Monde, mit dem Urteil: Sein Ruhm ist bessern Zeiten vorbehalten, 58,15.

32            Walden ein paar deutsche Bogen: Waldin, Untersuchung der Weltreihen und des darauf gegründeten Beweises von der Existenz Gottes.

32f.          er hat sie mir mitgetheilt: 50,7f.

35            Drei neue Profeßores <…> Ausländer: König, Hasse, Waldin, alle keine Ostpreußen.

60,5         hätte es mir beynahe jetzt ärger gehen können: 22,18ff.

11            Empf den 9 Nov: alten Stils.

Brief 1031

60,16        Geantw den 3.4 Xbr: 1035.

17            kleine Epistel an Kleuker: nicht überliefert.

18            Brieflein an Buchholtz: nicht überliefert.

24            bald geendigten Rechtfertigung: J. C. Lavaters Rechenschaft.

25            ein Buch, Joseph: J. J. Stoltz, Joseph, prophetisches Symbol von Jesus dem Nazarener, König der Juden.

32            vertrauliche Gespräche: David Hume über den Glauben oder Idealismus und Realismus. Ein Gespräch.

61,1f.       jüngsten Ausfalls in der Berliner Bibl: Eberhards Rezension in der Allgemeinen deutschen Bibliothek.

6              Dein Brief: 1022.

8              Versprechen: 27,6ff.

24            Ein Turm, der in den Himmel reichte: 1 Mo 11,4.

30            von neuem an ihn geschrieben: nicht überliefert.

31            andren Bücher: VI,541,17ff.

34            das Cogito des alten Cartesianers: von Sigwart.

62,1         Autorschaft: Fliegender Brief; unpartheyischen Rechenschaft: wegen Eberhards Rezension, 68/2.

[Zur Entstehungs– und Druckgeschichte des Fliegenden Brief siehe JBW II,5, S.734-746. Zu Brief 1031: JBW II,5, S.662-664.]

Brief 1032

62,10        Beweis erhalten: einen Brief/Gruß durch Dorow?

14f.          hat eine Krankheit unterwegs befallen: 37,4ff.

18            neuen Reductions-Etat: 57,25ff.

25            die Regie ins Land kam: die französischen Beamten.

63,2         neuste Schriften: wohl Plumard de Dangeuil.

3              Modenseuche: die Bedeutung des Handels, des Merkantilen, N IV,233ff.; III,XXVIII,20ff. und XXIX,1ff.

8              in dieser neuen Schule: der frz. Regie.

13f.          zwey der göttlichsten und zugl.[eich] menschlichsten Gebote: N IV,237,11: Hoffnung und Mitleiden.

20            Vorgängers: Blom; beyden Nachbarn: Marvilliers und Stockmar.

34f.          einen Brief <...> D. Lindner aus Halle: nicht überliefert.

64,1f.       Wohlthäter in M.[ünster]: Bucholtz.

13            Dulcamara: der bittersüße Nachtschatten mit mehreren Wirkungsbereichen.

14            maltotiers: die sich bereichern an Steuergelder.

21f.          den 27 April a.[nni] c.[urrentis]: 961.

31            gemeinschaftl.[icher] Freund: Jacobi.

35            Minister: von Werder.

65,2         H.[ippel] hat mich überredet: 73,32f.

18            Licenteinnehmer: Stockmar.

34            Thorkläfter: Z. 37: eine bestimmte Menge Holz.

66,6f.       zweyköpfigen Adler: 35,5.

11            dem Director: Marvilliers.

15            meines Nachbars: Stockmars.

28            neben mir arbeitenden Buchhalter: Gomm.

35            Wohlthäters: Bucholtz.

67,1         Baroneße: von Bondeli.

28            Jac.[obi] in D.[üsseldorf].

Brief 1033

68,20        Geantw den 3.4: 1035.

23f.          Deinen Brief: 1026.

69,8         Nachricht vom entlarvten Moses Mendelssohn: von J. H. Schulz, <...> oder völlige Aufklärung des räthselhaften Todverdrusses des M. Mendelssohn über die Bekanntmachung des Leßingschen Atheismus von Jacobi, Amsterdam.

13f.          Dohm <…> meldete mir: nicht überliefert.

14            entzopften Prediger: Schulz.

16            mit dem Opfer seines Zopfes zu huldigen: wieder zur für Prediger üblichen Haartracht, der Perücke, zurückzukehren.

35            aufbringe: im Sinne von: aufpäppeln, wieder in die Höhe bringen.

36            Vorläufige Darstellung des Jesuitismus: von Nicolai, Vorläufige Darstellung des heutigen Jesuitismus <…>.

70,2         beyden Verleger: Göschen und Decker.

3              jüngsten Briefe: 1025.

3f.           Enthüllung des WeltbürgerSystems: v. Göchhausen.

7              Mirabeaus´s Schreiben an Brahl: 46,10-47,8.

8f.           mit Reichardt anfangen wird: seine Reaktion auf Reichardts Verteidigung Lavaters in Schreiben an den Grafen Mirabeau <…>.

9f.           Antwort an Mirabeau <...> in französischer Sprache: nur anonym und in deutscher Sprache gedruckt.

12            die Resultate der Kantischen Philosophie: von Reinhold.

14f.          Garvens Antwort an Nicolai: auf die Beschreibung einer Reise in der Berlinischen Monatsschrift.

17            Nachricht in den Hamburger Zeitungen: Nr. 170 vom 25. Oktober 1786, auch in der Allgemeinen deutschen Bibliothek 70/2, S. 616-619.

23            patelinage: Schmeichelei, wie durch Maître Pathelin.

26            noch keine Lavaters Schriften: 56,9.

[Zur Entstehungs– und Druckgeschichte des Fliegenden Brief siehe JBW II,5, S.734-746. Zu Brief 1033: JBW II,5, S.665-668.]

Brief 1034

71,9f.       Einl.[age] von unserm bisher verlornen Landsmann: G. I. Lindner.

12f.          den Brief mitgebracht: nicht überliefert.

14            wegen Ihrer Caution: 74,28.

17            meldete mir J[acobi]: 61,27ff.

18            Schw.[edenborg].

18f.          Spalding (fil.[ius]).

21            andern Bücher: VI,541,17ff.

25            den 18 Oct.[ober] schon erhielt: 20,31ff.

36            dem gr.[auen] Ungeheuer u. dem goldnen Hahn: von W. L. Wekherlin, F. M. Klinger.

72,3         den Verleger: Ettinger.

10            Wald: 47,32ff.

20            Theurung im Lande: Lk 4,25.

25            Bethlehem: in der Abteilung Schriften, die herauskommen sollen: Bethlehem, ein Pendant zum Forschen nach Licht und Recht, von einem Dritten unparteiisch hinzugetan. Quedlinburg 1785, bei C.A. Reußner, Verf. nicht bekannt.

26            die Mendelssohnsche u Morschelsche Farce: von August Friedrich Cranz.

29            noch zum Fischzuge Rechnung mache: für den Fliegenden Brief.

31f.          Gletscher Spiritus: 59,24; VI,522,27f., eine Art Salmiakspiritus, dessen Wirkung auf fiebrige Krankheiten bereits A. v. Haller und D. Langhans beschrieben; Patientin: Neumann.

73,3         Landsmann: Reichardt.

4              schreibt mir: 77,22ff.

8              unserm Nic.[olovius].

12            beantw: nicht überliefert.

Brief 1035

73,15        vom 7, 14, 20: Briefe 1028, 1031, 1033.

29            nisus: Aufschwung.

74,24        Scheffners Schwager: J. H. Wirth.

26            ¾ Jahr in Pension gehabt: Friedrich Ludwig L. 1783, 63,31f.

26f.          Bruder dem D.[oktor]: Gottlob Immanuel L.

28            Hartknoch Bürgschaft: 71,14f., 86,27.

29            schöner Geist: Urban, 71,11ff., 75,31.

30            die Einl.[age] vom D.[octor]: 63,34f.

75,9         I Theil seiner Theodicee: Gottes Vertheidigung <…>.

14            an meinem Briefe: 1032, auch 21: klägl.[ichen] Briefe an Reichardt.

76,4         Quappe: eine Fischart.

19ff.         Pack Bücher:  goldenen Adler: Klingers Goldenen Hahn; Neuste vom Museo: Schlosser, Ueber dasjenige, was berühmte Schriftsteller <…>; Mercur: die September- und Oktoberausgaben mit Reinholds Briefe über die Kantische Philosophie; grauen Ungeheuer: von Wekherlin, 71,32ff.

77,5         heraklitisch: im Weinen philosophisch.

11            Beneficium naturae: Wohltat der Natur.

26            was sie: Sie.

28            ihre Beschwerden: Ihre.

32            damit sie: Sie.

35            Telonium: der Zoll, Mt 9,9.

78,4         mit einem noch größeren: 90,5ff.

5              ihr ältester Sohn: 82,33f.

11            Idiognosten Davids: J. G. Hasse.

13            Ich ihm aufs Dach: ihn scheltend.

17            Ausländer: alle keine Ostpreußen.

21            seine Freunde: Raphael Hippel, Nicolovius.

32f.          Buch der Weisheit: Salomo's Weisheit.

36            lateinische Rhetoric: 83,14; der Schellerschen vorzieht: Praecepta stili bene latini <…>.

79,2         3 fachen Geburtstages: 77,15f.; Deines zu zärtlichen Briefes: 1031.

8f.           sein Rath: 73,32f.

24            Er kannte sie: Sie, ebenso Z. 26f. ihrem Brief ihre Stelle: Ihrem Brief Ihre Stelle. Z. 28 ihrer getheilten Stelle: Ihrer g. St. Z. 32 sollten sie: Sie. Z. 35 hätten sie: Sie. Z. 36 ihr Gesuch: Ihr G., möchten sie: Sie.

80,1         ihr Amt: ihr A.; ebenso Z. 3 ihrer Last: Ihrer L. Z. 5 wenn sie: Sie. Z. 7 würden sie: Sie. Z. 9 daß sie: Sie. Z. 10 sollten sie: Sie. Z. 13 daß sie: Sie. Z. 16f. ihrer Lage: Ihrer L. Z.17 ihrer Rückkunft: Ihrer R. Z. 19 will ihnen: Ihnen. Z. 20 ihrem Urtheil: Ihrem U. Z. 24 ihrer Gegend: Ihrer G. Z.30 ihrem lieben: Ihrem . Z. 33 ihre Lieben: Ihre L. Z. 34 ihre Lage: Ihre L.

81,33        Eberhard Verfaßer ist: der Rezension in der Allgemeinen deutschen Bibliothek.

36            lesbaren Briefe: von Reinhold, Briefe über die Kantische Philosophie.

82,2         Meiners Psychol.[ogie]: Grundriß der Seelenlehre, mit einer kritischen Vorrede zu Kants Kritik.

3              Abel: Grundsätze der Metaphysik.

5f.           radio u <…> Senne eines Circuls: Sehne, Ueber die Lehre des Spinoza, S.9f., N IV,458f.

8              ein Engel beim Schopf: StD 2,35.

18f.          wohlmeynenden Gedanken zu mehrerer Berichtigung der Wächterbriefe: die Rezension mit dem Kürzel St von Marées Briefe über die neuen Wächter der protestantischen Kirche in der Allgemeinen deutschen Bibliothek Bd 75,1787, S.346-385.

34            Referendarius Courtan: 78,5f.

83,17f.     seinen Untersuchungen: Hasse.

19            die Kleukersche: Salomo's Schriften. 1ster Theil und Salomonische Denkwürdigkeiten.

23            der Uebersetzer: Jenisch.

28            soll jetzt in Braunschweig sein: Johann Michael Hamann an Hill: In Braunschweig habe ich den Jenisch besucht. [...] Er ist Hofmeister bei einem jungen Indianer, der ein Bruder von der Frau unsers Hogendorp [geb. Elisabeth Margarethe Bartlo] ist [Kant Akad.A. XIII,198].

30f.          den Oct.[ober] der allg. Litt.-Zeitung <...> Kant und Tittel zusammen: Nr. 259 und 260a: Sammelrezension von Kants Grundlegung zur Metaphysik der Sitten und Anmerkungen zu diesem Werk von G.A. Tittel: Über Herrn Kants Moralreform. Frankfurt/Leipzig 1786, S. 193-198; 201-207. Rezensent ist Ch. F. Schütz.

32            Kants guter Wille: Anspielung auf die Grundlegung zur Metaphysik der Sitten.

34            Metaph.[ysik] der Natur: Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft.

36            Hofprediger Schulz: Johann Friedrich Sch.

84,4         Cadastre: Kataster.

6f.           Salomon <…> in optima forma: hätte Friedrich II. seinen Nachfolger in der besten Gestalt.

11f.          der Bauer sollte <...> ausstrecken: wohl eine Anspielung auf die Ausmistung des Augias-Stalles, 86,23f.

13            Mit dem Geschwür zu reisen: bevor der Fliegende Brief abgeschlossen ist.

26            überführen: überzeugen.

85,1         verlorner Brief: 682.

2              Geh Finatzrath: von Koepken.

3f.           Minister: v. Werder.

4              Plerophorie: volle Zuversicht.

6              Collegium stili: über den Stil.

7              quodcunque de quolibet ac quomodo: was auch wie immer und worüber.

11            Wzm.: Wizenmann.

13            kleinen Thomas a Kempis: 30f., der kleine Hämmerlein.

15            Fabeldichter Desbillons: der Aesop herausgegeben hatte.

32            viatico: als Reisebegleitung, „Wegzehrung“.

33            das Final: des Fliegenden Briefs.

34            Decisum: Abkommen.

35            Krebel: wohl Die vornehmsten Europäischen Reisen, siehe Z. 36, oder Europäisches genealogisches Handbuch.

35f.          leben, weben und seyn: Apg 17,28.

37            in einem altem Lied: 5. Strophe des Kirchenlieds von Franck/Crüger: Schmücke dich o liebe Seele.

[Zur Entstehungs– und Druckgeschichte des Fliegenden Brief siehe JBW II,5, S.734-746. Zu Brief 1035: JBW II,5, S.672-685.]

Brief 1036

86,12        Ihr Schreiben vom 7 8br: nicht überliefert.

21f.          wie ein wankend Rohr: Mt 11,7; Lk 7,24.

23f.          Herkules <…> feigste Bauer: 84,11f.

25            wie jener Prophet: Hes 8,3.

87,13        verlornen Sohn <...> armen Vater: 74,30f.: der Versuch Friedrich Georg Lindners, sich vom Vater zu lösen und Soldat zu werden.

14            andere Familienunruhe: nicht ermittelt.

18            Angst war damals: 63,30ff.

24            goldene Ader: 31,10f.

88,3         Wohlthäter und meine Freunde: Bucholtz, Jacobi, Claudius, Herder, Häfeli, Z. 21f.

5              Schicksal meines Bruders: der gemütskrank war, N III,323, Apologie meines Cretinen.

9              Morgenroth fällt in Koth: in Schlesien gebräuchliches Sprichwort: Abendrot bringt Brot, Morgenrot fällt in Kot.

12            Prof. Walde: Waldin; aus dem einen Buch: Untersuchung der Weltreihen.

Brief 1037

89,22        gute Nachricht: 92,3ff. nicht überliefert.

26            Erben: Heinrich C.

29            Freunde aus P.[empelfort].

90,14        nach Berlin <…> zu schreiben: seines Urlaubs wegen.

23            mit B.[erlin], in W.[eimar]..

31            Nachbarinn: Louise Miltz.

91,5         Namen: des neugeborenen Sohns.

Brief 1038

91,13        Geantw den 30-31: 1041.

15            Deinen Brief: 1035.

27            Schönborn <…> Antwort eingelaufen: JBW 1596.

28f.          laße ich für Dich abschreiben: 95,27ff.; 522-523.

30            andern Bücher: VI,541,17ff.

32            Dein Auftrag: 85,28f.

[Zur Entstehungs– und Druckgeschichte des Fliegenden Brief siehe JBW II,5, S.734-746. Zu Brief 1038: JBW II,5, S.693-695.]

Brief 1039

92,30f.     Brief von meinem Jonathan aus D.[üsseldorf]: 1038.

33            Ceder Gottes: nicht direkt als Bibelzitat gefunden, Hes 92,13f.

93,1f.       Ihren Auftrag: wegen Swedenborgs Arcana caelestica, 95,28ff.

3              ihres Caviars: Ihres.

8f.           14 Xbr.: Dezember.

10            Namensbruder Georg: wahrscheinlich George Berens.

24            ist keine Kraft da zu gebären: 2 Kö 19,3. Jes 37,3.

30            Kundschaft: persönliche Zeugnisse, Ausweis.

35            Viaticum: Reisegeld.

37            unserm Jacobi: Friedrich Conrad J.

94,12        erschien mir Elkana: der nach Ausbruch seiner Geisteskrankheit mit Kants finanzieller Hilfe zur Genesung nach England verschifft worden war und 1787 getauft zurückkommt. Ob außer zu Hamann auch zu Kant ist nicht bekannt.

14            Pristley: Priestley, unter anderem Erfinder des Sodawassers und künstlicher Mineralwasser, der E. möglicherweise durch seine Experimente mit Gas zu süßem Meerwasser inspirierte, siehe Experiments and observations on different kinds of air.

94,25f.     pollnischen Uebersetzer <…> deutsche Strabo: Penzel, der in Krakau konvertierte und Strabos Erdbeschreibung übersetzt und herausgegeben hatte.

30            Verf.[asser] des Mnemonium: Plessing.

32f.          Abhandl.[ung] über den Aristoteles: in Band 3, S.1-109 von K.A. Cäsars Denkwürdigkeiten.

95,11        Princeßin: Luise von Anhalt-Dessau.

19            Verf. des goldnen Hahns: Klinger.

20f.          Wo ist <...> diesen Verf.[asser] zu wissen: v. Göchhausen, in Leipzig.

24            Bethlehem: 72,25.

25            zweiten Auflage der Kritik: der reinen Vernunft.

31            andern Bücher: VI,541,17ff.

35            heute meldet mir J.[acobi]: 92,4f.

96,15        beantw d. 2 Jan: nicht überliefert.

Brief 1040

96,19        Petri Schifflei[n]: Mt 8,23-27.

29            Pflegmutter Albertine: die Universität, alma mater Königsbergs.

97,5         unsers George Heyrath: wohl Berens.

9              seiner Dis.[putatio]: 101,4.

18            Autorschaft: Fliegender Brief.

25            Reichardt hat <…> alles gethan: 77,21ff. und 79,21ff.-81,15; 84,11; 90,15f.

29            werden wir seyn wie die Träumende: Ps 126,1.

36            in meinen Nieren sticht: Ps 71,23.

98,8         Berl. Blättchen: nicht ermittelt, Günter Arnold führt (Bd. 12, S.473) die „Leipziger Zeitungen“ (Neue Leipziger gelehrte Zeitungen) vom 6.12.1786 (239. Stück S.3031) an, die das Gerücht brachte: Es gehet das Gerücht, als werde der Herzogl. Weimarische Consistorial-Rath, Hr. Herder, hierher kommen, und dem Hrn. Probst Spalding adjungiret werden; 108,4ff.

9              das Gerücht von Ihrem Ruffe: 90,17f.

17            Chohen: Kohen, also Priester.

21            nach Düßeld.[orf] noch M.[ünster] geschrieben: an Jacobi und Bucholtz.

26            bevorstehenden Neuerungen: die angekündigten Reformen in allen Bereichen der Verwaltung, u.a.88,36f.

32            in suspenso: in Ungewißeit, schwankend und ängstlich.

34            neue Ausgabe Ihrer theol.[ischen] Briefe: die Revision des zweiten Bandes, dessen neuer Vorbericht auf den 8. 7. 1786 datiert ist.

99,1f.       Er sorget <...> und wacht <…> Macht: M. Luther, Wir glauben all an Einen Gott, Str. 1.

5              vollkommener Brutus zu werden: schwerfällig, stumpfsinnig.

Brief 1041

99,15        dein letztes Schreiben: 1038.

21            meine Handschrift: der Fliegende Brief.

26            auch mit Arbeit beschäftigt: u.a. mit David Hume über den Glauben oder <…>, 109,25ff.

100,11f.    Evangelium von Petri Schifflein: 96,19; Mt 14,22ff.

18            Sterquilinio: Misthaufen.

20            lavirt: Lavements eingenommen; B.[ucholtz].

26f.          Claudius <…> gemeldet: nicht überliefert, 89,22f. Sohn Heinrich wurde am 6. Dezember geboren.

27f.          wünschte ihm <...> Glück: 1037.

101,1        Beichtvater: Matthös; Pflegmutter: v. Bondeli.

4f.           ventilirt werden wird: eingehend erörtert.

5              Einl.[age] an Herder: 95,12f.

6              seine Freunde: Raphael Hippel, die Zwillinge Nicolovius.

12            wie Lazarus: Lk 16,20ff.

14            Etwas beyzulegen: den fortgesetzten Fliegenden Brief.

17f.          wankend Rohr in der Wüste: Mt 11,7. Lk 7,24.

18            Höfling in weichen Kleidern: Mt 11,8.

18f.          weicher Thon <...> Töpfers <...> Gefäß: Wsh 15,7; Rö 9,21; nach Jer c. 18, das Gleichnis vom Töpfer.

20            der Ruffer: in der Wüste, H. selbst.

22            schrieb mir Hartknoch: nicht überliefert; Deinen Extract: 95,28ff.

27            übrigen Bücher: VI,541,17ff.

102,6        Freymeister: einer, der keiner Zunft, Gilde o.ä. angehört.

21            Raphael: Hippel.

103,6        Geh. Rath: Hippel.

18            Kundschaft: 93,30.

26            Gewerke: alle Bereiche, in denen man tätig ist.

30            meinen Freunden: F. C. Jacobi, Nicolovius, 93f.

104,2ff.    Elkana hieß <…>: 94,12ff.

4f.           Prediger <…> seinetwegen an mich schrieb: VI,199,24ff.

14            gewesenen Pensionär Lindner: Friedrich Georg Ludwig L.

22            die Klage des Stark: Starck, Proceß über den Verdacht des heimlichen Katholicismus.

24            Urtheil ergangen: <…> vollständig neben der Sentenz aus den Akten herausgegeben von den losgesprochenen Berlinern. St. verlor den Prozeß.

32            Telemaque: von Fénelon.

36            neuen Ausgabe der Kritik: 2. umgearbeitete Auflage 1787.

105,1        Zeitungen: nicht ermittelt.

4              Vorrede zu Riccii: Angelus Maria Riccius, von Born.

7              Aus Riga: von Hartknoch.

10f.          das Spinozabüchlein: von Jacobi.

12            Sennen: Sehnen und Halbmesser, im Bild des Zirkels, Ueber die Lehre des Spinoza, S. 9f.

26            Vorleser: der Sohn Johann Michael.

28            die Erzählung des Philoctetes: im 15. Buch.

106,3        kranken Freund: Wizenmann; Tiro: Schenk.

4              in seine müßigen Stunden Eingriff gethan: mit der Bearbeitung des Fliegenden Briefs.

7              Alexis: von Hemsterhuis.

8              Verf.[asser] des Weltbürgersystems: v. Göchhausen.

11            Der goldene Hahn: von Klinger.

14            Alcibiades: Bucholtz.

19            Johann Jürgen: =Nebenform zu Georg.

Brief 1042

überkreuzte sich mit Brief 1040. Beilage: Brief v. 5. Februar 1787. Nicht überlieferte Briefe: Herders B. v. 1. Mai 1786, die Antwort auf 950, den Hamann mit 972 beantwortete, und ein Brief von Ende Juni 1786, eingegangen am 8. Juli, den H. am 3. August beantwortete.

106,25      fand Ihren Brief: s.o.

26            empfing: lies umfing (wie auch die folgenden Korrekturen nach Autopsie in Krakau durch G. Arnold).

32            das 4te Buch: das 14.Buch der Ideen (Herder 12,480).

107,2        dem 5.B.[uch =15.Buch] rein in eine neue Welt: lies: wie in eine neue Welt.

21f.          Mit dem November: lies Seit dem N.

23            Nichte: Philippine Karoline Goll.

34            wie eine Taube: 1 Mo 8,11.

108,2        Veränderung der Regie: der Verwaltung und des Zollwesens.

4              Von meiner Bestimmung nach Berlin: nach dem Tod Friedrichs II. war Friedrich Wilhelm, der die deutsche Kultur zu fördern bestrebt war im Gegensatz zu seinem Vorgänger - wahrscheinlich auf den Rat von Männern, die ein Gegengewicht suchten - auf die Möglichkeit gebracht worden, Herder nach Berlin zu berufen und Spalding zu adjungieren. Dieser wehrte sich begreiflicherweise, und das Gerücht einer Berufung Herders kam so in die Zeitungen, 98,8f. (Herder Briefe 12,473).

15            meine Gegner in Berlin: u.a. Nicolai, Spalding.

31            die Iphigenie ist ganz neu geworden: Prosafassung von 1779, 2. Prosafassung 1781, endgültige Fassung 1786, die Goethe in Karlsbad vorlas.

33            Ihre Schrift: der Fliegende Brief.

35f.          Hand einmal an den Pflug gelegt <…> ziehen Sie sie nicht zurück: Lk 9,62, mit einer charakteristischen Vertauschung.

109,3        erquickendem Briefe: 1040.

5              Inlage: 111,30f., Brief Herders an Hartknoch vom 5.2.1787.

Brief 1043

109,10      beantw.: 1046.

12            Deinen Brief: 1041.

19            letzten Briefe: 1035.

26            Gespräch: David Hume über den Glauben.

27            Spinoza Büchlein mit Zusätzen: die 2. Auflage von Ueber die Lehre des Spinoza <…>.

110,7        Zufälle: Anfälle.

12            hiesigen Arzt: Abel.

111.21f.    Wir wandeln <...>: nach Ps 23,4.

Brief 1044

111,30      Einl.[age] erhalten: 109,5.

112,1        reiches <...> Geschenk: Haselhühner, 100,37.

5              Beichtvater: Matthös.

7f.           Wohlthäterin meiner Töchter: v. Bondeli.

12            unser Freund: Herder; meinen Brief: 1040.

13            der seinige: 1042.

17            2 Disp. über Ψ II: Curarum in psalmum secundum posterium pars <…>.

23            Petersb.[urger] Übersetzungen unsers Landsmanns: Arndt, Ihro Kaiserl. Majestät <…> Verordnungen<…>; mit der Rigischen: nicht ermittelt.

28            Polizeyordnung 82: von Arndt, Russisch-kayserliche Polizeiverordnung.

37            Telemaque: von Fénelon.

113,5ff.    H.[erder] dankt Gott <...>: 108,14ff.

10            K.[ant] u. D.[alberg] dedicirte Blicke: und Herder gewidmet sind Jung-Stillings Blicke in die Geheimnisse der Natur-Weisheit.

13f.          Ihre Antwort <…> mitgetheilt: 1039 und 101,22ff.

14f.          in Ansehung des Sw.[edenborgs]: bei der Besorgung der Arcana caelestica.

18            meinen nouitium: Hans Michael.

21            Cunctator: Zögerer.

26f.          schreibt mir Herder: 108,26.

30            ihren Wohlthäter: Ihren.

Brief 1045

114,28      letzter Wille: siehe 524-527.

Brief 1046

115,11      voriger Brief: 1043.

15f.          andern Bogen der Beyl.[age]: 116,21.

17            Deines Briefes: 1045.

18            seel.[igen] Märtyrer: Wizenmann.

26f.          lag eine Frau, deren Mann der beliebteste Prediger <...> ist: Ernestine und J. D. Neumann, 72,32f.

116,2f.     Der Herr <...> mit Seinen Händen: Kirchenlied von P. Gerhardt.

4              Brief von Scheffner: nicht überliefert.

10            Dein voriger Brief: 1043.

12            Deiner Arbeiten: 109,26f.

16            Bleibt Dein lieber Tiro Schenk: 109,29ff.

19            Petri Stuhlfeyer: die Feier der Errichtung des päpstlichen Stuhles in Rom am 22. Februar.

25f.          Telemaque: von Fénelon.

27            Sahmsche Correspondentz: nicht ermittelt.

28f.          Voltaires Lebensbeschreibung: wohl La vie privée du Roi de prusse ou Mémoires pour servir à l'histoire de Mr. de Voltaire écrits par lui-même.

33            nur noch den Familiennahmen verehre: bei dem Sohn seines Taufpaten M. Lilienthal, Theodor Christoph, hatte Hamann während seiner Studienzeit einen wöchentlichen Freitisch gehabt und Bücher getauscht.

36            Scheffners Urtheil von Weynachten: nicht ermittelt.

117,1        über dies Buch: eben Trencks Lebensgeschichte.

3              Auch Düßeldorf kommt darinn vor: 212,30f.

5              aussalomisirt: Wortbildung nach dem Modell von Shakespeare Hamlet, III,2: It out- herods Herod, N IV, 415,9.

12ff.         Wie sich der arme Schelm <…> nicht unter einen Hut bringen kann: Friedrich Freyherrn von Trenck merkwürdige Lebensgeschichte, Erster Theil, Vorrede und Zweyter Theil, Berlin 1787, S. 264f.: Könnte ich das glauben, was Paulus in seiner Epistel an die Römer von den Gefässen des Zorns schreibt [Rö 9,22], die Gott von Ewigkeit her zur Quaal geschaffen hat. dann wäre die Erde eine Hölle für den, welchen das traurige Loos trift.-Weit gefehlt! ich betrachte ihn als Weltweiser mit Ehrfurcht, mit aufgeklärten Augen, als einen guten Gott ohne Leidenschaft, Ehrgeiz, Zorn, noch Rache und Habsucht, und fühle gegenwärtig Ursache, ihm zu danken, daß er mich durch Stürme zum Hafen führte, und mich den gegenwärtigen Zeitpunkt erleben ließ, wo mein Herz mich des zeitlichen Lohns versichert. <...> dann gelangt mein geläuterter Geist, der sich keine Schandthaten noch Verbrechen vorzurücken weiß, unfehlbar zu der Gemeinschaft der seligen Geister, die von einem gerechten Gott ihre verdiente Lorbeerkrone gewiß zu erwarten haben <...>.

17f.          Relatio curiosa: Inst. or. X,4,4: nam quod Cinnam Smyrnam novem annis accepimus scriptam et panegyricum Isocratis, qui parcissime, decem annis dicunt elaboratum, ad oratorum nihil pertinet, cuius nullum erit, si tam tardum fuerit, auxilium.

23            Buch Papier: ein ganzer Packen Papier; Handschrift: der Fliegende Brief.

26            Catalogus meiner Schriften: der für Hartknoch erstellt werden sollte.

29f.          Collisionsfällen <…>: N III,364,28ff.; N III,364,24ff.

35            mit einem Briefe: 1042.

118,1ff.    Hand <...> Pflug <...>: 108,35f.

11f.          Vollendung meines Autoreyes: seit den Sokratische[n] Denkwürdigkeiten.

17f.          Schweitzers: Kaspar Hottinger.

20            Heidegger: gemeint: Hottinger.

22f.          L.[avaters] Philemon.

24f.          Deines Bruders Predigten: Johann Georg J., Zwey Predigten, zu Vaels <…> gehalten.

28            fortgesetzte Rechtfertigung: an seine Freunde. Zweytes Blat.

29            Heft an die Wächter: Marées, Briefe über die neuen Wächter.

36            Liste <…> zugeschickt: VI,300-302.

119,1        Oculi: 3. Sonntag in der Fastenzeit, nach Ps 25,15.

5              Heerrauch: Höhenrauch, eine Trübung der Atmosphäre, meist durch Moorbrand.

7              Laß die Todten schlafen: Off 14,13, gemeint ist Wizenmann.

12            über Matth.: Die Geschichte Jesu nach dem Matthäus.

13            Fragment über Kant: Über das Orientieren.

20            Wunder und Zeichen: u.a. Apg 6,8; Rö 15,19; 7,36.

22f.          Was ist der Mensch: Ps 8,5.

24            Verdienst und Würdigkeit: aus Luthers Kleinem Katechismus, 2. Hauptstück, der erste Artikel.

30            Entwicklung des Satans: von Wizenmann.

30f.          weitläuftige Recension: von Lauwitz.

36            Grove: 131,11ff.

120,6        Herder muß <...> erhalten haben <...>: 1040 u. 1042.

9              Deine neue Schrift: David Hume über den Glauben.

10            Crispus: Kraus.

12            geschlungen: abgeschwollen.

15            Tiro Sch.[enk].

26f.          Sie wird’s wohl machen: nach Ps 37,5.

32            4 jungen Freunde: Hill, die Brüder Nicolovius und R. Hippel.

121,4        Superbus: Georg Arnold?; Paraclet bei B.[ucholtz]: Tröster, Beistand, Ermutiger.

6              wie W.[izenmann]; Consors: Bruder, Gefährte.

Brief 1047

121,15      Fortsetzung: des Fliegenden Briefs.

26            Nachbarn: Schenk.

28            materia peccans: krankmachende Substanz.

30f.          Tellersche Postill: Predigten und Reden, bey besondern Veranlassungen gehalten.

33f.          im Mercur ausschweifend ausgestrichen: ausstreichen: besonders hervorheben, in: Anzeiger des Teutschen Merkurs, Bd. 34, November 1786, S. CLXXXIII- CLXXXV.

122,5        lateinischen Zeitung: die Allgemeine Literaturzeitung, des großen Umfangs wegen, 123,8ff.

10            Triumvirat: Dalberg, Herder, Kant.

13            Nachbars Tochter: Selma Stockmar.

17            Baroneße: v. Bondeli.

18            Comp.[agnie].

19            Fayance: Fayence.      

28f.          göttlichen Entwickelung des Satans: Anspielung auf Wizenmanns Schrift.

29            εως αν εκβαλη εις νικος την κρισιν: Mt 12,20: bis daß er ausführe das Gericht zum Sieg.

31            ehrwürdigen Vetters: J. F. Jacobi, der Onkel.

35            außerordent.[lichen] Verf.: G. A. Regenhorst.

123,1        gegen Lav.[ater].

15            den cliuum zu ersteigen: 118,14ff., Quint. Inst. or. 12,10,78,

25            einen Brief: 990.

31            Schriften in Pf.[enningers] Beyträgen: von Wizenmann im Christlichen Magazin.

37            confiscirte Schrift: v. Borcke, Geheime Briefe über die Preußische Staatsverfassung <...>.

124,14      Marianne: Gedankensprung zu M. Bucholtz.

19            Alter ego: Helene Jacobi, 262,9.

22f.          Der Cliuus <...> laetius solum: 118,14ff.

28            beantw.: 1051.

Brief 1048

124,34      Exemplar: nicht ermittelt.

125,1        Parthie von den Vorlesungen: der Pfenningerschen.

7              Beichtvater: Matthös.

11            HE Meyer: J. Christoph M.

26f.          Des Herrn Jacobi Jgfr. Base: vielleicht Celeste Schwinck.

33            reiche Mann im Evangelio: Lk 16,19ff.

35            heraklitische u demokritische Augenblicke: zum Weinen und zum Lachen.

126,4        einzigen Brief: 990.

9              aus einem Briefe an seinen sterbenden Sohn: 525f.

15            Blicke in die Geheimniße der Natur: von J. H. Jung.

17            ungleiche Assortiment: Dalberg, Herder, Kant als Widmungsadressaten.

16            Stillings Romane: neben Theobald wohl auch die Autobiographie gemeint.

25            Epoche meines schiefen Mauls: VI,184,7ff.

27            Hand vom Pfluge zurück: Lk 9,62, seit 108,35f. mehrfach zitiert.

27f.          mit dem genesenden Hiskias: Jes 38,15.

29f.          Benoni und Benjamin: 1 Mo 35,18.

32            unserm Philosophen: Kant.

32f.          salto mortale über den Mondschein: Träume eines Geistersehers.

127,4        Telemaque: von Fénelon.

11f.          par nobile fratrum: die Nicolovius-Brüder.

12            Hahn: Johann Bernhard H., nicht ermittelt, welche Disputation von den jungen Leuten nachgestellt wird.

13            Postillenschreiber: Philipp Matthäus H.; printzmetallne Märchendichter: Klingers Goldener Hahn.

14            Sterquilinio almae nostrae: auf dem Misthaufen unserer Universität. Von Hahn sind mehrere Disputationen überliefert, siehe Werner Stark, Marburg, Bibliographie der Albertina Königsberg.

15            mit ihren: Ihren.

17            Sammlung von Predigten: von W. A. Teller. Bibliographie der Albertina Königsberg

19            Oberhofprediger: J. E. Schultz.

20            M.[endelssohns] Jerusalem; Zellschen Jacobi: Johann Friedrich J. in Celle, nicht gedruckt.

21f.          Gedanken über do: von Regenhorst.

Brief 1049

128,4        kleinen Beyl.[age]: der Fliegende Brief.

7              den Hügel erstiegen zu haben: Quintilian, 118,14ff.

20            Lombre: ein Kartenspiel.

129,6        seel.[igen] Freywilligen: Wizenmann.

Brief 1050

129,13      komt endlich eine schnelle Katherine: der Bogen zum Fliegenden Brief.

19            Beichtvater: Matthös.

21f.          den Hügel <...> erreichen: Quintilian, 118,14ff.

22f.          den Rauch nicht unterdrücken: nach Hor. ars 143/4: non fumum ex fulgore <...>.

33            Alc.[ibiades]B.[ucholtz].

130,1        Grove: 119,36f.

3              vielmehr ihrer Tante: v. Bondeli.

7              das Ubrige: des Fliegenden Briefs.

Brief 1051

130,18      geantw den 8.9.: gemeint: den 8.4., nämlich 1054.

20            liebevoller Brief: 1046.

23            zweyter Brief: 1047.

24            Beylagen: der Fliegende Brief.

32            DeMarées: Briefe über die neuen Wächter.

33            Die göttliche Entwickelung: von Wizenmann.

131,18      Sindikus zu werden: 109,29f.

23            Starkens Klagschrift: Starck, Proceß über den Verdacht <…>.

24            Abschrift des Briefes: 528-529.

Brief 1052

131,31      nebst Gesprächen: David Hume über den Glauben.

32            Geantw: 1058.

34            den 9 May: 1064.

132,5        Briefe v 22ten: 1049.

7              vom Magnetismus u Somnambulismus: im David Hume-Gespräch S. 141f., das philosophische Magnetisieren, und S. 144, Somnambulismus.

9              Ries: Maßbezeichnung im Papierhandel, ein Packen Papier, je nach Gewicht des Papierbogens zwischen 250 und 50 Bogen Druckpapier.

Brief 1053

133,3        GesandtschaftSecretär: nicht ermittelt.

10f.          wegen des Kriegs gegen Heßen Caßel: möglicherweise gemeint: Landgraf Wilhelm I. Kurfürst von Hessen beanspruchte Anfang 1787 nach dem Tod des Grafen Philipp Ernst von Lippe-Bückeburg den lippischen Anteil der Grafschaft Schaumburg. Er besetzte, ein offener Rechtsbruch, die Grafschaft mit dem Anspruch, das Gebiet stehe ihm zu, da der Verstorbene einer unebenbürtigen Ehe entstammte. Erst die Vermittlung Friedrich Wilhelms II. von Preußen veranlaßte ihn, seine Truppen abzuziehen und seinen Anspruch aufzugeben.

20            zwey Brieflein: 1049, 1050, mit Correcturbogen des Fliegenden Briefs.

24            meines Gesprächs: David Hume, 131,31.

29            Es ist demnach Zeit: N III,395,6ff.

31            All Fehd hat nun ein Ende!: von N. Decius, Allein Gott in der Höh sei Ehr, Str. 1.

134,1        ihm dabey geschrieben: am 4. April 1787, JBW 1678.

Brief 1054

134,25f.    welche ich den letzten Febr.[uar] erlebt hatte: mit Brief 1043.

135,12      Projekte à la Rochow: Friedrich Eberhard v. R. richtete auf seinen Gütern Lehranstalten für die Landbevölkerung ein.

13            geschroben: von schrauben: jem. verhöhnen, ins lächerliche ziehen.

35f.          auf das Museum aufmerksam: O. beginnt seine Kantkritik: Seitdem die Welt gestanden hat, bin ich, die ewige Metaphysik, noch nie so äußerst weit auf grundloses Eis geführt worden als von diesen zwey ungemeinen Männern [Kant und Wizenmann] (siehe deutsches Museum, Februar 1787), S.11. Gemeint ist der Aufsatz Wizenmanns Über das Orientieren. An Herrn Professor Kant <…>.

36f.          alte Schweitzer: der Herausgeber, dem das Buch gewiedmet ist: von einem alten Schweitzer, der sich am Ende der Vorrede als Der Verfasser Einiger Worte der Erinnerung an die liebe Menschheit vorstellt =Prinz Eugen von Württemberg.

136,5        Misverständnißes: 118,21ff.

9              nützlicher Onesimus: Kol 4,9.

10f.          unnützer Knecht: Anspielung auf Phm 11

12            Seeligkeit der Armen am Geist: Mt 5,3.

17            Oberhof: -prediger, J. E. Schultz.

28            den Autor erfährst: Klinger.

29            Verf.[asser] der Weltbürger: von Göchhausen.

35            Kirchenrath: J. D. Neumann.

137,2        erbaul.[ichen] Gisecke.

3              Sein Wirth: nicht ermittelt.

24f.          Spermaceti: Walrat, Cetaceum, eine aus dem Kopf von Pottwalen gewonnene Fettsubstanz.

26            die berlinsche Reverberes: Réverbère: polierter Hohlspiegel, welcher zur kräftigen Reflexion des Lichts in einer vor demselben angebrachten Flamme bestimmt ist; auch die mit solchen Spiegeln versehene Lampe selbst. In Frankreich ist R. der gewöhnliche Ausdruck für Straßen-(=Gas-)Laterne.

36            meinem Arzt: Miltz.

138,9        neuen Diaconen: Gräf, 155,21f.

12            verdriesl.[iche] Verwickelung: 148,34f.

13            Schulfasces: Bürde, Last.

32f.          Baroneße: v. Bondeli.

139,12      die Lage Hills bey Jacobi: 233,7.

32            Lav[aters] Rechtfertigung; Campens Vorschläge: ob Theophron oder der erfahrende Ratgeber für die unerfahrene Jugend (1783)?

35            Enkel: Knöchel.

37            schlingt: schwillt.

140,5        Praesepio: Stall, Krippe.

12f.          kranken Freundes: Hennings.

13            Auch in der Küche: bei Gellius überliefertes Heraklit-Zitat: [introite] nam et hic dii sunt.

26            à bâtons rompus: vom Hundersten ins Tausendste kommend.

33            den Hügel überstiegen: Quintilian, 118,14ff.

141,3        Brüder: Jachmann.

5f.           dem Wuchs nach Potsdamer: also sehr groß (für die Garde des Königs geeignet).

23            Director: Stockmar.

34            weil Du es eine Diss.[ertation] nennst: 131,19.

37            Deine Gespräche: David Hume über den Glauben.

142,2f.     Der Geist ist willig: Mt 26,41; Mk 14,38.

5              Namensbruder Georg: Sohn Jacobis.

8              A[λφα] und Ω[μεγα]: Off 1,8 u.ö.

18            beantw den 30ten: 1062.

Brief 1055

142,28      Buch zum Andenken: 150,35.

143,3        Wohlthäterinn: J. v. Bondeli.

Brief 1056

144,3           schwere Aussprache: sein Stottern.

21                umzukommen: auszukommen.

23                Wohlthäters: Bucholtz.

145,7           Vorgänger: Blom.

Brief 1057

146,24      das Museum: Februar 1787, mit dem Aufsatz Wizenmanns, Philosophische Verknüpfung der Hauptmomente <…>.

26            Quasimodog.[eniti]: 1. Sonntag nach Ostern, 15. April.

28            Wz.: Wizenmann.

32            seine Res.[ultate]: der Jacobischen und Mendelssohnischen Philosophie.

147,3        Crispus: Kraus.

14            Monatsschrift: die Berlinische, der April enthält S.353-395 den Aufsatz von Gedike/Biester, Ueber das itzige Streiten mancher Schriftsteller, besonders Lavaters, gegen die Berliner; S.395-408 Gedike/Biester, Ueber Herrn Oberhofprediger Starks neueste Erklärung in drei Zeitungen.

22            Nicolais Schrift: Anmerkungen über das zweyte Blatt von J. C. Lavaters Rechenschaft.

27            des seel. lieben Testament: Wizenmanns Philosophische Verküpfung der Hauptmomente.

33            Abschrift des Starkschen Briefs: nicht ermittelt.

36            wie jene Maus: bei Lafontaine, Fabel 11/12 des zweiten Buchs, ist es eine Ratte, die den im Netz gefangenen Löwen frei nagt.

148,6f.     Durchlauchtigen Fürstin: v. Gallitzin.

16            Kants Bedienter: Martin Lampe.

23            verschriebenen Frantz: bestellter frz. Wein.

31f.          Diplom eines Mitarbeiters: als ob er mit Meiners zusammen gearbeitet hätte. Die Rezension seiner Kritik durch Eberhard, Allgemeine deutsche Bibliothek 80, S.131-134 erscheint 1788; 233,19f.

33            nabalisirt: sich wie ein Nabal (=Beiname F. Nicolais in Hamanns Schrift Zweifel und Einfälle über eine vermischte Nachricht) verhält, nach 1 Sm 25,25.

35f.          einen Brief von Dir: 1053.

37            Berl. Jägern: Gedike und Biester, Z.14.

149,6        Quasim[odogeniti].

10            Bergpredigt: Mt 7,1; Lk 6,37.

13            ως εν παροδω: wie im Vorübergehen.

21            Willkommen in Pempelfort: 132,26.

22            bevorstehenden Hochzeitsfreude: 133,17ff.

24            Dein Brief: 1053.

24            Nachricht von Dahlbergs Wahl: 134,16f.

27            ziemlich geraset: 147,14f.

29            Oberhofpredigers <...> naher Blutsfreund: J. E. Schultz, ist Nachfolger Starcks. Starcks Frau ist die jüngste Tochter F. A. Schultz's, vielleicht verwechselt?

34            N.[icolais] Blutsvetter: 148,33f.

36            Wz. [Wizenmanns] Fragment und Testament: Philosophische Verknüpfung <…>.

150,1        in Ansehung meiner: 134,9ff.

3              Mein einziger Brief an ihn: 999.

6              Febr[uar] des Mus.[eums]: Über das Orientieren.

10            zu schneiden, was andere gesäet: nach Mt 25,24.

12            im Gespräch: David Hume <…>.

13f.          quoad materiam <…> quoad formam: hinsichtlich des Stoffs und der Form.

17            Beyl.[age]: der Fliegende Brief.

21f.          Auf Starkens Antwort wird vieles ankommen: Über Krypto-Catholicismus, 151,34; 152,35, Rechtfertigung, Apologie.

34f.          Wielands Damenbibliothek: hg. von Reinhold.

151,26      Geschichte des Beseßenen: Mt 17,15.

31f.          ein Werk der Barmherzigkeit: 148,5ff.

33            B.[ucholtz].

34            Starkens Rechtfertigung: 150,21f.,

152,1        dem von der Monathsschrift widerlegten Programm: die Aprilaufsätze, 147,14, zuvor im Januar Gedikes Aufsatz, Nöthige Gegenerklärung gegen des Herrn Oberhofprediger Stark öffentliche Erklärung, S. 87-99, der Vorwurf der Proselytenmacherei und Katholisierung.

7              Thema meiner kleinen Autorschaft: das Generalthema seines Werks.

8              Demarees: Marées, de.

26            Hochzeit Tag: 133,18f. u. 219,25.

153,3        crudem materiam: Rohstoff, unbearbeitetes Material.

4              secretionibus: Ausscheidungen.

6              Tiro Antinomie: 131,19, wohl verschrieben für Autonomia, 305,17.

7              Tirocinium: erster Anfang, Probestück.

9              beyl.[iegendem] Brouillon: dem Fliegenden Brief.

11            Trahe me <…>: Cento aus Hl 1,4, Horaz, Cicero/Tibull.

17            ungefehr 1/3: des Fliegenden Briefs.

34            beantw den 30ten <...> May: 1062.

Brief 1058

154,9        hörte nicht auf zu lesen: David Hume <…>, Z.13 Dein Büchlein.

10            Crispus: Kraus.

16            ciceronianisch: der Diaologform wegen.

17f.          erstes Werk über die menschl.[iche] Natur: A treatise on human nature.

19f.          Versprechen wegen W[i]z[enmann]: 151,12ff., 155,22ff.

155,14f.    Zöllnerseufzer: Lk 18,13.

21            seel.[igen] Freunde: Wizenmann.

23            das Verständnis öffnen wird: 151,13ff., 154,19ff.

27            φφus: philosophus.

28            Sokr.[atische] Denkw.[ürdigkeiten].

32            Tableau historique de l'esprit: von Antoine Taillefer.

35            in dem Fragment: Wizenmanns Philosophische Verknüpfung,155,35.

156,2        Deine Er: der Gesprächspartner in David Hume.

16f.          Christentum und Luthertum: 152,7.

20            berlinsche Idealismus: z.B. die Aufsätze von Biester und Gedike im Januar und April der Berlinischen Monatsschrift.

34            wächserne Nasen: David Hume S.7; 166,7, 221,8f.; auch bei Luther, Lessing; VI,339,30

37            Crispi Schulphilosophie: das Versprechen von Kraus, sich zu Wizenmann zu äußern, 154,19, Commentarium über Wz., 159,32.

157,1        erndten was sie gesäet: Mt 25,24.

7              nicht wie Kant es meynt: mit dem guten Willen; c'est assez que d'être: 155,29f.

8              ideelle Jesuiten: wie Starck.

17            Starks Schutzschrift: Über Krypto-Catholicismus.

22            Wenn von dort etwas dazu beigetragen werden kann: durch Vermittlung der Gräfin Gallitzin und ihres Bruders v. Schmettau, 148,5ff.

25            Tiro: Schenk; die Arbeit: der Fliegende Brief.

31            Unserm Oberhofprediger: Starck in Darmstadt.

158,7f.     deßen Sausen man hört: Jh 3,8.

11f.          jungen Most <...> neuen Schläuchen: Mt 9,17, Mk 2,22, Lk 5,37.

13            so braucht es keinen neuen Lappen: die Gedankenführung von Mt 9,16, Mk 2,21, Lk 5,36 aufnehmend.

23            pruritum: Juckreiz.

31ff.         bona fide <...> mala fide: aus gutem bez. schlechtem Glauben.

32            Eτεροδοξιε: Heterodoxie.

34            dem Lob der Helena: Isok. orat. 10,3.

37f.          ὁς απειρων το πληϑος πεφυκοτων των πραγμτων ὡς EΝΟΣ oντος του ΠΑΝΤΟΣ επεχειρησεν αποδειξεις εὑρισκειν: welcher, während die Dinge ihrer Zahl nach von Natur aus unendlich sind, durch Beweise darzutun unternahm, daß Alles Eins sei; Isokrates Lob der Helena, Absatz 2.

159,4        ουδεν γαρ εσται λοιπον ετι πλην ΘΕΟΝ γενεσϑαι: denn es bleibt nichts übrig, als ein Gott zu werden, Isokrates.

4f.           in die Sonne fliegende Adler: das bis in die Emblematik tradierte Bild der Verjüngung nach Ps 103,5 und Jes 40,31.

5              Grille eines Engländers: angeblich Swindenius.

9ff.          Was ich <...> im stande bin auszupreßen: siehe auch Z. 32: Commentarium, 154,19f.

16            aus Deinem Baco anführst: David Hume <...>, S. 134: de augmentis scientiarum: Alius error est eorum, qui omnium sectarum atque haeresium veterum, postquam excussae fuissent et ventilatae, optimam semper obtinuisse, posthabitis aliis, existimant. Itaque putant, si quis de integro institueret inquisitionem et examen, non posse non incidere in aliquas ex rejectis opinionibus, et post rejectionem amissis et obliteratis: quasi vero multitudo, aut etiam sapientes, multitudinis deliniendas gratia, non illud saepe probarint, quod populare magis atque leve sit, quam quod solidum, atque alte radices agens. Tempus siquidem simile est fluvio, qui levia atque inflata ad nos devehit solida autem et pondus habentia submergit.

24            Seine Recension: gegen Meiners.

26            Crispini scrinia: des Kraus´ Kapseln (zum Aufbewahren wichtiger Schriften).

29            Beyl.[age]: Ueber den transcendentalen Idealismus.

30            Kants Ästhetik: im ursprünglichen Gebrauch von αισϑησις, Erkenntnis, Verstand, Wahrnehmung: die 2. umgearbeitete Auflage der Kritik der reinen Vernunft.

32f.          Mein Brief: 1056.

34            nach Münster: an Bucholtz.

36            amende honorable: öffentliche Abbitte, Ehrenerklärung.

160,2        Faire et confondre: aus einem Pascal-Zitat der Pensées, das J. seinem Hume als Motto voranstellt [zuvor im Brief Jacobis an Mendelssohn v. 5.9.1784 und im Spinozabüchlein, S.55 und 180]: La nature confond les Pyrrhonines et la raison confond les Dogmatistes. Nach der Zählung durch L. Brunschvicg Fragment 434, wo es richtig heißt: dogmatiques.

5              αντιϑεσεις τῆς ψευδωνυμου γνωσεως: 1 Ti 6,20f.: das Gezänk der falsch berühmten Kunst; Plerophorie: volle Zuversicht.

6              Unkraut mit dem Weizen: Mt 13,25 u. 29.

15f.          damals die deutsche Uebersetzung: der Übersetzer der Ausgabe von 1786 nennt eine ihm unbekannte und unauffindbare frühere Übersetzung; die Allgemeine deutsche Bibliothek von 1765 nennt den Titel, aber ohne den Übersetzernamen.

18            Holberg: wohl mit seinem wissenschaftlichen Werk, u.a. Synopsis historiae universalis 1733, Herodiani Römische Geschichte in acht Büchern. Kopenhagen/Leipzig 1747.

25            Mein Fuß schlingt: die Schwellung geht zurück.

28            Oedipus Brutus: 99,5.

29            Der Prediger: wohl Bahrdt, Analytische Erklärung aller Briefe der Apostel Jesu. Ein Magazin für Prediger und für alle, welche in der heiligen Schrift feste und beruhigende Ueberzeugung suchen. 1. Bd. Berlin 1787. 2. Bd. Berlin 1788.

35            Albus: Graukopf.

Brief 1059

161,7f.     in deßen unterm 16ten m.[ensis] c.[urrentis] <…> Vorstellung: 1056.

15            Decharge: Entlastung.

17f.          desfalsiges Gesuch: in Bezug auf dieses Gesuch.

Brief 1060

161,22      Castor: in Anspielung auf die Dioskuren Hamann und Jacobi, 162,2 und 175,27, und das lateinische Wort für Biber (wegen des feuchten Wasserschlosses Wellbergen).

23            Vous etes malin!: mit dieser Anrede war J., wie er in seinem David Hume berichtet, von seinem Genfer Algebra-Lehrer Le Sage empfangen worden, David Hume, S. 71.

29            Büchlein: David Hume über den Glauben; Crispinius: Kraus.

30            angelus ex machina: siehe deus ex machina; wieder: wider.

162,2        Mistrauisch gegen mich, wie Pollux: nach Homer und Hyginus liebte der unsterbliche P. seinen sterblichen Bruder Kastor so sehr, daß er Jupiter bat, die ihm zugedachte Stelle am Firmament mit seinem Bruder teilen zu dürfen, daß K. einen Tag lebendig, P. aber einen Tag tot war und umgekehrt.

6              Geschichte des Sonntags: 1058, 154-156,3.

14            Wz. Fragment: Wizenmann, Philosophische Verknüpfung <…>.

16            das fehlende positive: 160,20ff.

33f.          trotz dem Vulkan: der bekanntlich hinkte und nicht der einzige Meister von tausend Künsten sein soll.

36            Pruritus: Juckreiz.

37            wie des Demosthenis Actio: III,76,7, N II,116,17f; 247,15f.

163,1f.     Beytrag zur <...> vom güldenen Hahn: von Klinger.

6              Uebersetzer des Grecourt: Scheffner.

7              dem Mann, der es ihm verschrieben hatte: Hamann selbst.

17            Namensvetter: F. C. Jacobi.

22            ναφε[ και μιμνας απιστειν]: 175,33, Motto, Mittelzitat und Nachsatz von David Hume nach Epicharmos: sei nüchtern und immer mißtrauisch, 175,33.

24            αρϑρα των φρενων: Glieder des Verstandes, Epicharmos.

164,7        vtriusque generis: beiderseitigen Geschlechts.

12            Bouteille in 16°: in Sedez, also dem (Bücher-) Kleinformat entsprechend.

14            Keuchel: ostpr. für: Nasenschleim.

15f.          Kant nicht <...> zufrieden wäre: Meiners hatte sich abfällig über Kant geäußert, der sich nun von Kraus nicht ausreichend verteidigt sah.

18f.          alles widerherzustellen: offenbar hatte der Herausgeber der Allgemeinen Literaturzeitung, Ch. G. Schütz, redigierend eingegriffen.

20            dem Aufsatz über Wizenmann: die versprochene Erläuterung der Philosophischen Verknüpfung.

24            Cf. Wz im D. M. S. 111: sein Aufsatz im Deutschen Museum: Über das Orientieren. An den Herrn Professor Kant von dem Verfasser der Resultate.

25            beym Er: Jacobis Hume ist als Gespräch zwischen einem Er und einem Ich geschrieben.

27            πρ.[ωτον] ψ.[ευδος]: Grundirrtum.

28            σκοτος: Dunkelheit, Mt 6,23; 8,12; 27,45 u.ö.

31            perpendicular: senkrecht.

165,9        Qui bene distinguit <...>: wer genaue Unterscheidungen trifft, kann am besten definieren, ein Grundsatz antiker Rhetorik.

18            Das Oder: das den Untertitel des Gesprächs einleitet und David Hume Vorbericht III.

20            Beylage: Ueber den transcendentalen Idealismus <…> aut, aut gebauet: Vorrede LX: Auf dieses aut, aut ist mein ganzer Aufsatz berechnet.

26            gemeine Art des Wortgebrauchs: von Offenbarung, was vom Er erfragt und vom Ich so beantwortet wird.

37            sensus sine intellectu: die Sinne ohne Verstand.

166,7        wächserne Nase <...> Pappeldeckel: Anspielung auf David Hume, S. 7: die wächserne Nase als Bild künstlich verunstalteter Vernunft, 156,34 u. 221,8f. Auch bei Luther, VI,339,30.

11            Nil in intellectu: der aristotelische Satz Nihil est in intellectu, quod non antea fuerit in sensu: nichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen war.

12            Διαλληλων λογος – τροπος: Zirkelschluß nach Sextos Empeirikos, Pyrronische Hyothesen I,116f.,S.169.

15            Idealität: möglicherweise verschrieben für: Identität.

18            figieren: verfestigen.

19            Bejahung des Daseyns an sich: David Hume Vorrede V.

26ff.         wenn die Berl.[iner] Philosophen <…> schwärmerisch von Jerusalem <…> geurtheilt hätten: z.B. Kant am 16. August 1783 an Mendelssohn: Scharfsinnigkeit, Feinheit, Klugheit: Sie haben Ihre Religion mit einem solchen Grade von Gewissensfreyheit zu vereinigen gewußt, die man ihr gar nicht zugetraut hätte und dergleichen sich keine andere rühmen kann (I. Kant´s sämmtliche Werke. Hg. von K. Rosenkranz und F.W. Schubert. Bd. 11, Abt.1: Briefe, Erklärungen. Fragmente aus seinem Nachlasse. Leipzig 1842, S.12-17). Andere Berliner in der positiven Beurteilung: Dohm, Nicolai, Garve, Schütz etc., die Berlinische Monatsschrift, die Mittwochsgesellschaft.

31            Freundschaft der Wahrheit, gutes inneres Bewußtsein: David Hume Vorrede VI.

33            ein Oder, wie hinter der Aufschrift [Überschrift]: David Hume Vorrede III.

167,3f.     daß S. 162-164: von Ueber die Lehre des Spinoza, David Hume 1. Erinnerung VII.

10ff.         bezieht sich S.49 meines Büchleins: Unser eigen Daseyn <...>: N II, 73,21f.

14            Crispin dankt mir immer dafür: 154,17f.

19f.          seine Gläser für Deine Augen: Anspielung auf Spinozas Broterwerb.

20ff.         Wie kannst Du S. 23 beschuldigen <…> Im Glauben geboren werden: David Hume, S.23f.

23            Im Glauben geboren werden: Jh 3,7.

31f.          dich gnug verstanden haben: David Hume Vorrede VII.

33            Sich selbst verstehen: David Hume, S.8.

168,3        ein lustiges Buch: so die Meinung des Er am Beginn des David Hume.

9              Stelle im Sextus Empirikus u Aristoteles: David Hume, S. 4f.: eine Stelle über das Orientieren oder über den Glauben. Etwas Ähnliches im Aristoteles brachte jene Stelle mir plötzlich wieder ins Gedächtnis.

17            ein pallium der nackten Wahrheit: ein Mantel, spielt auf M. G. Lichtwehrs Die beraubte Fabel an.

18f.          Das Seyn ist keine Eigenschaft: David Hume, S.79f.

35            mimischer Engel des Lichts: Anspielung auf J. J. Engels Ideen zu einer Mimik.

37            ohne Schnupfen und Flußfieber: mit dem Eingeständnis etwas erkältet beginnt das Gespräch über Hume.

169,7        damals: Wider die Freunde Mendelssohns und David Hume.

8              Judenmagen: Mage=Verwandter, gemeint: mit Mendelssohn philosophisch verwandt.

12f.          die VIII Defin. der Ethica: Unter Ewigkeit verstehe ich die Existenz selbst, sofern sie als notwendige Folge aus der Definition eines ewigen Dinges begriffen wird (Übers. Otto Baensch).

17f.          Fußsalbe: Anspielung auf den Schlußsatz des David Hume, wo J. den Er sagen läßt: Ich weiß nicht wie mir gerade ein Aufsatz von Asmus in Gedanken kommt, worin von »schweren podagrischen Füßen« die Rede ist und von andern, »die der Mantel verbirgt«. Die letzten Worte, die einen gewaltigen Eindruck auf mich gemacht haben, sind: Fußsalbe, Mann von Sinope!, zitiert aus Claudius' Rezension von Wielands ΣΩΚΡΑΤΕΣ ΜΑΙΝΟΜΕΝΟΣ, oder die Dialoge des Diogenes von Sinope.

21            collyria: Augensalbe.

23ff.         mit Luther die ganze φφie <...>: das bekannte, von Bengel aufgegriffene Zitat Theologia est grammatica in spiritus S.[ancti] verbis occupata wandelt Hamann ab durch Vertauschung von Theologie und Philosophie als Grammatik der Heiligen Schrift. WA 1,577,36. Siehe auch N II,129,6ff.

35            faire et confondre: 160,2.

170,6        σκοτος: Dunkelheit, 164,28.

8              Nachwehen: der Fliegende Brief.

11            Apologie: von Starck, Über Krypto-Catholizismus, Proselytenmacherei, Jesuitismus.

13            Rechtfertigung: wohl seine Erklärung in den Gothaischen Gelehrten Anzeigen, Jenaische Allgemeine Literaturzeitung, Frankfurter Gelehrten-Zeitung.

14            Oedipus: des geschwollenen Fußes wegen.

31            Recension: in der Allgemeinen Literaturzeitung, über Meiners Grundriß, mit den von H. angemahnten Druckfehler auf S. 32, 39, 40; 164,10f.

36            ausführl.[iche] Lehrgebäude der Religion: von C. F. Bahrdt, System der moralischen Religion.

171,6        einen Lombard anlegen: Kredit auf die noch vorhandenen Bücher aufnehmen.

7              Rudera: Schutt.

10f.          das Museum abzuholen: mit dem Aufsatz Wizenmanns, Über das Orientieren.

26            Jerusalem: Johann Friedrich Wilhelm J., Betrachtungen über die vornehmsten Wahrheiten der christlichen Religion.

26f.          mit Spinoza verglichen: S.134.

27            zitiert <…> Bahrdt sich selbst: Ausführung des Zweks und Plans Jesu [in Briefen an Wahrheit suchende Leser], B. VI,S. 625ff [Berlin 1784].

27f.          Menschenbeurtheilung: wie man die einzelnen Menschen, ihren persönlichen Karakter sowol als ihre Handlungen beurteilen soll, Kap. XXXI, S.193-196.

31            Wunder der Conformität: Z.28: eigene Theorie.

30            Vom Gewissen: Vom Gewissen, oder dem moralischen Gefühl, in Beziehung auf das was recht und gut ist, S. 211f.

32            Hahn: Philipp Matthäus.

33f.          Relationem curiosam: nach E. Happel.

172,2f.     Laß Dir <...> nicht grauen: 5 Mo 1,21. 7,21 u. passim im AT.

9              bis S. 259: des ausführlichen Lehrgebäude der Religion; Beschluß über das Recht: XXXVII-XXXIX, S. 224-259.

13            guten Gewißen: 171,30.

14            Licht und Leben: Ps 27,1.

14f.          nichts aus Berlin zu vermuthen: die Erlaubnis zu reisen.

28            Landsmann: Kant.

35            tummes Saltz: Mt 5,13.

173,3        Loben und Fluchen: Jak 3,10.

13f.          ohne <...> bewaffnete Augen <...> nicht sichtbar ist: Anspielung auf den Passus in der Vorrede mit Bezug auf Kants Anthropologie: Der Vorzug des menschlichen Verstandes vor dem thierischen ist dann nur, wie der Vorzug eines mit Mikroskop oder Teleskop bewaffneten Auges, vor einem damit unbewaffneten.

23            ohne Aufsatz: über Wizenmann, 164,20; Miethsleute: E. E. Müller.

32            Mens sana <…>: Bahrdts Plan, VIII.

33            moralische Heilkunde: Kap. LIX. S.380.

33f.          der Kunst zu sterben: Kap. LX, S. 393: Von der Kunst, in jedem Augenblick seinem Tode getrost und freudig entgegen zu sehen.

174,25      Dir christl.[iche] Gesinnungen aufzubürden: David Hume S.23.

26            M.[endelssohn].

175,1        Kr.[aus].

2f.           Sprache des Freywilligen: Wizenmanns; in seinem Aufsatz Was heißt: sich im Denken orientieren lobt Kant, trotz Einwänden, die nicht unbedeutenden Schlüsse des scharfsinnigen Verfassers der Resultate, nämlich Wizenmann.

20            Thurmbau: 1 Mo 11.

21            Taubeneinfalt: Mt 10,16.

23f.          harthöriges Publikum: Heb 5,11.

25            vernünftige Discourse S.191: Ein geistvoller Mann antwortete schnell: ohne Zweifel durch einen vernünftigen Diskurs! auf die Frage wie das menschliche Geschlecht wohl möge fortgepflanzt worden seyn, wenn der Sündenfall nicht eingetreten wäre.

29f.          Harm.[oniam] praestab.[ilitam]: David Hume, S.145,162.

33            ναφε και μιμνας απιστειν163,22.

34f.          de mauvaises plaisanteries: David Hume S.69, ein Voltaire-Zitat, übler Scherze.

176,6f.     Glaube ist nicht jedermanns Ding: 2 Th 3,2.

17            April der Berl.[inischen] Monatsschrift: Ueber das itzige Streiten mancher Schriftsteller, besonders Lavaters, gegen die Berliner, von Biester und Gedike.

23            Lav.[ater]: Rechtfertigung an seine Freunde.

25            keinen Usas nöthig: 2 Sm 6,3.

30f.          eigene Autorschaft: der Fliegende Brief.

32f.          Nicodemus und Nathanaels: Jh 3,1-21, Jh 1,45ff.

34            angeführte Stelle: Über den Transcendentalen Idealismus, S. 216ff.

36f.          metaphysischen Anfangsgründe der Naturwißenschaft: von Kant.

177,1        lange Note: in der Kant, gegen eine geäußerte Kritik, die Vollständigkeit seiner Kategorientafel verteidigt.

28            1. Definition: Unter Ursache seiner selbst verstehe ich das, dessen Wesenheit die Existenz in sich schließt, oder das, dessen Natur nur als existierend begriffen werden kann (Übers. O. Baensch).

35            Seneca Nat[urales] Quaest.[iones].

36            Iß Dein Brodt: Pr 9,7.

37            Hochzeitfreude: die Hochzeit sollte am 2. Juli stattfinden; αλλοτριοφρονια: Nachdenken über fremde Dinge.

178,2        stecke Dein Schwert: Jh 18,11.

4              olympischer Klopffechter: IV,4,4f.

5f.           Tace et esto: Abwandlung des Boethius-Zitats: schweig, und bleib' ein Philosoph.

8              Σιγα και μιμνας πιστευειν: sei nüchtern und immer mißtrauisch.

9              Geschmier: die Fortsetzung/Umarbeitung des Fliegenden Briefs, 180,13.

23f.          aus der Klaue: ex ungue leonem.

26            Beichtvaters: Matthös.

27            Candidaten: nicht ermittelt.

28            nach Hause eilen lente: festina lente.

179,10      eine so lustige Miene: 168,3.

15f.          Beichte und Bekehrung: von J. K. Pfenninger.

17            auf ein ander Buch bezieht: Reinholds Herzenserleichterungen zweyer Menschenfreunde.

22            Diac.[on] Mayer: E. F. Chr. Mayer, sein Vater war Andreas Mayer.

30            Kraus hat mir nichts gebracht: 173,23.

35            Minister Polonius: Vater der Ophelia in Shakespeares Hamlet, ein windiger Taktierer des Einerseits-Andererseits.

180,2        Allzulieb ist Haß: wie allzuklug dumm: nach der Unzerschen Devise auf Hamann.

5              goldnen Hahn: von Klinger.

8              Ueberall ist meine Weide: Str. 6 aus dem Lied P. Gerhardts Sollt' ich meinem Gott nicht singen.

9              pica: Elster, hier wohl: Seelenhunger, 230,19.

13            mein Chaos: 178,9.

18            Namen eines Magus: den ihm F. C. von Moser mit Bezug auf Hamanns Schrift Die Magi aus Morgenlande in seinem Treuherzigen Schreiben eines Layen-Bruders <...> an den Magum in Norden <...> verliehen hatte.

19            wie weiland unser Salomo: du Nord. Voltaire hatte Friedrich II. diesen Beinamen gegeben.

24            Bucephalus: das Pferd, das sich nur von Alexander dem Großen zureiten ließ.

26            Starkes Apologie: Z.34, 170,11ff.

33            nach M.[ünster]: an Bucholtz.

181,1f.     Salbe vom Fisch <...> glühende Kohlen: Tob 6,9f.

6              Paraclet: Jh 14,16, 1Jh 2,1.

6f.           Mückenfänger <...> mathematischen Lichts: Spinoza im Gegen-Licht von 2 Ko 11,14, more geometrico.

15            würdige Tante: Helene Jacobi.

16            Cantate Sulamith: von Karl Wilhelm Ramler.

19            wie Bersillie: Barsillai, 2 Sm 19,34ff.

Brief 1061

181,29      Tom.[us] III. Idearum: Ideen zur Philosophie der Geschichte, 3. Teil.

33            Jüngsten: Emil H.

182,8        Büchelchen: David Hume über den Glauben <…>; ein Ähnliches schicken: Gott. Einige Gespräche.

19            Alles ist Eitelkeit: Pr 1,2.

19f.          das Schema dieser Welt vergehet: nach 1 Ko 7,31.

29            Haßens Wohlseyn: Johann Gottfried Hasse.

32            Teiche Bethesda: Jh 5,2f.

183,3        Ihr Bruder: Ferdinand Flachsland; ihre Nièce: Philippine Karoline Goll; von Oktober 1784 bis Mai 1787 in Weimar [Herder Briefe 10 Register, S.202].

4              Informator unseres Hauses: J. A. Lieberkühn.

6              die 2.ältesten: Wilhelm Gottfried, Siegmund August; die 2.folgenden: Wilhelm Ludwig, Karl Emil Adelbert; Candidaten: J. Chr.  Schäfer, siehe Herder Brief 12, 497.

Brief 1062

183,16      Geantw.: 1065.

17            zwey Briefe: 1054, 1057.

25            letzten Werke: Philosophische Verknüpfung.

26f.          Meine Gleichgültigkeit <...> Rätsel: 150,11f.

184,3f.     mein Gespräch: David Hume.

6              (Ende Xbr.): Dezember.

7              Beylage: Über den Transcendentalen Idealismus.

12f.          Crispus Urtheil über Wizenmann: 151,12f.

21f.          was Dich hindern konnte: 150,5f.

26            mon enfant est bossu <...>: Mein Kind ist bucklig, aber es hält sich gut, aus: Correspondance, à M. Berger, Cirey, le 24 octobre 1736. Ouevre de Voltaire , avec préfaces, avertissements, notes, etc. Tome LII Correspondance. Tome II. Paris MDCCCXXX, p. 328. Zitiert im Vorbericht zur 2. Auflage des Spinozabuchs.

29            wegen der 2ten Auflage: des Spinozabuchs.

33            S 138 u 39: die Stelle handelt über die Vernunft.

35            diesen Aufsatz: Über das Orientieren.

185,1f.     Entwurf über den Matthäus: von Wizenmann.

6              Hafelyn: Häfeli.

8              andern Zürcher: Lavater, Pfenninger, Hottinger.

13            Kant zum Lobe meines Styls: nicht ermittelt.

16ff.         Ich bin <...> zu treffen: 150,12ff.

24            inextricabler: nicht herauszubringen.

28            schreibe ich nach Münster: an die Fürstin Gallitzin, 186,34.

29            Starkischen Buchs: Über Krypto-Catholicismus.

29f.          aus der Berliner Monatsschrift: Gedicke/Biester, Ueber Herrn Oberhofprediger Starks neueste Erklärung in drei Zeitungen. April 1787,S. 395-408.

31            beyde Verleger: Löwe, Göschen.

32            goldenen Hahns: von Klinger.

33            Systems der Weltbürger Republik: von Göchhausen.

35f.          Januar der Berliner MonatsSchrift: im Dezember 1786,S. 550-567: Nachricht von zwei Büchern, welche wohl gefährlicher sind als sie scheinen: 2. Enthüllung <…>, [anonym], allerdings nicht mit dem von J. zitierten Satz.

186,3        Mann: Lilienthal.

9              Spermaceti Oel: Walrat, 137,24f.

11f.          zweyter Brief <…> an Hausleutner: Pempelfort, 21.4.1787, JBW 1707,S.92-97.

13            Brief <...> von meinem Freunde: 990.

18            Abschreiberinn: Lotte Jacobi.

22f.          Ausgang des Krieges über Jesuitismus: die Auseinandersetzung der Berlinischen Monatsschrift und Nicolais gegen Starck, Lavater etc.

23f.          Mir kommt <...> wie ein Märchen vor: 220,23.

187,4        Geschichte Deines Bekannten: Lilienthal, 137,21ff.

8              Reparation Deines Holzstalls: 137,31ff.

10            Vte Beylage: des Fliegenden Briefs.

18            seine <…> Mysterien: Über die alten und neuen Mysterien.

21ff.         V,178,7f.

188,7        aus meinem Brief: JBW 1707, S.96.

12            Abhandlung: 141,33ff.

17            bekannten Königsberger Gelehrten: Plessing,220,3ff. Der Artikel über Aristoteles in Caesars Denkwürdigkeiten, Band 3. Leipzig 1786, S. 1ff.

28            Worte des Salomo: nach Spr 28,26, allerdings charakteristisch abgewandelt.

Brief 1063

189,4ff.    Gelobt sey <...> gemacht hat: Ps 124,6ff.

7              Mein auserwählter <...> Sohn: Spr 31,2.

25            Quod scripsi <…> Posce ME: Jh 19,22 und Martial Epigramm 118.

Brief 1064

190,2        Sulamith und Eusebia: von Ramler.

27            Deine 7 Dona: 130,31ff.; Handschrift: Wizenmanns Matthäus, Reliquie 191,16,25, Denkmal 191,25.

36            Ipecacuanha: ein Brechmittel, u.a. V,356,32.

191,1        Dosin Rhab.[arber].

24            erkannte oben den Finger meines B.[ucholtz]: 213,3.

31f.          So legte er <...> in den Mund: Mt 15,22.

192,4        güldenen Ader: Hämorrhoiden.

6              Aufsatzes im Mus.[eum]: Wizenmanns Über das Orientieren.

10            Mayer: E.F.Ch. Mayer, 179,24f.

29            Exemplar über den Realismus: David Hume über den Glauben.

193,9        Director: Stockmar.

19            A.[lcibiades] B.[ucholtz].

24f.          Die Erde ist des Herrn: Ps 24,1, 1 Ko 10,26.

194,1        leibhaftiger Antipode des Nicolai: ironischer Seitenhieb auf den geschäftigen Autor, der seiner Beschreibung einer Reise auch Bemerkungen über Gelehrsamkeit, Industrie, Religion und Sitten beigab.

9              den 2 Jun.: Irrtum, die Hochzeit fand am 2. Juli statt, 133,19 u. 212,5f.

11            Sey vollkommen: Mt 5,48.

29            Galle des Tobiasfisches <...> gesalbt: Tob 6,10.

195,8        Freundes: Kraus.

18            Was ist der Mensch: Ps 8,5. Heb 2,6.

196,7        beantw den 22ten: 1068.

Brief 1065

196,11      neulichen dithyrambischen Exitus: 1060.

12            langen Brief: 1062.

15f.          Philipp Crispus: 197,21f.

16            Crispus Augensalbe: 194,29.

17f.          Lilienthal <…> lachte: 186,2ff.

22            Director: Stockmar.

197,4        seel.[igen] Freundes: Wizenmann.

6f.           der Stuttgarter: Steudel.

7f.           Abschrift Deiner <...> Schwester: 186,11.

9              George glücklicher Verpflanzung: 188,23f.

17            seit meines A.[lcibiades] B.[ucholtz] ersten und zweiten Briefe: nicht überliefert, der erste vom 7. August 1784.

19            Nathans Kabinetspredigt: Kraus, 194,27ff., nach 2 Sm c. 7.

20f.          Uebermuth <...> Meister Martin: normalerweise von Luther als Gegensatz zu Demut verwendet, positiv nur in der Auslegung des 118. Psalms (WA 31 I,100): Darnach trotzt vnd pocht er die ganze wellt fur grossem hochmüt vnd vbermut ynn Gottes trost vnd spricht, Was kann mir der mensche thun?

21f.          einen Philipp gegeben: wie Melanchthon als Gegenpart zu Luther.

22            Curatel und Tutel: Rat und Schutz.

29            Dedications-Exemplar: des David Hume über den Glauben.

33            privatissimis und domesticis nichts als mala publica: in meinen ganz eigenen häuslichen Verhältnissen nichts als öffentliche Übelstände.

198,7        Antwort an den Minister: v. Werder, 1067.

18f.          beyden Philosophen: Kant und Kraus.

35            Simson: Simpson.

199,13f.    oυ γαρ εκ μετρου διδωσιν ὁ θεος το πνευμα: denn Gott gibt den Geist nicht nach dem Maß, Jh 3,34.

22            Doctorandum: Schenk; keine Zeile: seines Fliegenden Briefs, den Sch. abschrieb.

24            empf den 24ten: Jacobi an die Fürstin Gallitzin v. 25. Mai 1787, JBW 1747, I,6,S.162.

31            beantw: 1068.

Brief 1066

200,13      eine Supplique zu schreiben: 1056.

14            Resolution zugezogen: 1059.

28            Wohlthäters: Bucholtz.

201,19      glorr.[eichen] And.[enkens].

202,2        Phv.: Packhofverwalter.

20            jetzige Nachfolger: Aune.

21            Inspecteur: Marvilliers.

22f.          den alten preuß.[ischen] <...> Packhofverwalter: Hamann.

203,4        StaatsMinister: v. Werder.

Brief 1067

Abgegangen den 1. Juni, 217,27.

203,20      unterm 16. Apr.[il] c.[urrentis]: recte 26. April 161,2; 201,7.

204,20      fromm gesinnten Monarchen: Friedrich Wilhelm II. v. Preußen, Enkel des glorwürdigen Monarchen Friedrich Wilhelm I. (205,5f.).

205,7        ehmalige Packhofverwalter: Hamann.

11            moderne Puppe: Marvilliers.

16f.          Miethling: Jh 10,12.

29            welschen und oberdeutschen Direction: Marvilliers und Stockmar.

206,1        Wunder: Bucholtz' Geldzuwendung.

29            Schaden Josephs: Am 6,6, nach 1 Mo c.37.

207,9f.     Pharaospiel <...> Kindermord: im Doppelsinn von Kartenspiel Pharao (mit Glückspielcharakter) und pharaonisch, autokratischer Willkür, indem praefigurativ der pharaonische Mord an der Erstgeburt mit dem bethlehemitischen Kindermord verbunden wird.

35            von wannen er komt: Jh 3,8.

208,4        Gründel: Gründling (gobio fluviatilis), der durch Lichtschein angelockt wird; Wurm: Ps 22,7.

8f.           auf ihrem Bauch zu gehen: 1 Mo 3,14.

18f.          Kaufleuten und Freuden in Riga: die Familie Berens.

209,16      Finanzachitophel: 2 Sm c. 16 u. 17, der böse Geist im Hause Davids.

16f.          verdorbner Philosoph: Voltaire und Friedrich II.

210,7        spät in den Weinberg gekommen: Mt c. 20.

9f.           brabantsche güldene Bulle: das 1349 dem Herzog von Burgund gewährte Privileg, daß es allen geistliche und weltlichen Fürsten, Richtern und Gerichten des Reichs verboten ist, eine Jurisdiction über die Einwohner der Herzogtümer Brabant, Limburg und ihrer Dependancen auszuüben, sie gerichtlich vorzuladen oder deren Personen oder Güter mit Arrest zu belegen, aus welcher Ursache es auch immer seyn möchte, in: Historische und politische Nachrichten von den österreichischen Niederlanden. Frankfurt/Leipzig 1784, S. 515ff.        

24            pfeifenden Klagen einer Spitzmaus: Lafontaine, 2. Buch 11/12; 147,36f. u. 229,32f.

25            mitternächtliches Hahnengeschrey: der Löwe, der sich vor dem Krähen des Hahns fürchtet (siehe Lessing Fabeln, Erstes Buch: Der Löwe und der Hase) oder Anspielung auf die Verleugnung Christi.

34f.          OPTIMO maximo: ironisches Herrscherlob: dem größten Besten.

37            Am Erhörungs Sontage: mit geistlicher Anzüglichkeit erwähnt.

Brief 1068

211,3        Geantw: 1070.

5              Deinen Brief: 1064.

8              zwey Sohne: da Jacobi Hamann als Vater anspricht: er selbst und Bucholtz.

12            nach Berlin geschrieben: an Werder.

14            An Bucholtz: Pempelfort, 21. Mai 1787, JBW 1743, I,6,S.157.

15f.          auch an die Prinzessinn habe ich geschrieben: Pempelfort, 22.5.1787, JBW 1745, I,6,159.

26            war v der Prinzessin: 19. oder 20.5.1787, mit einem Auszug aus dem Schreiben des Grafen von Schmettau, JBW 1738.

34f.          dem Grafen von Schmettau <…> halten müßen: sich auf Bitten A.v. Gallitzins um die Reiseerlaubnis für Hamann bez um seine Entlassung zu bemühen.

212,7        Deine Briefe: 1058, 1069.

13            beyden Verleger: Löwe, Göschen.

14f.          wegen des Verfaßers: von Göchhausen und Klinger.

19            Von Reimarus <...>: Ueber die Gründe der menschlichen Erkenntniß und der natürlichen Religion.

22f.          Mirabeaus Essai sur M Mendelssohn: Mirabeau befand sich im Auftrag Talleyrands als frz. Geheimagent vom Januar 1786 bis Januar 1787 in Berlin. Hier lernte er M. Herz, Dohm, Nicolai u.a. kennen. Begeistert von Mendelssohns Schrift Jerusalem, in der er die eigene Forderung nach Trennung von Kirche und Staat am prägnantesten formuliert fand, wollte er den nur mit Phaedon seinen Landsleuten bekannten Autor in Frankreich vorstellen. Sein Buch (Über Moses Mendelssohn. Über die bürgerliche Verbesserung der Juden und insbesondere über die zum Besten derselben 1753 in England vorgefallene Veränderung. Aus dem Französischen mit Anmerkungen. Berlin 1787) faßt die Schriften Mendelssohns zusammen, bezeichnet Freunde und Feinde, preist die würdige Form der Zurückweisung des Lavaterschen Bekehrungsversuchs und leitet im letzten Drittel zu den eigenen Forderungen nach einer Besserstellung der Juden in ganz Europa über. Dabei übernimmt er teilweise wörtlich Gedanken und Formulierungen Ch. W. Dohms.

35            in der Sternschanze: also im Gefängnis.

213,3        Striche <...> nicht v Buchholtz: 191,23f.

5              (den 1sten May) geschrieben: 1062.

7              den die Resultate auf Dich gemacht haben: 191,33ff.

19            Vaels ist <...>: 160,29.

Brief 1069

213,25      zu Ihrer Heimkunft: von einer England-und Frankreichreise, 86,19, Rückkehr über Weimar.

27            Der gute D.[orow]; den Vorläufer: Musikalisches Kunstmagazin, 217,26.

28            ihrer: Ihrer.

29            alte Deßau: Leopold I. v. Anhalt- Dessau.

214,1        Evangelisten auf dem Roßgarten: Dorow.

3              Lustenau: vielleicht das Reichsgrafengeschlecht Waldburg-Zeil-Lustenau-Hohenems.

4              Pr.[eußischen]: Prinzessin Friederike.

7              stattet den 2 Junii seinen Sohn aus: Irrtum Hamanns, 194,9.

8              Virchau[x].

9              neuen Gesprächen: Gott. Einige Gespräche.

11            Dort: in Berlin.

17            Departementsrath: Koepken.

21f.          schrieb <…> an den Minister: 1056, 17. April.

26            Resolution: 1059.

27f.          nach Düßeldorf: 1064.

33            dem Dir.[ector]: Stockmar.

37            P.[ro] M.[emoria].

215,1        gearbeitet hatte: 1067.

2              Brief an den Departementsrath: 1066.

5              ihren Schwager: Laval.

7              Münzmeister: Göschen.

9              φφen von Pempelfort: Philosophen, Jacobi.

10            Pro Mem.[oria], auch Z.19.

35            Phaenomenon oder Meteor: 163,14.

216,4        Vorspannpaß: in eigentlicher Bedeutung: Berechtigung, Zugtiere vorspannen zu lassen.

8              Pathchen: Juliane Reichardt.

9              ihrer Ankunft: Ihrer.

12            Beaumont: J. v. Bondeli.

15            Ψ LVII: In Gott getrost.

17            ad interim: einstweilen.

22            Frau Schwester: S. Dorow.

23            Bolle Ale: Pulle.

24            eclipsi: Ausbleiben.

26            Flinsen: Kartoffelpuffer, Kartoffelplätzchen.

27            Constantia: Constanzer Wein.

Brief 1070

217,7        Deinen Brief: 1068; Beylage: 211,32f.

9              Beichtvater: Matthös.

17            Mein Brief nach Berlin: 1067.

24            schrieb ich ihm: 1069.

26            seine Schrift: Musikalisches Kunstmagazin.

218,3        Nachbar: Marvilliers.

4              Director: Stockmar.

6              Me: S. M. Courtan.

8              Simson: Simpson.

16            v.K.[öpken].

24            Hochzeittag: 219,23.

28            Namensvetter: Friedrich Conrad J.

30            p.[ro] M.[emoria].

219,3        Ruhe der Seelen: Jer 6,16; Mt 11,29.

6              Prov XXII,29: Spr 22,19.

7              Gen. XLV.20: 1 Mo 45,20.

10            Vischamp: Virchaux.

12            Comte de Bernier de Suze: ist Verfasser einer polemischen Schrift gegen Saint-Martin, zunächst Suite des erreurs et de la vérité <…>, 1784, dann unter dem Titel Clefs des erreurs et de la vérité, die 1789 gedruckt wird: Aus der Sicht der aufgeklärten Philosophie ist die Theosophie eine Art Scharlatanerie, die sich bewußt in unverständlichem Stil ausdrücke, mit der Absicht, das Volk wieder in die Begrenzungen einer neuen religiösen Gemeinschaft zu zwingen und damit die Grundlagen der Zivilgesellschaft und auch der staatlichen Ordnung zu zerstören (J. Schlobach, Theosophie und Revolution bei Saint-Martin, in: M. Neugebauer-Wölk (Hg), Aufklärung und Esoterik. Hamburg 1999,455-467).

12f.          Verf.[asser] des Erreurs: St. Martin.

14            Baronin von Neßelrode: geb. von Hatzfeld-Wildenburg.

16            Thevecotes: nicht ermittelt, vielleicht nach dem Versammlungsort an den Ufern der Thève benannt.

26            Des letztern Verleger: Friedrich.

26f.          Exemplar seiner Uebersetzer: vermutlich: Übersetzung: Des Grafen Mirabeau Sammlung.

27            Düsseldorfschen Buchhändler: Dänzer.

30            Beichtvater: Matthös.

36            O Jesu, siehe drein: nach Luthers Ach Gott, vom Himmel sieh darein.

220,3        Abhandlung über Aristoteles: 188,17f.; IV,463,14ff.

4              Cäsars Journal: Karl Adolph C., Denkwürdigkeiten aus der philosophischen Welt.

7f.           Werthersche Leiden <…> mit Goethe bekannt: P. hatte nach der Lektüre des Romans an G. geschrieben; G. nahm daraufhin die Verbindung, zunächst incognito, auf. Nach G.s Besuch in Wernigerode kam es zu einem Briefwechsel, von dem zwei Briefe Plessings und ein Brief Goethes erhalten sind.

8ff.          Semmler <...> im I. Theil: J. S. Semler, Lebensbeschreibung, Vierter Abschnitt, S.295ff.

11            Recension eines Dramas: wohl über Bergers Galora von Venedig in den Königsbergsche <…> Zeitungen, nicht ermittelt, ebenso 11ff. Ob die Rezension in der Allgemeinen deutschen Bibliothek von P. stammt, nicht ermittelt.

17f.          Dohm <…> dedicirte ihm seinen Osiris: den beiden verehrungswürdigen Freunden: Herrn Ober-Konsistorialrath von Irwing und Herrn Geheimerath Dohm, in Berlin.

20            durch Deinen Nachbar: Schenk.

23f.          Hypothese der Berlinschen Schule: 186,23ff., also nichts als ein Mährchen.

24            quoad materiam <...> quoad formam: 150,13f. u. 185,16f.

37            einer Demonstration ähnlich: ordine geometrica demonstrata.

221,2        Berl. Recension Deines Dav.[id] Hume: von Biester in der Königlich-privilegierten Berlinischen Zeitung.

3f.           auch an Deiner Form: 185,17, der Gesprächsform, so z.B. die Rezension der Allgemeinen Literaturzeitung, S.112 hebt die Eleganz des Gesprächs hervor, die der Ernsthaftigkeit einer philosophischen Untersuchung nicht entgegenkomme..

8f.           wächserne Nasen: 156,34; 166,7, David Hume S.7.

10            Herders Gesprächen: Gott. Einige Gespräche.

11            das elende Geschmier: Friedrich Wilhelm v. Schütz, Leben und Meinung Moses Mendelssohns.

13            Zimmermann in der Erfahrung: J. G. von Z., Von der Erfahrung der Arzneykunst.

14f.          das leere Lob: im 15. Kapitel, S. 590f.: Der erhabene Jude, Moses Mendelssohn, will, daß wir dafür sorgen unsern körperlichen Gliedmassen eine dauerhafte Härte zu verschaffen, damit sie nicht allzu zerbrechlich dem geringsten schmerzlichen Zufalle, ohne welche keine Welt möglich gewesen ist, unterliegen möge. Aber dieses hält er für unsere letzte Pflicht, und er glaubt, Rousseau hebe die Beschaffenheit der menschlichen Natur um, wenn er sie oben ansetzet.

15            Auf Mirabeau: Sur Moses Mendelssohn.

27            braunen Mann: eine Romanfigur von Johann Gottwerth Müller.

28            irrenden Ritters u jungen Knappen: Hamann und Sohn.

30            mein P.[ro]M.[emoria].

31            feyre ich den 2 Jul.: den Hochzeitstag von Johann Friedrich J.

222,7        Geantw. den 22, 23: 999.

20ff.         Ob fugam vacui <...>: 1066.

26            EtatsMin.[ister] von W.[erder] exc.[ellenz].

223,23      Fridr.[ich] Wilh.[elm] glorr.[eichen] And.[enkens].

224,2        Packh.[of]V.[erwalters].

225,5        P.[ro] M.[emoria].

29            Suppl.[icant].

226,3        damalige Packhofv.[erwalter]: Blom.

227,34      Licent Insp. u. Einnehmer: Marvilliers, Aune.

36            Dir.[ector]: Stockmar.

228,4        Namensvetter: F.K.Jacobi.

9f.           Was ihr nicht gethan <...>: nach Mt 25,40.

10f.          die populaire Dogmatik: ganz allgemein gemeint oder Anspielung auf die Wohlgemeinte Erinnerung an ausgesuchte <...> Wahrheiten von W.A.Teller, 235,25.

22            Θtes: von Θεον, also Gottes.

26            Punctation des KaufContr.[acts]: der Entwurf mit Nebenbestimmungen; Mich.[aelis].

32f.          mit dem Buchstaben J[acobi] wie mit dem Buchstaben B.[erens].

229,1f.     K[öni]gl.[icher] Pension.[är] u in Abrahams Schooß liegender Lazarus: Lk 16,22.

10            mit Gott und Menschen gekämpft: 1 Mo 32,29.

11            Wohlthäters: Bucholtz.

31f.          Auch in der Dunkelheit <...>: von Gellert, II,135,13.

32            Die Fabel erzählt: 147,36f., eigentlich eine Ratte bei Lafontaine.

230,3        Pensionnaire par excellece <…>: 216,17f.

5              anno aetatis <…>: 216,15.

Brief 1071

230,16      Bis hieher <…> geholfen: 1 Sm7,12.

231,12      D. Apotheke: wohl Druffel, 271,3.

17            Häcker: einer, der die Erde umgräbt?

29f.          einen Brief <…> vom Geh.[eim]Rath K.[öpken].: nicht überliefert.

31            N[ota]B[ene].

232,9        angenehmerer Brief: nicht überliefert.

27            A.[lcibiades] B.[ucholtz].

37            schrieb ich gestern: nicht überliefert.

233,8        Ipecacuanha: Brechwurz.

11            Cremor Tartari: Weinstein, zum Abführen.

14            faeces: Auswurf.

16            eingebunden: eingeschärft; corrobarantien: lies  corroborantien, Stärkungen.

19            Gegner seiner Recensio: der gegen Meiners gerichteten, die Bd. 80 der Allgemeinen deutschen Bibliothek 1788, S.131-134 erscheinen wird.

21f.          H.[erders] Gespräche: Gott. Einige Gespräche.

23            Charivari: Schariwari, eine Art bequemes Beinkleid, „ungarische Reithose“.

28            Vorspannpaß: der berechtigt vorspann [die vor einem schon bespannten wagen zur unterstützung vorgeschirrten zugtiere] anzufordern (Grimm WB 26,1598, 1600); Minister: v. Werder.

234,18      und B.[ucholz]; nach B.[erlin].

19            Circumforaneis: die auf dem Markt Herumstehenden.

27            So ein Werk mußt du haben: Jacobi hatte Reid bestellt, aber nicht rechtzeitig erhalten, zitiert daher in David Hume die Rezension der Allgemeinen Literaturzeitung 100 vom April 1786.

31f.          Agricola <…> wenn er schläft: J. Agricola, Das ander teyl gemainer Tewtscher Sprichwörter <…>, 441.

235,1        Bruncks: richtig: Burk, Philipp David.

3f.           Aμα γαρ αελπτα συν Θεοισιν ηνυσα Aμα δ´ου ματην ερδον: Hamann zitiert eine Mischung aus Aristeides und Aristoteles; wohl Solon fr. 35 B; Abweichungen sind statt αελπτα ειπα, statt des 2. Aμα αλλα. Die Kapitelüberschrift bei Aristeides lautet περι παραφϑεγματος.

10            gewesenen Patron: F. K. Jacobi.

21            Arztes: Miltz.

23            Schultz: Johann Ernst.

24f.          Turretin Hermeneutik: De sacrae scripturae interpretandae methodo tractatus.

25            Telleri Exc.[erpte]: Wilhelm Abraham Teller, De usu argumentorum e miraculis. 3 Exc. zu Burnet De fide et offic.[iis] Christ.[ianorum] liber posthumus. Halle 1786; populaire Dogmatik: 228,10, Wohlgemeinte Erinnerung <…>.

26            Jacobchen: 138,11.

36            Quispeldoor: tragbares WC.

236,8        Agricola <…> gut auszulegen gewußt: Das ander teyl gemainer Tewtscher Sprichwörter, 722.

9              pica: Seelenhunger, 230,19.

18            Beichtvater: Matthös.

24            Oberhofprediger: Schultz.

37            Gleichgiltigket: lies  Gleichgiltigkeit.

237,15      Eleasar: wohl nach 4 Mo 3,32, 4 Mo 4,16 u.ö., hebräischer Name=Gotthelf.

16            Mein Coffre ist da: 233,27.

17            Des dritten wegen: des heiligen Geistes.

Brief 1072

238,6        Geantw.[ortet]: 1080.

10f.          Deine 3 Briefe: 1065, 1070, 1071.

13f.          heute geschrieben: JBW 1773,1774,1775.

14            an Buchholtz: Bucholtz.

18            nach Vaels: zu den Clermonts.

26            Kant schon Ao 1763: in seinem Der einzig mögliche Beweisgrund.

29            wie Petro: Mt 14,29ff.

32            mein Gespräch: David Hume <…>.

239,2        Billet doux an den NahmensVetter: 235,27ff.

4              Begleiter: Johann Michael.

Brief 1073

239,18      Mein auserwählter <...> Franz: die übliche Anrede nach Spr 31,2; Ihren 21ten Brief: nicht überliefert.

31            in Bielfeld: die Reisestation Bielefeld.

240,9        kranken braunen Mannes: 221,27, 240,9.

12            Wirth: Reichardt.

Brief 1074

241,6        dispensator iniustus: ein ungerechter Verwalter, nach Lk c. 16.

13            fettesten baken: wohl: Backen, Wangen, „Pausbacken“.

16            Oberhofprediger: Schultz.

27            aus Marienwerder: wo Hamann Megerl(e)in besuchte, 268,15f.

242,3        gewesenen General Inspectors: Marvilliers.

11            Geantw.: nicht überliefert.

Brief 1075

242,18      von Ihnen einen Brief: 1061.

243,10f.    Schwärmer an den Ufern Siciliens: Goethe, 182,4.

12f.          auferweckten Lazarus: Jh 11,43f.

22            Ihr letzter Brief: 1042.

35ff.         fac vt valeas: mach, daß es dir gut ergehe.

244,2        Reisegefährte: G. I. Lindner.

8ff.          im XII <…> Poetik: Ausgabe Paris 1782, Band XII: Estratto dell´Arte Poetica d´Aristotile e considerazioni su la medesima, S. 5-406.

13f.          consilia medica <...> Sermones fideles: medizinische Ratschläge, vertrauliche Gespräche.

17f.          genießt eines außerordentl.[ich] häuslichen Glücks: siehe Stammbuch der Elisabeth Charlotte Alberti mit dem Eintrag und eigener Unterschrift Hamanns am 2. Juli 1787 über Mt 25,40; 228,9f.

20            des seel.[igen] Alberti Schriften: vermutlich die Vollständige Sammlung der Streitschriften gegen Goeze, Hamburg 1772.

30            Improvisadore: Antonio Filistri de´ Caramondani, bei seinem gefeierten Gastspiel in Potsdam und Berlin.

32            geschlungen: abgeschwollen.

37            B.[erlin].

245,13      ex abrupto: ganz plötzlich.

Brief 1076

245,19      Arzt: Lindner.

24            auserwählter Franz: 239,18.

Brief 1077

246,9        nach Trin.[itatis]: 8.Juli 1787.

14            Pr.[eußisch] Minden.

20            in Kräuterküßen eingewickelt: 243,11f.

Brief 1078

247,7        Reisegefährten: Lindner.

12            Aviso-Brief: 1077.

27            Brief von B.[ucholtz]: nicht überliefert.

35            eingelaufenen Brief: 1072; mit ein paar Zeilen: 1080.

34            B.[ucholtz] hat einen Brief von Jac.[obi] erhalten: JBW 1774, I,6,S.99 vom 22.6.1787.

35f.          Ihre litterarische Nachrichten: 250,10-23.

248,3        ödipischen Ungemächlichkeit: 247,23f.

20f.          vergeßenen Sachen: Stiefel und Handschuhe, 246,15f. u. 269,19ff.

24            Freund Druffel: Johann Ernst D.

249,7        Sennewald: Senewaldt.

Brief 1079

Brief 1080

250,2        Bewillkommnungsbrief: nicht überliefert.

3              treuer Wirth: Reichardt.

7              Landsmann: Jenisch.

9              Brief von Reichardt nebst Einl. aus Pr.[eußen= Ostpreußen]: 270,24f.

14            φφschen: philosophischen.

15            neueste Schrift: David Hume über den Glauben.

16f.          vorigen Schriften über denselben Gegenstand: Ueber die Lehre des Spinoza, Wider Mendelssohns Beschuldigungen <…>.

21            Voßischen Zeitung: Königlich privilegierte Berlinische Zeitung <…>.

24ff.         wie ein Lazarus <…> geschlungenen Füßen: Jh 11,44; 243,12f.

28            Mein Alc.[ibiades] B.[ucholtz].

32            Deinem Brief an unsern Franz: JBW 1799 erschlossen, I,6,S. 213

35f.          wie sein Namensgenante: Tob 3,25 u. ö.

37            αχρηστος: unnütz.

251,1        Hauptschmerzen: in der Tat: Kopfweh, Migräne.

3              Aspasia: Gräfin Gallitzin.

4              Freund Pericles: Fürstenberg.

11            Abrahams Schoß: Lk16,22.

12f.          der erste Philosoph <...> wahrzunehmen glaubte: Pythagoras.

20            nach Berlin schreiben: 1078.

Brief 1081

252,14      Deine Füße geschlungen: abgeschwollen.

17            renforcierten: verstärkten.

18f.          Recension in der Voßischen Zeitung: 250,10ff.

21            denn Du schriebst: 221,2f.

24            den Bißen der Hyder: Hydra.

27            Mit ihm verwundert sich <...> der deutsche Merkur: in den Briefe[n] über die Kantische Philosophie von Reinhold.

28            jungen Tobias: der Sohn Hamanns.

31            confusionen judicii cum experientia: durch die Verwirrung eines Urteils aus Erfahrung.

Brief 1082

253,10      Dom[inica] VII.: 7. Sonntag nach Sonntag Trinitatis.

11            nebst schwesterlichen Gesellschaft aufzunehmen: Lotte J., 252,7f., Z.26.

18            Enkel: Knöchel.

26            nach Münster Dich eingeladen: 252,7f., JBW 1802, I,6,S.216.

33            Freund Druffel: Johann Ernst D.

254,1ff.    Aspasia <…> Alcib.[iades] <…> Exm.[inister] Pericles: v. Gallitzin, Bucholtz, Fürstenberg.

1              in praesepio: Stall, Krippe.

15            des seel.[igen] W.[izenmanns] erste Entwicklung: Göttliche Entwicklung des Satans.

16            Deine Entwürfe gegen seine Erklärung: die Vorrede zu Philosophische Verknüpfung <…>.

Brief 1083

255,2        Petri Kettenfeyer: nach Apg 12,7.

8f.           gemeinschaftl.[ichen] Freund: Claudius?

17f.          Meisterstücke, die Kant so bewundert: Lettre sur l'homme.

24            Arnauisches Meßer: nicht ermittelt, Messer aus Preuß. Arnau?

33f.          könnten sie: Sie.

36            dies pro Mem.[oria]: 542f.

256,15      beantw d 17: nicht überliefert.

Brief 1084

Brief 1085

258,4        Deine Einladung: 1084.

9              D.[octor] Raphael: Lindner; zum Pyrmonter anzulangen: 252,12f.

20            in Plutarchs Abhandl.[ung]: Um so auffallender aber ist ein Geschichtchen, das wir im Plutarch*) von ihm finden; das ihm einen Sohn leiht, und ihn selbst zum unverkennbaren Vorbild des Manlius Torquatus macht. >Epaminondas<, sagt er, >der gegen Sparta Krieg führte, kehrte einst zur Böotarchenwahl nach Hause, und übergab seinem Sohn, Stesimbrotos, den Oberbefehl des Heeres, doch mit dem Verboth, in kein Treffen sich einzulassen. Die Spartaner, als sie des Feldherrn Abwesenheit erfuhren, schäheten auf des Jünglings Feigheit, und reitzten ihn so sehr, daß er, des väterlichen Wortes uneingedenk, ein Treffen wagte und die Feinde schlug. Epaqminondas, hierüber höchlich erzürnt, setzte zwar seinem Sohn, als Sieger, erst einen Kranz auf, ließ ihn aber dann- enthaupten<- Es ist schwer zu begreifen, wie Plutarch ein solches Mährchen**) aufnehmen und dadurch zugleich die Glaubwürdigkeit mancher andern Anecdote entkräften konnte. Daß Epaminondas einer obrigkeitlichen Wahl halber sein Heer verlassen, und einer solchen Gefahr ausgesetzt haben sollte; daß er dann den Oberbefehl einem Jüngling (denn Das müßte der angebliche Stesimbrotus doch auf jeden Fall seyn!) anvertraut haben würde; daß dieser in seiner Abwesenheit erfochtene Sieg, und die traurige Folge desselben allen übrigen Schriftstellern unbekannt geblieben wäre; alles Dieses ist an sich schon unwahrscheinlich genug; aber weit unglaublicher noch wäre eine Grausamkeit von so empörender Art bey des menschlichen Helden übrigen Charakter. Zudem ist das e h e l o s e Leben des thebanischen Feldherrn von vielen Geschichtsschreibern bekräftigt, daß es Zeitverderb wäre, hier erst in eine längere Widerlegung sich einzulassen.
*)Wenn es anders der eigentliche chäronesische Plutarch, des Biograph griechischer und römischer Helden, ist. – Denn bekannter Maßen gibt es der Plutarche mehrere, und in
Fabricii Bibliotheca graeca findet man deren noch vierzehn erwähnt- von welchen die Vergleichungen griechischer und römischer Geschichtsstellen herstammen.
**) Eine einzige Entschuldigung ließe sich für den Plutarch dadurch anführen: daß er in diesen Parallelen nicht wirklich griechische und römische
B e g e b e n h e i t e n, sondern bloß  S a g e n a u s g r i e c h i s c h e n u n d r ö m i s c h e n S c h r i f t s t e l l e r n neben einander habe stellen wollen. Daher gibt er auch hier allemahl genau an, aus welchem Geschichtsschreiber er seine Vergleichung entlehnt habe: und der Urheber des gegenwärtigen Mährchens (das bey ihm den zwölften Abschnitt ausmacht) ist Ktesiphon im dritten Buch der böotischen Geschichten, in:
A. G.Meissner, Sämmtliche Werke. Neun und zwanzigster Band. Enthält Epaminondas. Wien 1814. S. 257f.

25            Dom[inica] X.: 10. Sonntag nach Sonntag Trinitatis, 12. August 1787.

27            ihrer drey: Patienten, Hamann und F. und M. Bucholtz, 264,7; St. Jacobi IV.15: So der Herr will und wir leben, wollen wir dies oder das tun.

28            Diotime: A. v. Gallitzin.

33            in P.[empelfort].

259,6        medicinische Angelegenheit: 257,14ff.

8              von Angesicht zu Angesicht: 1 Ko 13,12.

14            Doctorandus: Lindner.

Brief 1086

259,25      Bedienten: Wolter.

260,5f.     nicht im Geist, sondern im Posthause: 257,1f.

Brief 1087

260,21      Charivari: Reithose oder Überzieher.

24            Dürmen: lies  Dülmen.

28            vorigen Mittag: 265,13f.; Fürstinn: von Gallitzin, auch 261,34.

30            aus P.[empelfort].

32            D.[octor] Raphael: Lindner.

261,4f.     an das Evangelium Dom. X. p. T. erinnerte: für den 10. Sonntag nach Trinitatis ist Lk 19,41-48, die Tempelreinigung, vorgesehen; 12. August.

14f.          freundschaftlichen Arzte: Lindner.

18            doppelt kranke Marianne: 264,5f.

21f.          pollnischen Abschied: ohne Grußworte.

32f.          Fragmenten: Fragmente religioser Empfindungen, S.221-352.

37            Joseph: II. von Österreich.

262,1        Alexis: von Hemsterhuis, in der Übersetzung durch Jacobi.

2              Epistelchen: nicht überliefert.

3              J.[onathan] J.[acobi].

7              Sie: sie.

12            Freund Ernst: Johann Ernst Druffel.

15            Leonore: wohl auch Helene Jacobi.

17            Brunnencur: 263,27f.

Brief 1088

263,3        Ihr zärtlicher Brief: nicht überliefert.

4f.           Seit Dom.[inica] X.: 10.Sonntag nach Sonntag Trinitatis, also 12. August.

13            Gries: 270,26?

19            kleinen Lieblings: Johanne R.

22            Pathchen: Juliane R.

34            medicinischen Raphaels: Lindner.

264,7        von 3 Patienten: die beiden Bucholtz und H.

8              wie die Herren Berliner: wie z.B. Nicolai, 194,1.

13            Schwager unsers <...> Wirths: Jodocus Detten.

15            Kistenmaker: Kistemaker.

19            wie mit unserer Zunge: die stottert.

24f.          Kalkwasser: zur Therapie von Harn- und Blasenleiden, Entfernung von Harnsteinen.

25            L.[indner].

34            Ardinghello: von Heinse.

265,2        pabulum: Futter.

13            Prinzeßin: v. Gallitzin.

19            Alcib.[iades] B.[ucholtz].

23            wie ein Tantalus: in seinen Qualen.

26            Schücking: Christoph Bernhard Jakob Sch.

31            HE von Schuken: wohl Karl Friedrich v. Schuckmann.

32            Leuchsenr.[ing].

33            M.[ünster].

266,5        nach Grafenberg: bei Düsseldorf (heute Stadtteil Ds) am Fuß der Ausläufer des Bergischen Landes.

9              Briefe von Claudius: nicht überliefert.

15            Den Aufschluß Ihres Musäus: nicht ermittelt.

18            einzig mal nach Hause geschrieben: 274,6, nicht überliefert.

30            an mich gefeßelte Freund: Lindner.

Brief 1089

267,11,13,16,17,18,20,21,25 jeweil sie: Sie, ihr: Ihre, ihnen: Ihnen.

13            xenemony: Xhenemont.

268,5        geantw. den 15 Sept: nicht überliefert.

Brief 1090

268,9        Ihr erstes Andenken: nicht überliefert.

24            Penitenz: Poenitenz, Buße.

26f.          Bewillkommnungsbriefe von <...> Jonathan und Gev.[atter] Claudius: 1072, von C. nicht überliefert.

28f.          einige Zeilen an Herder: 1075.

31            Artztes: Lindner.

32            Wirth: Reichardt.

269,13      Trin.[itatis].

14            vom Fischzuge Petri: Lk 5,1-11.

34            Brief von meinem B.[ucholtz]: nicht überliefert.

270,3        Ihrem: ihrem.

7f.           ein paar Zeilen: 1080.

9              Brief zu beantworten: 1072.

24            einem Briefe von Reichardt: nicht überliefert, 250,9.

27f.          zerbrochenes Tabac magazin: 246,18.

37            Schücking: Ch. B. J .

271,10      Hemsterhuis Diotima: A.v. Gallitzin.

18            engl.[ische] Uebersetzung des Euklides: nicht ermittelt, Übersetzungen von Robert Simson und Henry Billinsley.

22            Bedienter: Wolter, 260,8f.

29            wie er sie nennt: 262,9.

32f.          Kalkwasser:  264,24f.

272,1        D.[octor]L.[indner].

17            Zöllner Sonntag: 11. Sonntag nach Sonntag Trinitatis mit Lk 18,9-14.

28            Reisegefährte: Lindner.

273,6        ihr häusliches Kreutz: =Ihr.

12f.          Er sorget für uns <...> wacht: aus der 1. Strophe des Glaubenslieds Wir glauben alle an einen Gott von Luther.

29            Henriette: Courtan.

Brief 1091

274,4        Geantw:den 16-18 Sept.: 1098.

6              den 15 h.[uius] erhalten: nicht überliefert.

13            Baronesse: v. Bondeli.

16            Pennart: wohl Pernau (Livland).

27            bey einer rothen Mahlzeit: Fleischmahlzeit.

35            Koppe: Johann Benjamin K., Novum Testamentum Graece.

275,2        Homilitik: Homiletik.

11            He B.[ötticher].

18f.          wie Pfenninger sagt <…> herumflattert: nach der Widmung des 5. Bändchen seiner Jüdischen Briefe, VI,451,27f.

23            mit keinem Nabal tauschen: 1 Sm 25,2f.

30            Raphael: Hippel.

34            Nikol.[ovius].

276,3        Galgarben: Galtgarben, ca. 23 km nordöstlich von Königsberg.

5              mein Onkel: Miltz.

8              He D. Raphael: Lindner.

14            wegen des Ministers: v. Werder.

Brief 1092

276,29      von Ihrem Sohn: ihrem.

277,1f.     kleiner Brief aus Münster: nicht überliefert.

4              Antwort aus Riga: von Hartknoch, Jacobis Alexis-Übersetzung wegen.

9              wird Ihnen <…> mittheilen können: durch 1090.

19f.          Lazaruszustande: Lk c. 16.

25            Baroneße: v. Bondeli.

32f.          Freunde Raphael: Hippel.

36            Beichtvater: Matthös.

37            lieber Oncle: Miltz; umständlicher: ausführlicher.

Brief 1093

278,13      Ihr kleiner Brief: nicht überliefert, 277,1f.; mein auserwählter <...>: immer wieder benutze Anrede, u.a. 239,18.

23            Charivari oder Laubküttel: eigentlich Charivari: Reithose, aber wohl: robuster Überzieher.

30            Bruns: Kraus, 290,23ff.

279,3        Gibert: Jacques-Antoine Guibert.

14            doppelte Kleeblatt: H., Johann Michael und Lindner sowie Jacobi und seine Schwestern.

Brief 1094

279,23      Dein Brief vom 25ten Jun.: nicht überliefert.

29            Bartholomäus-Tage: der 24. August.

280,28f.    unser Doctor: Lindner.

33            Geh.[eim] Rath: Jacobi.

281,10      Er wirds wohl machen: Ps 37,5.

20            Wohlthäterin: von Bondeli.

Brief 1095

281,29      beyden Tanten: die Schwestern Jacobi.

282,6f.     Der alle Dinge weiß: Ps 26,2. Ps 7,10.

11            Brunnen: Pyrmonter Wasserkur.

15            Freund Raphael: Lindner.

25            Geschäfte der Verabredung: 257,14ff.

31            Freund Ernst: Druffel.

32            gestern Abend die ersten Zeilen: 1094.

33            des neuen und alten Menschen: der Tochter Bucholtz' und Hamann.

Brief 1096

283,6        Gruß aus Weimar: wenn brieflich, nicht überliefert.

22            unsers Kapellmeisters: Reichardt.

30            Dom.[inica] V den Fischfang Petri: den 5. Sonntag nach Sonntag Trinitatis, 8. Juli, mit Lk 5,1-11.

31            Consist.[orialrat].

35            verdungen: mieteten.

284,1        dem alten Tobias: passim im Buch Tobias.

2              kranken Wallfahrer: Hamann.

6              Alc.[ibiades] B.[ucholtz].

12            Jon.[athan] J.[acobi].

17            D.[octor] Raphael: Lindner.

19            Kalkwasser:  264,24f.

34            Molimina und nisus: Beschwernisse und (Auf)schwung, Kraft.

285,1        Sey Lob und Ehr: das Kirchenlied von J. Crüger und J. J. Schütz; P.[empelforter] Kunstgarten.

6              lächerlichen Fehlgeburt: der Fliegende Brief.

16            εαυτοντιμωρουμενος : selbstquälerisch.

19            medicinischen Gesetzgebern: Abel und Lindner.

286,16f.    neuerdings herausgekommen: in der Übersetzung durch Schack Hermann Ewald, Gotha 1787.

Brief 1097

287,16      zweiten Brief: der erste ist 1094.

17            Deines ersten: nicht überliefert.

21            Fürstin: A. v. Gallitzin.

32            nächster Nachbar: J. K. Jacobi.

288,4        beiden Reisegefährten: Lindner und Johann Michael.

Brief 1098

288,19      Ihren Brief: 1091.

26            HE Geh.[eim]r.[at]: Jacobi.

27            antwortet selbst: JBW 1852, I,6,257.

289,6        Pyrmonter: die Wasserkur seit dem 21. August, 272,29f.

10            Oncle: Miltz.

10f.          für das Vergnügen <...> sorgen: 275,f.

12            nach Münster noch nach Berl.[in] zu schreiben: an Bucholtz und Reichardt.

15            heil.[igen] Familie: Alberti.

16            Reisegefährten: Johann Michael und Lindner.

22            HE Einnehmer: Gomm; Hart.[ung].

27            Schweitzerreise: S.v. La Roche, Tagebuch einer Reise durch die Schweiz.

28            Journal ihrer Reise nach England: Tagebuch einer Reise durch Holland und England; nebst einem Roman: Geschichte von Miss Lony.

33            Empfehlungsschreiben unsers J.[acobi] an seine Eltern: Friedrich Conrad J., 346,35f.

37            Bengels engl.[ischer] Sammlung: wahrscheinlich verschrieben für: Benzler, zweiter Teil seiner Poetical library, 312,8.

290,4        schönen Buchs: Gertrud und Lienhard.

7              an seinen Raphael: Hippel.

18            Hemsterhuis Diotima: Fürstin Gallitzin.

23            HE Prof.: Kraus.

25            in Ansehung seines Schwaben: Steudel, 278,30.

34            Starks Apol.[ogie]: Starck, Über Krypto-Catholizismus <…>.

35            Pr.[inzessin].

291,10      einer des andern Last tragen: Gal 6,2.

14            J[onathan] J[acobi].

16            Andenken bei HE GR.: Geheimrat Hippel.

17            umständlicher: ausführlicher.

Brief 1099

291,21      Fürstin: v. Gallitzin.

27            Reisegefährten: 289,3f. u. 294,27ff.

292,10      Lisette Reinette Brief: nicht überliefert.

11            beyden letzten: nur einer (1094) überliefert.

13            Pyrmonter: 272,29f.

16            Brief von Kraus: nicht überliefert, 293,32.

17            Schwaben: Steudel.

36            Autor: Jacobi.

293,8        D.[octor] Raphael: Lindner.

16            Vorsehung, die sich bis auf das kleinste Haar <...> erstreckt: Mt 10,30, Lk 12,7, Apg 27,34.

17            auf jedes Ja und Nein: Mt 5,37.

19            Ich sollte glücklich seyn: wohl der briefliche Wunsch Bs.

22f.          Seine Kraft ist in den Schwachen mächtig: 2 Ko 12,9.

30            junge Paar: 287,19f.

32            Brief des Crispi Amici: 292,16f., von Steudel.

34            Ernst Dr.[uffel].

35            über P.[empelfort] und D.[üsseldorf] nach G.[öttingen]: 301,29.

35f.          archimedische Maasreguln: nach dem Satz des A. Δος μοι που στω: Gib mir einen Punkt, wo ich stehe, und ich werde die Welt aus den Angeln heben.

37            dreyfachen Cur: mit Pyrmonter, Kalkwasser und Chinarinde, 306,17f.

294,5        Eleazar: dessen hebräischer Name Gotthilf bedeutet, 237,15.

14            Coeurmann: Cormann; nach W.[elbergen].

18            die Sechswochen vorbey: nach der Geburt.

22            Heinze: Heinse, Aschaffenburg, 18.9.1787, JBW 1857, I,6,259-260.

23            dem Lindner mitgegebene Empfehlung: Jacobi an Heinse, 9.9.1787, JBW 1843, I,6,S.252: Der Brief enthält eine Empfehlung für Gottlob Immanuel Lindner und Johann Michael Hamann. Jacobi berichte von Hamanns Aufenthalt in Pempelfort und daß dieser so gütig über Heinse urteilt. <…>.

24            Machts nur: nach JBW 1859,S. 263: Machts nun.

26ff.         Hoffmann hat sich nicht lange <…> abgereiset: weiteres Zitat aus Heinses Brief.

295,14      Opp. Po[s]th: Opera posthuma.

18            1 sten Theil v Starkens Rechtfertigung: wohl des 2. Bands von Über Krypto-Catholicismus.

27            FHJ: JBW 1859,S. 264: Ftz Jac.

Brief 1100

295,31      Elieser: Eleasar=Gotthelf.

33            Hemsterhuis´ Diotima: A.v. Gallitzin.

296,1        Steckhusten: Stickhusten, mit Atemnot verbunden; Sie= sie.

7              Brief von Hans: nicht überliefert.

10            Brief von Heinse: nicht überliefert; sanfte Mentor: Lindner.

17            von Geh. Rat: Jacobi.

21            Bartola: Bertola.

23            junge Paar: 287,19f.

297,1        einen Brief von <...> Kraus: nicht überliefert.

4              beantworten werde: 1101.

5              Ihren ersten Brief: 1091.

9              das abderitische Geheimnis: 312,15f.

10            mit einem <...> Vertrauen zu überlaufen: zu belästigen.

16            Ihr Oncle: Miltz.

34            Geköchgarten: Küchengarten.

30            einer arabischen Nacht: eine ganz schwarze; Conf. Joh.XI.9,10 V.19-17: Jh 11,9 u.10; V.19-17 nicht ermittelt.

298,5f.     Sie haben ihr Gutes bereits genoßen: auf seiner großen Reise 1784/5.

11f.          gegen den Hierokles: von Christian Ludwig Paalzow, Hierocles, oder Prüfung und Vertheidigung der christlichen Religion.

20            Fr. v. Vogt: Voigt.

21            P.[empelfort].

22f.          Mein Loos ist mir aufs lieblichste gefallen: Ps 16,6.

32            Kammerdiener: Johann Michael.

35            der Mama: Z.1.

299,5f.     der Prediger in der Wüsten vergißt nicht sein Ithaka: Verschränkung von Mt 3,3 (Mk 1,3, Lk 3,4, Jh 1,23) und Golgotha und Scheblimini mit der Odyssee 17,336f. u. 483f. Der als Bettler nach Ithaka kommt, ist Odysseus, N II,211,2ff. Anspielung auch auf Jh 1,11.

7f.           Weisheit noch die Schätze Egyptens: leicht abgewandelt Heb 11,26 (Reichtum).       

9f.           sehe <...> und <...> schmecken wie freundlich Er ist: Ps 34,9, 1 Pt 2,3.

12            großen Kunstrichter in B.[erlin]: der preuß. König.

13            die Urkunde davon: der Spezialbefehl der Regierung, 1059.

19            wie in M.[ünster].

24            beyden Brüder: Nicolovius.

25            würdige Tante: Johanna Reußner.

27            gnädige Tante: Bondeli.

Brief 1101

300,4        schedulam: Zettel.

5              Ihrem Schwaben: Steudel.

7              ersten Brief vom 11 d.: nicht überliefert.

12f.          mit den verkehrten Berl.[inern] ebenso verkehrt zu handeln: 305,19ff; 322,16ff.

17            Minister: v. Werder.

18f.          Der Glaube versetzt Berge: 1 Ko 13,2.

27            gantz andern Absichten: damit er Bucholtz und Frau ärztlich berate.

301,15      Evangelium von Petri Fischzug: 283,30.

21            Alcibiades: Bucholtz.

28            chusse percée: Verballhornung von chaise: Nachtstuhl.

302,31      der irrende graeculus: Johann Michael, 311,26ff. u. 326,2f.

37            Bedienten: 317,34f.

303,8        Humes Geschichte: History of Great Britain.

12            ihr Schatten: Hemsterhuis, dem die Fürstin die Erziehung ihrer Kinder anvertraut hatte, machte sie mit v. Fürstenberg und dessen pädagogischen Ideen bekannt. Aus der Begegnung mit F. entwickelte sich (nicht ohne das Vorbild des Franz von Sales und der Philothea) eine tiefe geistig-geistlich geprägte Freundschaft. Unter seiner Leitung kehrte A. v. G. zu einem entschiedenen katholischen Bekenntnis zurück.

14            Sokrates im Haag: Hemsterhuis.

32f.          ersten Hälfte der neuen Apologie: Starcks Über Krypto-Catholizismus.

35            gewes´ne Canonicus: Starck; 3 Jahre älter: Starck geb. 1741, Jacobi 1743.

36            Wirth: Jacobi.

37            Verf.[asser] der eleusinischen Geheimniße und des Ardinghello: Heinse, Laidion oder Die Eleusinischen Geheimnisse.

304,7        gewesenen Preuß. Oberhofpredigers: Starck; Deduction: Über Krypto-Catholizismus <…> mit Acten-Stücken belegt.

9              mit der Feder eines Mamamuschi: Dreispitz mit der Feder, N III,98,20f. und 133,4ff.

11            + Politik und eine andere Moral: ein Plus an Politik (in Anspielung auf seinen Beinamen Professor Politice, Z. 26 und 305,24).

13            Sauerteige des Herodis <...> der Pharisäer: Mk 8,15.

14            filio thalami das Fasten empfehlen: eben Hamann, 293,33, als Sohn des Hauses, 320,18f. oder Mt 9,15?.

15            zwier des Tages: zwiefachen Diät, 305,24.

15f.          schmeckt <...> zu sehn bekommen, wie freundlich: Ps 34,9.

17f.          bleiben Sie mir <…> vom Leibe: 305,3f.

18            helluo: Schwelger, Prasser.

20            pythagorischen Silentio: Schweigen, die mehrjährige Pflicht der Schüler des pythag. Kreises.

20f.          manischen Schwindel (wie Agrippas Act. XXVI,25): Apg,25,24ff.: Mein teurer Festus, ich rase nicht, sondern ich rede wahre und vernünftige Worte.

23            Adam Spartacus: Adam Weishaupt.

24f.          vielversuchten Invaliden <…> irrende Ritter: Hamann.

26            moralischer und politischer Clausner: Hamann anders als Kraus, Prof. der Moral und Politik.

27f.          Keiner lebt <...> keiner stirbt ihm selber: Rö 14,7.

29f.          Schreiben von meinem lieben Wirth: der Brief von Reichardt ist nicht überliefert.

37            Colloquiis familiaribus und iudiciis transcendentalibus: mit Gesprächen über Familiäres und Urteilen in der Transzendentalphilosophie.

305,4        ephectische Ataraxie: in der stoischen Philosophie die mit ihrem Urteil zurückhaltende Unerschütterlichkeit.

5f.           Schwäche der reinen Vernunft u des guten Willens: Kant-Anspielung.

7              D.Raphael: Lindner.

11            Grünthal: gemeint: Grünstadt in der Pfalz, wo Johann Michael auf der Reise nach Aschaffenburg (zu Heinse) die Familie des Friedrich Conrad Jacobi besuchte.

13            Vetter Reinold: Reinhold Jacobi.

17            Disputation de Autonomia: 131,19.

18            Gen.[eral] Adm.[inistration] <…> rasenden Eliasjünger: Lk 1,17, 300,14ff.

22            Pr.[ofessor] Kant Auftrag: nicht ermittelt.

27            Bischofshut: Schultz.

28            ohne all unser Verdienst <…>: Luther, Kleiner Katechismus, 2. Hauptstück.

30f.          relationes coriosas: Happel-Anspielung.

32f.          von Schubart kommt auch <…> vor: Hamann auf S.1, keine Spur aber von        dem Kr.[itiker] d.[er] R.[einen] V.[ernunft].

306,1        Aspasia: A. v. Gallitzin.

2f.           Ihrer vortrefl.[ichen] Mutter: ihrer, Gräfin Auerswald.

3f.           Autor und Vaterwonne <…> Erbherren auf Faulen: von Auerswald, „Autor“ seiner Tochter Lydia.

Brief 1102

306,13      aus M.[ünster].

15            Ihr alter Patient: Hamann.

17f.          Gebrauch der China[rinde].

19            claudatur parenthesis: ein Aufschub möge möglich sein.

23            vom Ueberbringer: Cormann, 310,22.

25            Probeschrift: De lymphaticorum Systemate; lateinischen Zeitung: Allgemeine Literaturzeitung Bd.3. 1787, Nr. 177a, S.211-214.

26            vorgerückt: vorgehalten.

30            Hartmann: Johann Theodor.

307,15      Patientin: M. Bucholtz.

Brief 1103

308,8f.     Was im Verborgenen geschieht <…>: nach Mt 6,4 u.8.

15            eine Juno von einer Wolke zu unterscheiden: in antiken Bildnissen war, nach Hederich, J. mit einer Wolke abgebildet, die sich um ihr Haupt zog.

20            unnützer Knecht: Mt 25,30.

24            Arzt: Lindner.

25            Freund Ernst: Druffel.

30f.          Arzt hilf dir selber: Lk 4,23

34f.          Genehmigung unseres Unfugs: wohl zu 310,18ff., eine Art Scharade, die dem berühmten Hoffmann nach außen seine Bedeutung läßt, aber eigentlich die Behandlung mit Lindner fortsetzt?

309,1        Ueberbringers: Cormann.

9              die beyden Bücher: nicht ermittelt.

Brief 1104

309,15      Diotime: A.v. Gallitzin.

19            einen Brief von meiner Tochter: nicht überliefert.

28f.          Posterität: Nachkommenschaft; Magenseite: von seiten der Familie.

30f.          einzigen Sohn: Arend Abraham B.

33            Ex-Minister Pericles: v. Fürstenberg.

310,2        Decoro: Anstand.

3              HE Hofr. A.[bel].

5f.           Mart. Solut. <...> gr.X.: lösliches Eisenpräparat in einer Zehner-Dosierung.

7              Asch.[affenburgs] Chirons: der heilkundige Arzt, Ch. L. Hoffmann.

9              beyden Stücke des Magnetisten: von Ch. L. Hoffmann.

11            Ihren Brief vom 10 d.: nicht überliefert.

14            Condescendence: Nachgiebigkeit.

17            2 Reconvalescirenden: M. Bucholtz und H.

19            Vorschrift zum Silentio pythagorico: 304,20. Das Schweigen wohl wegen 308,34f.

20            wie Apell hinter der Wand: nach Plinius Nat. Hist. 35,15 und 79ff. hörte A. hinter einer Wand verborgen die Urteile über seine Malerei.

24            pollnischem Abschiede: ohne Gruß und Erklärung.

29            Deos minorum gentium in 8 et 12: in Octav und Duodez.

30            Die Illuminaten u Starkschen Acten: Weishaupt und Ueber Krypto- Catholizismus.

32f.          Im LXXV Bande der Allg.[emeinen] D.[eutschen] Bibl.[iothek] ist ihm auch das Ohr gerupft: mit der Rezension der Briefe über die neuen Wächter, unter dem Kürzel St.

34            Eremita peregrinans und reconvalescens: der wandernde und gesundende Einsiedler Hamann.

35f.          veniam concionandi: Erlaubnis, sich öffentlich zu äußern.

311,1        Daß Sie <…> recensirt sind: 306,25f.

5              Pequel: Pecquet; in Hemsterhuys: Sibold Tiberius H.

7f.           nach D.[üsseldorf].

15            Licentiis poeticis: dichterischen Freiheiten.

18f.          La diete <…>: korrekt: La diète des aliments <…> la tranquillité de l´âme, S.302 der Ausgabe von 1820.

20            Saint Pierre: Jacques-Henri S. P.

28            olim griechischen Freund: J. Detten.

Brief 1105

312,4        ersten Brief: 1098.

5              Cont.[rolleur] Gomm.

6              2ten Brief: 1100.

8              Poetical Library: being a collection of the best modern English poems, chiefly didactic and descriptive, hg. von Benzler

10            unterbringen können: wohl: habe unterbringen können.

13            Alexis: die Jacobi-Übersetzung des Hemsterhuis.

18            alte Tante in Sperling: J. Reußner auf dem Gut der Nicolovius.

26f.          was Seneka sagt: Die Verzweiflung führe zur Gewißheit: stoischer Gemeinplatz, Stelle bei S.vielleicht de clementia: saepe desperatio spei causa est.

27ff.         mit Petrarch sagen könnte: zitiert wird aus der 72. Kanzone O Edle mein, allerdings sehr frei. In Petrarcas Canzoniere heißt es: ché 'insin allor io giacqui a me noioso et grave: da quel dí inanzi a me medesmo piacqui - lag ich doch wie gebunden! Seit jenem Tag der Gaben hab ich Gefallen an mir selbst gefunden <...> (Übers. E.-J. Dreyer).

34            im Teiche Bethesda: nach Jh 5,2.

313,9        He Jacobi: Friedrich Conrad J.

10            Dütchen: kleine Silbermünze von wechselndem Wert.

14            4te Theil von Lienhard: von Pestalozzi.

16            Schweizer Reise: S. von La Roche, Tagebuch einer Reise durch die Schweiz.

20            Zeitung: die Königsbergschen Gelehrten <…> Anzeigen.

28            Schröder: NN.

31            He F.[eld].P.[rediger].

314,8        Stein: wohl Georg Wilhelm St.

18            Alexis: Jacobis Übersetzung des Hemsterhuis.

21            H.[aus] M.[utter].

25            Geantw. den 24 Novbr.: 1115.

Brief 1106

315,1        zerst.[reuten] Bl.[ätter].

3              Alles ist eitel: Pr 1,2.

6              hospitium: Gastfreundschaft, gastliches Haus.

12            mich in Riga <…> besuchten: Januar 1766.

14f.          Meine Schwester: K. Güldenhorn.

24            Ex.[emplar].

30            Vale, Veranni mi: Leb wohl, mein Verannius: Veranius, Freund des Catull.

Brief 1107

316,9        pollnischen Abschiede: ohne sich zu verabschieden, 310,24.

13            dem Sonntags- Evangelio zufolge Dom.[inica] XXII: Mt 18,22ff.

15            Handschriften: nicht ermittelt.

16            della Moneta: von F. Galiani.

Brief 1108

317,2        Kalmäuser: „ein Mensch, welcher sich in der Einsamkeit dem Nachdenken überlässet“ (Adelung), oder auch Duckmäuser, I,243,10.

16f.          Schwager: der Postillon.

24            arrha: Pfand.

31            Diotime: A.v. Gallitzin.

34f.          Wilhelm <...> aus dem Hause geschafft: wahrscheinlich ein Bedienter, aber wohl nicht der, über den Hamann 302,37 klagte.

318,3f.     Paradoxologismen: paradoxe Überlegungen.

4              wie in P.[empelfort].

8f.           Tuo fugitivo germano: von Deinem deutschen Ausreißer.

Brief 1109

318,19      letzten Brief: nicht überliefert.

29            pollnischen Abschiede: 316,9; 310,24.

319,14      finis coronans opus: der Fliegende Brief.

24f.          Urheber meines Glückwechsels: Bucholtz.

37            all mein Verdienst und Würdigkeit: Luther, Kleiner Katechismus, 2. Hauptstück.

320,11      neues Hauskreutz im Anzuge war: gesundheitlicher Art, 268,23ff.

13            wie es unser Claudius nennt: in seiner Rezension in Asmus, V. Theil.

15            nach der Analogie der christlichen Liebe: liebe deinen Nächsten wie dich selbst, Mt 5,43 u.ö. nach 3 Mo19,18.

23            Sie: sie.

24f.          machen mir den Vorwurf: im nicht überlieferten Brief, 318,19.

25            von meinen M.[ünsteraner] Freunden.

31            Allmodde: Angelmodde.

33            mein Wirth: Bucholtz.

37            Kistenmaker: Kistemaker.

321,3        Dr. Druffel: Franz Ferdinand; deßen Bruder: Johann Ernst.

5              Raphael: Lindner.

12            Thélöffel Martis: Eisen, 310,5f.

17f.          sanften Erschütterung <…> Nervenfibern: der Nervenfasern, wohl kaum die zeitübliche physiologische Definition des Lachens, sondern die der Verdauung nach der Schwefeleinnahme.

25            Seiffert: Seyffer.

31            D.[üsseldorf].

34            Gagliani: Galiani; nachdem ich mehr als einmal: nach dem … geschrieben.

322,14f.     Kraus <...> geschrieben: nicht überliefert.

17ff.         Resolution <…>: 300,14ff; 305,19ff.

19f.          Chef des Kgl. Gen.[eral] Accise <…>: Grodart.

323,13      Relationem curiosam: nach Happel.

24f.          aus diesem Chaos <…> Fiat Lux: 1 Mo 1,3.

31            meiner Pathin: Louise R.

34            den neuen Prof. Sp.[alding]: Georg Ludwig.

Brief 1110

324,4        liebreichen Zuschrift: nicht überliefert.

14f.          Urheber meines Glücks: Bucholtz.

31            pollnischen Abschiede: 316,9; 310,24.

325,12      den Sonntag XXII: nach Sonntag Trinitatis, 4.November.

18            Brief von Jonathan nebst einer Einl.[age]: 315,23f., 1106.

25            Gagliani: Galiani.

28f.          Adelheid <...> Diotima <...> Aspasie-Diaphane: Decknamen, die die ideale Einheit von gut und schön (der Kalogagathie) berufen: von antikischem Beiklang Diotima (bereits durch Hemsterhuis verliehen) und Diaphane (Glänzende) bis zu christlichem, Aspasie, dann auch Holde, Philothea, Dea hospita, 327,10; 329,10.

32            Allmodde: Angelmodde.

326,2        mit Max: Karl W. Maximilian Jacobi.

5              zu ihrem Sprachmeister: 321,32ff.

11f.          meines nach Franz zweiten hiesigen Freundes: nach Bucholtz Ernst Druffel.

16            in P.[empelfort] und D.[üsseldorf].

21            pollnischen Indigenats: p. Staatsbürgerschaft, seines grußlosen Abschieds wegen.

27            außerhalb meinem Vaterlande Ithaca: 299,5f., 336,37ff.

31            die Zeit ist in Seiner Hand: nach Ps 31,16; nicht in unserer Faust: das kontrastive Bild von Hand und Faust bez. der entfalteten Hand; N III,289,23f.; N VI,143

32f.          Wundern und Zeichen: u.a. Sir 36,6,Apg 6,8; 7,36, Rö,15,19.

33            mit Fried und Freud: ich fahr dahin von M. Luther.

35            Hochzeit zu Cana: Jh c.2.

36            Meine Stunde ist noch nicht kommen: Jh 2,4.

37            Herzmütterchen: Kosename wie Herzensmutter.

327,9        ehemals hier lebenden Dr. Hoffmann: jetzt in Aschaffenburg.

20            Weyrothen: Weyrother.

26f.          Gruß von <…> Hartknoch: 334,20;

27f.          freundschaftlichen Briefe von <...> Kleuker: nicht überliefert, 334,24.

32f.          Hallers Recensionen besonders theologischer Bücher: viele davon in den Göttingischen Gelehrten Anzeigen, nicht ermittelt.

34f.          Me de la Roche ihrem Journal: der Pomona; Etudes de la Nature: von St. Pierre.

37            Lettres Helv[et]iennes: recte: Helviennes: Les Helviennes, ou Lettres Provinciales Philosophiques von Augustin de Barruel.

328,9f.     bey der Baronesse: v. Bondeli.

19            kleinen Briefe: nicht überliefert.

23            eine Lisette Reinette mir zu spielen scheint: wie eine Kammerzofe mit adliger Herrin.

33f.          guten Willen oder reinen Vernunft: die übliche Kant-Anspielung.

329,2        Seyn sie: Sie.

12            Exministers: eben Fürstenberg.

14            eines Bruders Tochter: Luise Amalie v. Schmettau.

16            Aumonier: Feldprediger.

18            poupon: Säugling.

24            am XI Dom.[]inica]: den 11. November, es handelt sich vermutlich nicht um eine Datumsangabe wie zuvor, der 11. Sonntag nach Sonntag Trinitatis war der 19. August; über den schlechten Gesundheitszustand geben aber Briefe unmittelbar von diesem Tag und Zeitraum keine Auskunft.

35            mich beruffen hat in diesem Weinberge: nach Mt c. 20.

330,1        Amazonenschwestern: Lene und Lotte Jacobi.

6              Versuchung <…> Erlösung <…> Uebel: im Vaterunser.

7f.           wie mein politischer Freund Crispus vermahnt: Kraus, 304,13ff.

18            Reisegefährte: Lindner.

24            todten Buchstaben: 2 Ko 3,6.

331,5        Bauersitze: Angelmodde.

7              Fest wie bey den Juden meines Namensvetters: Haman, Purim.

18            geschlungen: abgeschwollen.

19            Perturbation: 343,3 und 345,2, eine den Krankheitszustand modifizierende Störung.

332,3        Reliquien: Meynung über den Adel der alten Preußen.

15            Morgenstern im Herzen: 2 Pt 1,19.

15f.          Buchstaben <…> Geist: 2 Ko 3,6.

25            deutschen Zeitung: hg. von R. Z. Becker. Wahrscheinlich, da aus Königsberg in Preussen gemeldet, der Bericht Deutsche Zeitung 1787, 341-345 vom 24. August.

Brief 1111

333,30      Geschichte des Illuminatismus: von Weishaupt.

34            DeMuy: Muy, Marie Antoinette, de.

334,4        Camisol: Unterjacke, Wams, wohl der Lauberkittel oder grüner Charivari, 260,21.

10            Albers: Olbers.

11            schöne Erzählung: Das Geburtsfest, von J. L. Ewald.

12            Biester im Nov des Museums: nicht im Museum, sondern in der Berlinische[n] Monatsschrift.

22            Häfeli <…> Deßau: erschlossen JBW 1894, I,6,290.

23            Herders Brief: 1106.

25            Widergeschrieben: 1113.

25f.          nebst unsern ersten Resultaten: 340,18ff.

Brief 1112

335,10      Wie hast Du <...> schreiben können: nicht überliefert.

11            [ὁ]ποιον σε επος φυγεν ερκος oδοντων: welches Wort entfloh dem Gehege deiner Zähne, das bekannte Homer-Zitat.

20f.          wie die Engel im hohen Himmelsthron: mehrfach im Kirchenlied, z.B. Johann Crüger, Gott sey Lob, Ehr und Preis.

22            meiner wilden Aviso Zedels: 1108.

25            wie mein Landsmann: Kant.

26            todten Buchstaben: 2 Ko 3,6.

29            Ich sehe in dem Spiegel <...>: Jak 1,23ff.

33            mich selbst zu lieben: 320,15f.

33f.          ohne Ansehen der Person <...> königl.[ichen] Gesetz: Jak 2,8f.

34f.          wie es Dein Namensapostel nennt: Jak 2,1.

336,2        D.[octor] U.[triusque] J.[uris].

5              mystischen Befleckungen seiner Büchersamml.[ung]: im Magnetisten.

7              Uebersetzer des Alexis: Jacobi.

9f.           wie die Grillen des alten Priesters zu Adonis und des lunatischen Hyps.[ikles]: eine Anspielung auf Jacobis Alexis-Übersetzung. H. ist Priester des Adonis in Biblos, er stellt als Gestirnkundiger einen Zusammenhang her zwischen dem Tod des Adonis und dem Jahreszyklus. Dem Mond und seinem Verhältnis zur Erde widmet er eine lange Geschichte, daher lunatisch. Aus diesem Verhältnis wird die einstige Vollkommenheit des Menschen im goldenen Zeitalter erklärt. S. 55, bei der Diskussion um die Ansichten des Pythagoras, beginnt Diokles, der Gesprächspartner des Alexis, die angeblich durch Archytas von Tarent überlieferte Geschichte vom Besuch des Pythagoras im phönizischen Biblos bei dem alten Priester des Adonis zu erzählen, der in der Wissenschaft der Gestirne sehr unterrichtet war. Dieser Priester lehrte ihn die Geheimnisse des großen Adonis-Festes, das man jährlich in den Tagen feyert, wen der Fluß dieses Namens, der vom Berge Libanon kommt, und nahe bei Biblos ins Meer fällt, dem [S. 56] Meere bis an die Küsten vom Delta eine Blutfarbe giebt, und welches die Aegypter und Assyrer mit bewunderungswürdiger Pracht feyern helfen. Es folgt die mythische Interpretation, daß es sich um das Blut des Adonis handle, der jedes Jahr wiedererscheine und zum Jammer der Venus vom Eber getötet werde. Von diesem Priester habe Pythagoras die Grundlagen der Astronomie gelernt, der Bewegung der Erde um die Sonne, der Eigendrehung der Erde um ihre eigene Achse etc. Hypsikles entwickelte eine Theorie des Mondes [S. 59], nach der die Erde <...> viele Jahrhunderte bewohnt war, ehe der Mond ihr sein Licht brachte [S. 60]. Diese Zeit war die goldene Zeit, der glückliche Zustand des Menschen vor der Erscheinung des Mondes [S. 66]. Durch die Annäherung des Mondes an die Erde kam es zu einer fürchterlichen Katastrophe, später wurde er zu einem Totenkopf <...> von unnützer ewiger Dauer [S. 71f.], zu einem Trabanten der Erde, und die alte Schönheit und Harmonie sei trotz einer gewissen Stabilität nicht wiedergekehrt. Seitdem wisse der Mensch nicht mehr, wohin er gehöre. Lunatisch meint den Doppelsinn, daß er über den Mond zugleich mondsüchtig spekuliert. Sinn dieser Stelle: wer, wie J., den Alexis übersetzt hat, sollte den vier Freunden Hamann besser übersetzen können als die lunatischen Heilsvorstellungen des alten Priester Hypsikles, nämlich des niederländischen Plato Hemsterhuis. (Freundl. Hinweis von Hans Graubner).

24            Perikles: Fürstenberg.

28            trotz dem verlorenen Sohn im Evangelio: Lk 15,11-32.

29            D.[oktor] Druffel: Franz Ferdinand.

32            Diotimens: A. v. Gallitzins.

34f.          Vorlesungen über <…> Sp.[inoza]Büchlein: niedergeschrieben N IV 456-459.

35            sollte magnetisiert werden <…> Raph[ael]: Lindner, 327,8.

37f.          Gericht grauer Erbsen, pisa <…> Ithaker: 326,27, das Festmahl der Freier im 20. Gesang der Odyssee, 279f.

337,2        Reisegefährte: Lindner.

3              Cosmopolit: 326,28f.

4f.           fuhr nach lutherischer Art <...> aus dem Bette heraus: aus Luthers Morgensegen im Anhang zum Katechismus: <...> und alsdenn mit Freuden an Dein Werk gegangen.

12            schwarzen Buchs: nicht ermittelt.

13            H.[ochzuverehrende] Diotime P.[rinzessin] <...> Diaphane: 325,28f.

18            wie man im Sprichwort sagt: eher Redewendung: es bedarf keiner Erklärung.

19            Phylacteria: Gebetsriemen.

21            minutus φφus: ganz kleiner, unbedeutender Philosoph, Hamann selbst.

25            Laufbahn: die Reise.

26            mit Fried und Freude: 326,33.

30            quoad tunc: was das Damals betrifft.

32            Ihrem Geschlecht: ihrem, ebenso 338,10.

338,16f.    exercitia redintegrationis und frictionis: Übungen zur frottierenden Belebung.

21            Dein praegnanter Brief: 1111, richtig schwanger mit 334,18ff.

25            den Entwurf dazu gemacht: 336,33f.

31f.          an Reichardt <...> antworten können: 1107.

33            der Gevatterin Courtan Etwas zu schreiben, <..> nicht gehauen und nicht gestochen ist: 1110, also ein Brief, der nichts Ordentliches, Entschiedenes bringt (Lutz Röhrich, Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten. 1973, Bd.1,393f.).

34            Allmodde: Angelmodde.

339,1        Ueberall ist meine Weide: 6. Str. des Liedes von P. Gerhardt Sollt ich meinem Gott nicht singen.

7              Auch hier sind Götter: introite nam et hic dii sunt.

8              alles ist eitel: Pr 1,2.

8f.           imbecillitatem hominis <…>. 427,24f., Deutsches Museum 1788/1, S.171.

10            Jungens: Jung-Stillings.

13            Buch, wo er auch Dich aufgeführt: 355,26.

15            Morellet: Refutation de l'ouvrage.

14            Gagliani: Galiani.

18            einem Oncle: Dom Celestin Galiani.

19            Raphael: Lindner.

21f.          Leichtsinn des gallischen Witzes <…>: was man dem jungen G. vorwarf und daher (fälschlicherweise) vermutete, der Onkel sei der Verfasser.

Brief 1113

339,28f.     starkes Rupfen an meinem Ohr: Apollo aurem vellit.

31            Diotime: A.v. Gallitzin, 340,15.

32            des Hemst.[erhuis].

340,2        Procrastinator und Cunctator: einer, der immer verschiebt und zögert.

6              gelehrten Handlanger: Johann Michael.

10            zum Nehmen williger wäre, als zum Geben: Apg 20,35.

18f.          die ersten nächtl.[ichen] Vorlesungen über Dein Spinozabüchl.[ein] gehalten: 336,33f., 343,12ff.

26            Morellet: Refutation de L´ouvrage.

30f.          platonische Form <…> der peripatetischen: die Form des Dialogs gegen die aristotelische Weise, im Gehen zu philosophieren.

37            mercurialischen Leichtsinn: mit Handel und kleineren geistigen Übernahmen zu charakterisieren.

341,1f.     gründliche und leutseeligen Mannes: Morellet.

4              alteram ego: 262,9.

10            Winhold: Wienholt, Arnold, Beytrag zu den Erfahrungen <…>.

14            schwarze Grütze trinken: wohl flüssiger Gerstenbrei.

23            Recension des Crispus: von Kraus über Meiners.

27            Sphincter: Schließmuskel.

29            D.[octor] Raphael: Lindner.

30            Que sais-je? <…> Montagne: Montaignes Wahlspruch.

342,3        Brief nebst Gruß und Kuß von Alc.[ibiades] B.[ucholtz]: das von J. an B. überschickte Paket, 334,19.

5f.           Tom. III des laHarpe: nicht ermittelt, welches Buch gemeint ist, vielleicht, da mehrbändig, Abrégé de l´histoire générale des voyages <…>. Paris 1780.

7              impromptu meines alui: Einfall meines Bauches.

8              Punch: Punsch.

18f.          seltenen Geschlechte der Oncle Toby und Bramble gehört: beide Romanfiguren, von L. Sterne, The life and opinions of Tristram Shandy Gentleman und T. Smollet, Humphry Klinkers Reise, beide einfältig, aber großzügig, leicht spleenig und von Kriegserlebnissen lebend.

20            des Crispi Jonathan: wie Jacobi zu Hamann der Freund von Kraus.

343,2        geschlungen: abgeschwollen.

3              perturbatio critica: 345,2.

9f.           die ganze Woche <...> geschrieben: 1110, 1114.

10            an Hill: 1115.

12ff.         vidimirtes Protocoll: ein beglaubigtes: Urkundlicher Auszug der Debatten und Resultate bey unserer ersten gehaltenen Session und Vespervorlesung d.13. Nov.a.c.p.C.n.; Das zwote Verhör über p.8-10 des gerügten Spinozabüchleins wurde gehalten den 19.Nov. horis antemeridianis <…>; Die andere Vorlesung war die Parasche vom pollnischen Rock bis zum Bilderkram, S.8-11, und geschah den 9.Nov. zu einer ungewöhnlichen Mittagsstunde, N IV, S.456-457.

13            nicht so auspiciösen Morgenstunde: Anspielung auf Mendelssohns Vorlesungen.

14            kleine Roman des ungenannten Autors vom pollnischen Rocke: N IV,456,27f.; Jacobis Ueber die Lehre des Spinoza, 1785, S.8 und Beylage III zu Ueber die Lehre des Spinoza der 2. Auflage 1789, S.70. Ein polnischer Rock ist ein aus dem Kaftan entwickelter offener, kragenloser Rock mit Ärmeln und weiter Verschnürung, als Mode von Frankreich aus verbreitet nach der Hochzeit des Dauphins, des späteren Louis XV., mit Maria Leszczynska 1725. In der ersten Hälfte des 18. Jh auch (halb scherzhafter) Name des ersten Kinderlaufkleides, siehe Sterne Tristram Shandy VI,19. Jacobi verwendet diesen Begriff im Brief an Mendelssohn v. 4. November 1783.

16            kam es zu keinem Schluß: N IV,456,32ff.; wie bey einem zerissenen pollnischen Reichstage: N IV,45720f.

18f.          zu einer neuen Conferenz <…> Parasche: Auslegung, Erklärung (der Abschnitte der Thora), N IV,457,17-19.

19            Das darüber ausgefertigte Protokoll: 357,4, N IV,457-459.

25            neuen Ausgabe: von Ueber die Lehre des Spinoza.

30            Nebst einer franz.[ösischen] Handschrift: Hemsterhuis.

Brief 1114

344,2        Briefe: 546-549.

10            Schwaben: Steudel.

11f.          neuen Erfindungen: Z.18, 549,24ff.

13            Frantz Alc.[ibiades].

14            Pericles: v. Fürstenberg.

19            Nicht mehr wie einen einzigen Brief <...> erhalten: nicht überliefert.

23            Recension des Glossarii: von Meiners.

24            erst den September: der Allgemeinen Literaturzeitung.

27            wie Jakob mich fortstehlen müssen: 1 Mo 31,21.

31            Reisegefährten: Lindner.

34            martialischen Mittel: Eisenpräparate, 310,4ff.

345,17      fodern darf: zu fordern brauche; Pericles: v. Fürstenberg.

18            Gagliani: Galiani.

20            Espion devalisé: von B. v. Guémadeuc.

23            petit-maitre: eitler junger Mann, Stutzer.

26            grand aumonier: Feldprediger.

27f.          an dem Werke Antheil gehabt haben soll: 491,30f.

34            Empfehlungen des Voltaire und deutschen Mercurs: Voltaire in Briefen an Diderot, d´Argental, Madame d´Epinay und in Wielands (der deutsche Mercur) Geschichte des Weisen Danischmende: <…> eines der besten, lehrreichsten und zugleich witzigsten und unterhaltendsten Büchern (F. Blei in seinem Vorwort zur Übersetzung des Galiani, S. 63, 64), für das Publicum ein witziges Buch, in dem besonders der Naturalismus der Dialoge gefiel; 486,25f.

35            deutsche Uebersetzer: H.L. Barkhausen.

346,3        damaligen Wirth: Jacobi hatte Heinse zur Übersetzung Morellets angeregt, eine Spitze gegen den von Wieland geschätzten Juristen Linguet.

15f.          ohn all mein Verdienst und Würdigkeit: aus Luthers Kleinem Katechismus, 2. Hauptstück: Der Glaube, 1. Artikel von der Schöpfung.

26            srupuleuser: richtig: scrupuleuser.

34            Gevatterin: S. M. Courtan.

37            Aspasie: A. v. Gallitzin.

Brief 1115

347,5        letzten Brief: 1105.

9              engl.[ischen] Buchs: The poetical library Vol. II, 312,8.

10            kleine Anmerkung: 312,12.

13            betrübt mich Ihr Eigensinn: 312,20ff., 348,12f., 350,12ff.

17f.          Gieb mir <...> Deinen Augen wohlgefallen: Spr 23,26.

19f.          Freylich führt die Verzweiflung <…>: 312,26f.

21            Seneka und <…> Petrarch bey seite: 312,26ff., 348,8.

22f.          τα ιερα γραμματα, [οιδας] , τα δυναμενα σε σοφισαι εις σωτηριαν: da du die heilige Schrift weißt, kann dich dieselbe unterweisen zur Seligkeit, 2 Ti 3,15.

24            aussätzige Naeman: 2 Kö 5,14.

29f.          Der Teich zu Töplitz hat sie [=Sie] <...> nicht reinigen können: 312,34f.

25            Freund Oedipus: Hamann.

28            Dom.[inica]vlt.[ima].

29            sie: Sie, 312,34.

30            Reisegefährten: nicht ermittelt.

31            Decocten: Extracte aus unterschiedlichen Substanzen abgekocht.

33            Ihres Oncles: Miltz.

34            Barbierers: im Sinne von Bader.

348,2        Theol.[ogie].

7              Valetudinarier: andauernd kränkelnde Menschen.

15            im gr.[iechischen].

26            Stüver: Stüber, eine (ursprünglich flandr.-burgundische) Münze.

32f.          aus D.[üsseldorf].

37            Reisegefährten: G. [Raphael] Lindner.

349,1        Die lateinsche Apotheke: von Druffels Mutter, 271,3f.

3              Kruken: Krüge, „Bouteillen“.

4              China: Chinarinde; in P.[empelfort].

10            ist Ihnen sehr dunkel: 314,20f.

13ff.         kleine Verrätherey <…> die der liebenswürdige N.[icolovius] meinem Sohn anvertraut hatte: 313,5.

19            lebten wie Sie sollten und könnten: 275,16f.

24            Schweitzer Wahrsager: Pfenninger, 275,18f.

27            Glücke eines Nabals: 275,23.

29f.          für die Sprache Ihres Herzens: 275,25f.

350,1f.     mit Ihrem Oncle zerfallen: 313,35.

16            wie jener ungedultige Prophet: Petrus, nach Jh 18,10, auch 372,4,

24f.          in das gehäßige Haus <...> verbannte: des F. C. Jacobi.

28f.          Schopf ihrer Haare <…> ihren esprit: Ihrer … Ihren.

31f.          ανϑρωπον του ϑεου: 2 Tim 3,17, daß ein Mensch Gottes sei vollkommen <…>.

32f.          εις τιμην, ἡγιασμενον (και) ευχρησον τῳ Δεσποτη, εις παν εργον ἀγαϑον ἡτοιμασμενον: ein Gefäß und Werkzeug sein zu Ehren, dem Hausherrn bräuchlich und zu allem guten Werk bereit, 2 Tim 2,21.

34f.          böhmischen Bade, noch in Palästina: Töplitz und Bethesda, 312,34 und 275,19.

36            Sapere aude: die bekannte Devise der Aufklärung.

351,16f.    Minister des a.[lten] B.[undes]. Im N.[euen] heißt es <...> gestochen haben: Jh 19,37.

19f.          H.[eilige] Katharina.

20            einen Brief geschrieben: nicht überliefert.

22            wie dem alten Isaac: 1 Mo 27,25.

23f.          Was sie von der vorigen schreiben: Sie, 313,12ff.

28            umständl.[ich] wißen: ganz genau wissen.

29            gegen sie: Sie.

352,15      praestanda praestiren: zu leisten, was man leisten muß, was man schuldig ist.

20            wie Gideons Fell: Ri 6,37.

21f.          reines Herz <...> gewißen Geist: Ps 51,12.

23f.          qui bona sua norint: Vergil, Georgica II, 458f.

Brief 1116

353,4        drey Briefe: nicht überliefert.

15            Reisegefährten: Lindner.

21            seel. Freyin v Bondeli: Julie v. Bondeli.

28            würdigen Freundin: v. Morstein.

Brief 1117

354,7        Geantw den 9- 11 Xbr.: 1121.

12            Dein Brief: 1112.

24f.          jenes irrenden Stallmeisters <...> Gott versteht mich: der Wahlspruch von Cervantes' Sancho Pansa.

29ff.         Verlegenheit wie der Stolz eines Zwerges ist <...>: CHRISTIANI ZACCHEI TELONARCHAE ΠΡΟΛΕΓΟΜΕΝΑ <…>, Erstes Antwortschreiben,
N III,128,6-12. 355,5f. Gruß an HE Rector Reiz bestellt: 336,3ff.

9              über 2 ½ Alp.[h]abet groß: der Umfang beträgt von den Druckbögen her knapp 2 ½ mal das Alphabet.

15            Frau von der Recke angeht: besonders die Seiten 335-342 befassen sich mit Reckes Schilderung von Cagliostros Aufenthalt in Mitau und der Vereinnahme dieses Berichts durch die Berlinische Monatsschrift

22f.          Briefe von u. an Lavater: hg. von Hermann Schlichthorst und Johann Georg Schilling.

26            Stelle v Jung: 339,12f., Jung-Stilling, der den Decknamen „Bokey“ für Jacobi benutzt.

27            Einliegend <...> zurück: 334,23f.

28            4 Heftchen v Lavater: des Noli me nolle, 13 handschriftliche Texte, die Lavater an seinen Sohn Heinrich schreibt, der Medizin in Göttingen studiert, vom 24.5.1786 bis 28.1.1789, eine Art Tagebuch und religiöse Anleitung, die L. außer seinem Sohn einem kleinen Kreis der Freunde zugänglich machte, 393,14ff.

32            Finanzrath Bockig: nicht ermittelt, falls verschrieben für „Bockey“ Zifferangabe unklar.

Brief 1118

356,5        Geantw den 10 Xbr.: 1121, 369ff.

6              den 24sten abgeschickten Brief: 1113.

13            Blättchen v Dienstag: 1117.

17f.          Schenk hätte <...> mehrsten Stimmen erhalten: 109,29f.

26f.          Zurückberufung des Ministers v Hompesch: der ihn 1779 als Ministerialreferent für das Zoll- und Handelswesen in das Innenministerium nach München empfohlen hatte. Jacobis politische Rhapsodien im Sinne der Lehren Adam Smiths verwandelten die Gunst des bayerischen Hofs bald in Ungunst. J. kehrte zurück, die Zulage, die er bei seiner Ernennung zum Geheimen Rat erhielt, wurde ihm ein Jahr später gestrichen. Hompeschs Stellung am Hof war seit Oktober 1778 unsicher geworden, da er gegen den Plan des Kurfürsten Karl Theodor war, Bayern an Österreich abzutreten. Intrigen des österr. Gesandten von Lehrbach führten zu seinem Abschied. Kurzfristig wurde Hompesch an den Münchner Hof zurückberufen, siehe auch Brief 1132.

357,4        Uebergeschickten Auszug: 343,12ff.

6              Fortsetzung Eurer Debatten: 340,18f. u. 336,33f.

12            Deine Schuhe: 342,12f.

21            von dem Düßeldorfer Leder sagst: 342,28f.

358,2        Fleuretten: Schmeicheleien.

6              nicht aufgeschnittene gewesene Blat: 340,27f.

9              Hefte v Lav[ater]: des Noli me nolle, 355,28; 393,14ff.

Brief 1119

358,18      Sonderlicher, denn Frauenliebe: 2 Sm 1,26.

22f.          Wortfügung <...>: Vermischte Anmerkungen über die Wortfügung in der französischen Sprache.

24            für mein Gesicht: meine Augen.

25            polypragmatische Martha: nach Lk 10,40.

29            mehr arletitisches als attisches Saltz: attisches Salz=Witz, scharfer Verstand, Schärfe des Geistes; arletitisch=freimütig, mit dem Mut zu unbequemen Wahrheiten, wohl nach Johann Kaspar Arletius, der unbefangen unter den (wie er selbst berichtet) fürchterlichen Augen des Königs über die Not der Schulen und die magere Besoldung der Lehrer klagte. Friedrich II. nahm diese Unterredung zum Anlaß, das preußische Schulsystem zu reformieren.

359,1        Pis.[oniana]: nach dem Brief des Horaz an die Pisonen; Crispus: Kraus.

5              Trudchen: Tochter Bucholtz'.

7              ziemlich dicken Briefe: 1110.

9              Hirtenbriefe: 1115.

10f.          Minderbrüder: Minoriten.

15f.          Die Fürstin hat ihn <...> bewirthtet: ihn= den Herzog.

19            mit ihrem Freunde: v. Fürstenberg.

21            zu St. Moritz: am Alten Dom (St. Paulus) zu Münster.

23            Der Artzt <...> stöhnte auch: 360,25.

37            älteste Schwester der Marianne: Clara Maria Detten.

360,2        jener Caecilien Nacht: 342,32ff. u. 331,6ff.

2              Dein Brief: 1118.

3              beyden remittirten Einl.[age]: 357,4.

3f.           Cento enthusiasticus: als Antwort auf Bucholtz' Impetus hypochondriacus.

6              Theissing: Theissig.

9              Ardinghello: von Heinse.

10            Thurm von Samarah: von Georg Schatz.

16            zurißen: zerrissen.

19            Geschichte des goldenen Hahns: von Klinger.

19f.          das Senfkorn meiner φφien: Philosophien, mit Anklang an Mt 13,31f., Mk 4,31f., Lk 13,19.

33f.          kam <…> angestrichen: angeschlichen.

361,17      dem Leckerbißen des jugendl.[ichen] Lesers vorzugreifen: H. nahm seinem Sohn das Buch weg.

22            gleich einem geschmückten Bräutigam: Off 21,2.

23f.          Gesetzgeber der neusten Colonie: wegen des Titels und die glückseeligen Inseln <...> aus dem sechzehnten Jahrhundert.

26            in Deinem Feyerpeltze: ein Geschenk Jacobis zu seinem Geburtstag, 319,28f.

30            Platzmeister: Vortänzer; filii Tartari: Söhne der Hölle.

33            frölich unsere Straße: Apg 8,39.

34            Nebensitzer: Johann Michael.

36            Hausgöttin: Fürstin Gallitzin.

362,1        kleinen lieben Amalie: v. Schmettau, Nichte der Fürstin.

17f.          wie der Vogel des Apolls die heilige neuner Zahl: der Rabe und die neun Musen.

23            katholischer Magen: der alles aufnimmt.

29f.          Georgii Ausbruch: flos vini, Ausbruch des Weines, den die auserlesenen reifsten Trauben ergeben, wahrscheinlich gepflückt am St. Georgstag.

32            Knaster: feiner Tabak.

35            über meinen Namen ein Gelächter erhub: 414,10ff.; vielleicht hatte sich unter den (katholischen) Bauern herumgesprochen, daß sich hier ein Namensvetter des bösen Haman aus dem Buch Esther labte? 372,13ff.

363,1        Pr.[inzessin] Mimi: Z. 5.

4              Deinem letzten Briefe: 1118, 356,4.

5              Mimi u Mitri: Kosenamen der Kinder der Fürstin.

12f.          St. Pierre Voyage: Abrégé de l'histoire des voyages.

32            Mst[Manuscript] von Simon: von Hemsterhuis.

35f.          nach W.[eimar] schreiben <...> III. Samml.: von Herders Zerstreuten Blättern.

364,7        geliebte Arzt: Lindner, Kol 4,14.

7ff.          nicht der vernünftigen Meinung <…> die eigentl.[iche] Verklärung des 1000jährigen Reichs zu verdanken haben: Zitat aus Ardinghello oder <…>, Band 2 (4.Teil, S.169): Demetri: Kein vernünftiger Arzt wird daran zweifeln, daß der Mensch selbst die beste Kost für den Menschen wäre. Ardinghello: Von Menschenfressern hätten wir also die eigentliche Verklärung zu erwarten, das tausendjährige Reich? Ein starker Kontrast mit den Schulen der Weisen!

10            dieser Fisch ist nicht jedermanns Ding: der Glaube ist nicht jedermanns Ding, 2 Th 3,2, ιχϑυς: das Zeichen für Christus. Siehe Jakob Elsner, Die philosophischen Gedanken, mit der Beyschrift: Dieser Fisch ist nicht für alle.

11            welschen noch Capernaitischen Gaumen: Diderot als Verf. der Philosophischen Gedanken und Jh 6,58f.

14            ist hier Theurung: Lk 4,25.

15            Spinoza II.: die vermehrte Auflage von Ueber die Lehre des Spinoza.

16            An Stark: 2. Teil von Ueber Krypto-Katholizismus <…>.

17            Antwort von Schönborn: wegen Swedenborgs Arcana caelestia.

18            Berkley: Berkeley.

25            Pericles: v. Fürstenberg.

22            losen Speise: 4 Mo 21,5.

34            Camoens: The Lusiad, or the discovery of India.

365,8        mit Oel gesalbt: Ps 45,8.

10            M.[arianne].

11            Dea hospita: A. v. Gallitzin.

13            halben Brief aus Göttingen: von E. Druffel.

34            das erste Gebot der zweyten Tafel: 5 Mo 5,22.

366,2        nach W.[ellbergen].

Brief 1120

366,13      Coermann: Cormann.

16f.          ihren Dienst verlernt: 367,20.

17f.          sorgfältige Wirthin: Anna Elisabeth C.

24            Die hiesige: Gertrud C.

27            Freuden Antheil zu nehmen: 367,33.

29            vielgeliebten Arzt: Lindner, nach Kol 4,14

32            Schwager: wohl Berlemeyer, NN.

Brief 1121

367,12      b.[eantwortet] den 21.: 1129.

33            der Prinzeßin Geburtstag: Marianne v. Gallitzins, 369,31ff.

368,14      Mama: Helene Jacobi.

369,1ff.    kehrt <…> den Rücken zu: ungefähre Formulierung bei La Rochefoucauld und aus dem Französischen zitiert von J.C. Gottsched, Das Neueste aus der anmuthigen Gelehrsamkeit: Um die Wahrheit zu sehen, muß man dem großen Haufen den Rücken zukehren.

8f.           Die Wahrheit macht uns frey: Jh 8,32.

12ff.         Der ehrliche Stallmeister <...> von Gott verstanden zu seyn: Don Quijotes Knecht Sancho Pansa mit seinem Wahlspruch: Gott versteht mich.

17            Briefe von der Fürstin: nicht überliefert.

28            guter Raphael: Lindner.

29            auf den Geburtstag gemacht: 367,33.

370,5        eckle Buch: G. A. Bellamy, Apology for the life <..>.

13            insoluable: zahlungsunfähig.

17f.          Geburtstage unsers Frantz: 8. November.

26            innig nächsten Freund: Cormann.

30            Mein Scepticismus u Dogmatismus <...>: das abgewandelte Pascal-Zitat als Motto zu Jacobis David Hume.

33            Dein Haus ein Conclave: 356,17.

34            Churfürsten: Karl IV. Theodor, seit 1777 Kurfürst v. Bayern.

371,4        Reisejournals: der S. v. La Roche, ob in die Schweiz oder durch Frankreich?

16            Prudentius: Kleuker.

17            seinen Brief: 334,24.

17f.          Weimarschen Sachen: 334,23 und Zerstreute Blätter.

23f.          in eremo oder Pathmo: in der Wüste oder auf Patmos, Off 1,9.

30            zu langen Antwort auf den Brief der guten Fürstin: 1124, 376,5.

372,1        Optimus Maximus: Gott.

3f.           diese Gedult unsers Herrn <...>: 2 Pt 3,15.

4              sagt der weyl.[and] hitzige Petrus: Jh 18,10; 350,16.

9              so der Herr will <…>: Jak 4,15.

13            für einen 100jährigen Nestor ausgeschrien: 362,35.

17            mit Staatsentwürfen schwanger: 356,30f.

17f.          fidem Daemonum <...>: Jak 2,19.

20            todten Werke der Finsternis: Rö 13,12.

Brief 1122

372,26      Schreiben vom 18ten Oct.: 1105.

30            Exemplare vom Alexis: von Jacobis Hemsterhuis-Übersetzung.

373,3        K.[riegs]R.[ath] Hippel.

6              Poetical Library: von Benzler.

32f.          nach Töplitz: 312,34.

34f.          eine Condition anzunehmen: als Hofmeister.

374,3        Freund N.[icolovius].

5f.           O Spirto beato quale Se', quando altrui fai tale: Petrarca, 125. Kanzone Wenn Schmerz <...>: Spirto beato <...> Wie glücklich zu nennen, die so beglücken können (Übers. E.-J. Dreyer).

11            Helene: Magdalene H.

22            nicht überhöre: ganz genau hören oder ihre Ausführung nicht völlig überwachen kann.

Brief 1123

375,3        seeligen Freund: Wizenmann?

3f.           unschlachtige Windbeutel: Hamann.

27            Arzt, den geliebten: Lindner, nach Kol 4,14.

32            jüngeren Namensschwester: Gertrud Bucholtz.

Brief 1124

376,5        Zuschrift: nicht überliefert.

8              dortigen Freunden: Bucholtz, Fürstenberg.

15            verlornen Einfall: offenbar den, den die Fürstin in ihrem Tagebuch notierte: Wenn ich einen Samen in die Erde säe, so bleib ich nicht stehen und horche und sehe zu, ob er auch wachse, sondern ich säe und gehe von dannen, weiter zu säen, und überlasse Gott das Wachsen und Gedeihen. Ich mische mich in ihre Händel nicht anderst, als wenn ich etwa in der Stille etwas zum Guten beitragen kann. glaubt man mir nicht, so kann mich das nicht bekümmern. Was geht das mich an?

31            Theurung: Lk 4,25. Jak 5,17.

33            Witwe zu Sarepta: Lk 4,26.

377,19f.    eiteln Wandel <...> redt: Cento aus 1 Pt 1,18 u. Heb 12,24. Daß Hamann seine Glieder am Rand kennzeichnet, ist eine rare Ausnahme.

24            Philosophie: O. Bayer, Kreuz und Kritik S.25 liest Psilosophie.

27f.          Einzigen <...> Ganze: eine ökumenische Verbindung des εν και παν mit dem καϑολον.

31            Kleinigkeiten: möglicherweise der Fliegende Brief.

Brief 1125

378,15      Kley <...> Hoppen in eine Serviette: Kleie, Hopfen in einem Umschlagtuch.

15f.          geschlungen: abgeschwollen.

29f.          zu meinen Absichten: der Weiterarbeit am Fliegenden Brief.

30f.          incurablen u melioris spei: an unheilbaren und solchen, die besserer Hoffnung sind.

379,10      Pendant des Gastes: also Hamann selbst.

21            Sinngedicht: 369,31-36.

22f.          will ich <...> antworten: 1124.

25            Antwort nach W.[eimar] u. D.[üsseldorf].

380,6f.     weder mit dem Vtile noch Dulce: mit dem Nützlichen noch Angenehmen.

9f.           gutem Willen <…> Gebrauch der reinen Vernunft: die Kant-Anspielung.

Brief 1126

380,29      geschlungen: die Schwellung ist zurückgegangen.

31            Engel: Anna Elisabeth Cormann.

33            abhaltend: anhaltend.

Brief 1127

382,3, 4, 16, 18: sie: Sie, ihnen: Ihnen.

8              meine Engel: Anna Elisabeth Cormann.

Brief 1128

Brief 1129

383,18f.    Deinen Brief <...> Welbergen: 1119, 1121.

25f.          durch die Prinzeßinn die Nachricht: A. v. Gallitzin an J. etwa 10.12.1787, JBW 1940, mit der Nachricht von Hamanns Abreise nach Welbergen

32            Deinen Brief: 1121.

384,13      Gott versteht Dich würklich: 369,12ff., die Sancho-Pansa-Anspielung.

17            guter Oheim in Zelle: Johann Friedrich J., sein Beweis, daß alles in der Natur lebe: Alles in der Natur lebet. Nichts ist ganz todt. Die stillste Ruhe und selbst die Verwesung sind wirksames Leben. 3. vermehrte Auflage. Celle 1787.

20            Exempl[ar] geistlicher Poesien: Poesieen.

21            begleitet von einem Brief: nicht überliefert.

25            ein Oratorium <…> OsterPsalm: Der Gekreuzigte. Ein Paßionsoratorium, S.146-158; Osterpsalm, S.159-162.

385,13      Einliegender Brief: 1122.

14            Packet Alexis: 372,30f.; Brief v Claudius: JBW 1930 v. 27.11.1787, S.27: Gottlob, daß der alte Polarφφ wieder geneset; laß ihn nur unbändig seyn wie er will, gieb ihm aber nicht zu viel fettes zu eßen. Das kannst du ihn versichern, daß nach Königsberg wenig Orte und Örtlein seyn möchten, wo man an seiner Herstellung mehr Theil nimmt als hier, wo man infolglich eben auch mehr brüllender brummt, wenn er sich nicht in Acht nimmt und zu rechter Zeit sein selbst schont und wahrnimmt. Beyläufig kannst du ihm auch zu verstehen geben, daß ihn der Kuckuck holen sollte, daß er gar nicht ein Wort schreibt und seine alte Freund itzt ganz und gar über die neuen vergäße.

15            Hahns Antwort an Theobald Hoffmann: nicht ermittelt.

17            Wegen Berkley´s Principles: 364,18f.

19            Schönborn <…> nicht geschrieben: 364,17

21            An Prudentius <…> ein paar Zeilen: an Kleuker, JBW 1947 vom 31.12.1787 und 1.1.1788, I,7,53-54.

Brief 1130

385,29      vorgestrigen Schreiben: nicht überliefert.

31            Zufall: Anfall.

386,18      Cremor: Cremor tartari: Weinstein, 233,11.

387,12      Fürstinn: A.v. Gallitzin.

13            Mitris Geburtstag: 22. Dezember.

19            Ihr W.[ellbergen].

25            Starks Apologie: der 2. Teil von Ueber Krypto-Catholizismus <…>.

26            Hippel soll<…> angeführt seyn: z.B. S.21, das Gemälde eines Christus in den letzten Zügen vor Sonnenuntergang, Geschenk Hippels, der weder Katholik ist noch je Lust hat, es je zu werden; S.45 die Rolle, die Hippel bei der Berufung Starcks zum Hofprediger in Königsberg spielte.

Brief 1131

388,9        geschlungen: abgeschwollen.

12            fonsten: lies  sonsten.

Brief 1132

389,11      Brief von Herder: 1128.

15            Brief vom Dienstag: 383f.

18            eingebunden: eingeschärft.

20            Churfürst: Karl IV. Theodor v. Bayern.

390,1        Müller: Johannes v. M.

1f.           Neßelrode <…> schrieb mir: JBW 1935, I,7, S.30, wörtlich übernommen.

3              l'Electeur: der Kurfürst Karl Theodor.

11            goldenen Hahn: von Klinger; Turm von Samarah: von Schatz.

13            la vie de mon pere: von Retif de La Bretonne.

16            etudes de la nature: von Saint Pierre, J.

17            lettres Helv[et]iennes: recte: Helviennes, von A. de Barruel, 327,37. Deutsche Übersetzung aus der Pariser Ausgabe 1785 Bamberg/Würzburg 1788.

Brief 1133

Brief 1134

391,14      Brodt: wohl Brodthag.

20f.          v. Pfr.[Pfarrer] Be: anonym: B., Hume, Spinoza und Mendelssohn.Drey Manen: in: Neue Litteratur und Völkerkunde. Ein periodisch Werk. Hg. von J.W. v. Archenholtz.

22            Quant: Quandt, Johann Jakob.

23            Moriz: Moritz, Karl Philipp, ΓΝΩΘΙ ΣΑΥΤΟΝ, oder Magazin für Erfahrungsseelenkunde.

24            kleine Büchelchen wider den Trenck: Hirschen, Leopold Frh. v., Anti- Trenck, oder Fragment zur Charakteristik des grossen Königs.

392,3        Bräune: Hals-bez. Mandelentzündung, Angina.

10            Baronin: v. Bondeli.

11            Geßerschen Concerte: nicht ermittelt.

12            Mutterchen: Anna Schumacher.

15            Reibnitz: Reidenitz.

18            Krause: Ch. J. Kraus.

Brief 1135

392,29      Vlubris: Hor. epist. I,11,29f.

33            Dr. Raphael: Lindner.

393,2        Dr. Arnold: Cormann.

9              Fürstin: A.v. Gallitzin.

12            Ihre drei Bücher: die der Fürstin oder von Bucholtz? Wenn von B., 408,35f.

14            2 Mst. in Ihrer Stube: Noli me nolle, 358,9; siehe auch 422f.

20            jene Zeder im Garten Gottes: Hes 31,8.

20f.          auch dem Mose in jenem offenbarte: 2 Mo 3,2.

Brief 1136

394,8        wie der alte Swift, da er seinen letzten Brief schrieb: in Th. Sheridans Swift-Biographie, S.242: Letter to Mrs. Whiteway vom 16. Juli1740: I have been very miserable all night, and to-day extremely deaf and full of pain. I am so stupid and confounded, that I cannot express the mortification I am under both in body and mind. All I can say is, that I am not in tortures, but I daily and hourly expect it […]. I hardly understand one word I write.

9              v Sheridan: Thomas Sh.,The life of Reverend Dr. Jonathan Swift.

11            mitgetheilten Briefe: nicht überliefert.

13            Zustand dieses Unglücklichen: 1122.

15f.          schicke Dir seinen Brief: JBW 1990 vom 13.2.1788, I,7,S.97.

16            Ich habe ihm geschrieben: JBW 2000 vom 22.2.1788,I,7, S. 104.

23            2 Briefe v Reichardt: 395,6ff.; JBW 1971 v. 19.1.1788, I,7,S.73 über Ch. G. Selles Grundsätze der reinen Philosophie; Brief vom 16.2.1788, JBW 1993, I,7,S.99. Diesem Brief lag die Abschrift eines Briefes von Kant an Selle über dessen Grundsätze bei.

24            Was den Dich betreffenden Punkt angeht: siehe Einleitung zu Bd VII, S. XV, Brief von Helene J. an Reichardt vom 22.2.1788.

26            Prinzessinn: A. v. Gallitzin.

27            v Spanischen Fliegen: von Kanthariden (Ölkäfer), die das sog. Kantharidin für die Herstellung blasenziehender Pflaster lieferten.

31            Mit dem Gedruckten: 395,7f.

395,8        φφie: Philosophie.

Brief 1137

395,14      beantw. den 16ten März: 1141.

32            Päckchen mit Briefen: 1136.

396,1        Famulo: Johann Michael.

33ff.         taumelte ich aus Deinem Hause: 316,24ff.

16            unferm: recte: unserm.

21            diefem: recte: diesem.

397,3f.     meine Reisegefahrten: 400,2f.

6              Dom.[inica] XXIII.: 23. Sonntag nach Sonntag Trinitatis.

13f.          liebfreichen Mama: Lene Jacobi.

15            martialischen Hülfsmittel: die Eisenpräparate.

20            Fontanell: eine Öffnung der Schädeldecke.

21            Haarseil: eine Strähne gedrehten Haars, um die Flüssigkeit aus der Fontanelle abzuleiten,

35            kein böser Geist in die Wüste geführt: Mt 4,1.

37            Ευρηκα: Ausruf des Archimedes: ich habe es gefunden!

398,1        von Dir bestimmten Termin: der 9. März, 402,10f.

3              in dem er schreibt: 395,9.

5              3 Briefe von Dir: 1129, 1132, 1136.

7              Arbeit mit der neuen Auflage: von Ueber die Lehre des Spinoza.

13            Stammbuche meines Sohns: verbreitete Sitte, sich mit einem kurzen Wahlspruch, klassischen Zitaten und Sinnsprüchen einzutragen.

15            meiner Gevatterin antworten: 1138.

16            meiner Tochter: Elisabeth Regina.

17            Mythologie: von M. G. Hermann.

21            ὁλοκληρια: Gesundheit, Apg 3,16, 418,3.

31            großen Pack: wohl Briefe, die J. ( Z.31f.) während des Januars und Februars 1788 hatte liegenlassen und erst Mitte März nach Welbergen weiterleitete.

Brief 1138

398,30      erwartete Antwort: 1134.

399,2        Recidiv: Rückfall.

14            Landsmanns Hause: bei Reichardt.

400,26      D. Raphael: Lindner.

20            Philemon und seiner Baucis: das Ehepaar Cormann.

30            abzuwarten: zu pflegen.

35            Peteschen: Petechien: punktförmige Hautblutungen.

401,4        Engel: Anna C.; Erpenbach: W. Ch. Erpfenbeck; Archiater: nicht ermittelt.

6              Incisionen: Schnitte ins Gewebe, 415,31.

8f.           Accouchement: Entbindung.

9              Prof. legens: Professor, der Vorlesungen hält.

10            abgewartet: 400,30.

12f.          mit ihren 3 Kindern: den beiden eigenen und ihrer Nichte Luise v. Schmettau.

16            Vomitif: Brechmittel.

17            Huxhamschen Weinb.: vinum antimoni huxhami, nach dem englischen Arzt John Huxham (um 1692-1768) benanntes Mittel zum Erbrechen, Purgieren, schweiß- und harntreibend, sog. Spießglanzwein.

18            Tartar.[i] emet.[ici]: Weinstein, auch zum Erbrechen eingesetzt.

33            wer wird mich erlösen <...>: Rö 7,24.

36f.          Ich werde nicht sterben <...>: Ps 118,17.

402,7        feuchte u sumpfige Gegend: eben Welbergen.

18            Meister mit dem Scheermeßer: Wiesling, 412,29f.

27            Dominica Judica: 9. März 1788.

29            Der freudige Geist: Ps 51,14.

403,12      21 März: Karfreitag.

13            Palmensonntag: 16. März 1788.

16            luthersches V.[ater] U.[nser].

23            finde 2 Briefe: 1141, der von A. v. Gallitzin nicht überliefert.

404,7        beyde Gefährten: Lindner und Johann Michael.

12            Wieder ein Brief: 1143.

22            Freundes Hill 2 Briefe: 1105, 1122.

405,17      dortige Freunde: Bucholtz.

18            zweyen Herren dienen: Mt 6,24; Lk 16,13.

19            arrerages: Rückstände.

34f.          Molters Scherze: Friedrich Valentin M., Scherze, darin: XVI. Trauerlied, S.20f.

36            wie jener Hirte: Lk 15,4-9; Weib im (Evangelio): vom verlorenen Groschen, Lk 15,8ff.

406,2        verborgene Schatz <...> köstliche Perle: Mt 13,44ff.

3              nicht aus Verdienst und Würdigkeit: aus Luthers Katechismus, 346,15f.

5              geliebter Lucas: Lindner, nach Kol 4,14.

9              vor meiner öffentl.[ichen] Anklage: im Prozeß um das Erbe des debilen Bruders.

23f.          aus dem Hause seiner lieben Familie: in Grünstadt.

26            die Entbindung <...> gemeldet: 1128.

27f.          Claudius habe geschrieben: nicht überliefert.

36            Scapulaire: Scapulier, Überwurf aus zwei Stücken Tuch über Brust und Rücken nach Art der Tracht einiger Mönchsorden.

407,7        HE Jacobi: Friedrich Conrad J.

15f.          unser Brodt <...> unsern Wein: Pr 9,7.

Brief 1139

407,26      Vlubris: 392,29; in praesepio: in der Krippe.

31            Sonntag Laetare: 2. März 1788.

408,6        Vini Antim.[oni] Hunh.[ami]: 401,17.

13            relatione curiosa: Anspielung auf E. Happel.

13f.          Jonathan, der das feuchte Welbergen <...> gescholten haben soll: 384,5.

16            Verhältnißes: die Schrift Das Verhältnis von drey Schwestern.

409,11      von Beroldingen: Franz Coelestin v. B.

12            geistl.[iche] Psalterlein: von Pater Johannes Heringsdorf.

16            Ueberall ist meine Weide: 6. Str. des Kirchenlieds von Paul Gerhardt Sollt' ich meinem Gott nicht singen.

17            lapide diuino aut infernali: mit dem göttlichen oder teuflischen Stein: Höllenstein, ein Ätzmittel aus salpetersaurem Silber zur Heilung von Geschwulsten, 417,32.

Brief 1140

410,4f.     feuchten und morastigen Wüste <...> schiltst: 384,5.

6              ὁλοκληριαν: Gesundheit.

7              terminus fatalis des 9 Martii: 402,10f.

19            unter seinen frühsten Briefen: nicht überliefert.

411,11      Element der langen Weile: N II,57.

21f.          Vlubris est Ευρηκα meum: Welbergen ist mein Heureka.

23            au bout du compte: schließlich.

412,7        räthselhaften Problems: Jacobis Ueber die Lehre des Spinoza.

8f.           Philemon <…> neuen Gast: das Ehepaar Cormann und H. selbst.

10            angefangene Briefe: 1121, 1123, 1124.

13f.          kleinen Versuch meiner Anmerkungen <…> von S.7-10: N IV,S.456-457,16.

18f.          euclidsche Schaale <...> die platonische: das mathematische- more geometrico Vorgehen Spinozas und die dialogische bei Hemsterhuis.

22            Herders Gott: Gott. Einige Gespräche, die Stellungnahme zum Spinozastreit.

26            Wer im Tag wandelt: Jh 11,9.

27            Kindern des Lichts: besonders: Jh 12,36.

28            kleinen Arbeit: Z. 13f.

32            Krüger: Inhaber eines Wirtshauses.

35f.          mit Briefen meines Münsterschen Gefährten: die Briefe Bucholtz' et.al.sind nicht überliefert.

413,5f.     unnützen Brief an meinen Arzt: 1127.

6              hospes: Cormann.

13            wie dem Abt Galiani geht: der alles minutiös notierte.

14f.          historiam <...> morborum meorum: Geschichte meines Lebens und meiner Krankheiten.

16            engl.[ischen] Erscheinung: engelhaften E.

26            abzuwarten: zu pflegen.

29            D.[octor].

36            Schlafgesellen: Johann Michael.

414,6        Krug Legenden: Wirtshaus-Geschichten.

10            ebentheuerl.[ichen]: abenteuerlichen.

28            Collectaneen Buche in 4°: im Quartformat.

30            ein 8°Band: in Octav.

415,8        Peteschen: 400,35.

18            Erpenbach: Erpfenbeck.

23            um den Schaden Josephs: Am 6,6.

416,9        Scapulaire: 406,36.

10            per fomentationes: warme Umschläge.

11            Duce pia Diotima: unter Führung der frommen Fürstin Gallitzin.

14            Krucken: Krüge; Mohnsaat: für die Mohnklöße (Z. 32).

18f.          laten Observantz <...> die stricte: von der lässigeren Befolgung der Regeln, weil mir die strenge unerträglich wurde, und Anspielung auf das "Geheimbündlerische“.

21            emergirten: tauchten auf, meldeten sich wieder.

25            Museum <...> Febr.[uar]: mit Jacobis Beitrag Einige Betrachtungen über den frommen Betrug.

29            zweite Bändchen: das 2. Manuskript Lavaters, 393,14ff.

417,1        zum zweiten mal: 1135; den zweiten Theil des Stark: Starck, Über Krypto-Catholicismus.

2              Deinen Hirtenbrief: 416,30.

6f.           die gute Engel: Anna Cormann.

10            Päckchen von Dir: 1136.

11            Beyl.[age] aus Kgsb.: 398,30f.

15            mich verwahrlosete: mich unnötig selbst gefährdete.

17            Abreise des Erbherrn u Gastes: Bucholtz.

26            Pappe: Brei.

32            lapide infernali: 409,17.

35            Pallium pellicum: der geschenkte Pelz, 319,28f.

36f.          wegen des panni serici: des Futters aus chinesischem Seidenstoff.

37            ad patriam bringen: nach Hause.

418,3        ὁλοκληρια: Gesundheit, Apg 3,16.

4              Virtuos in Babel: Reichardt in Berlin.

11            ανευ μετρον το πνευμα: Jh 3,34, denn Gott gibt den Geist nicht nach dem Maß.

12            Was Du von den spanischen Fliegen sagst: 394,26ff.

13            Juxta se posita: nebeneinanderliegende Dinge.

20f.          neuen Ausgabe Deines Buchs: Ueber die Lehre des Spinoza.

22f.          letzten Briefe vor meiner Krankheit: 1121.

29            merkte ich an einer Stelle: Deutsches Museum 1788/1, S.177f.: daß eine ausschließliche Anmaßung gesunder Vernunft, der wohlfeilste, eigenmächtigste und unverschämteste Selbstruhm sey, durch welchen alles zum voraus gesetzt wird, was eben zu beweisen war, und wodurch alle freye Untersuchung der Wahrheit gewaltthätiger, als durch die Unfehlbarkeit der römischkatholischen Kirche ausgeschlossen wird, nachgewiesen mit Zweifel und Einfälle, S.18= N III,189,19-22.

34            Hohenpriester: Starck.

419,2f.     Aufgange der Berlinischen Dianae, prolis Jouis <...> vom Himmel gefallenen Bildes: Erscheinen der Berlinischen Monatsschrift, Tochter des Zeus, mit Apg 19,35.

4              Triumvirats: Biester, Gedicke, Nicolai, ebenso Z. 14, der babylonischen Hure: Berlin.

5              Darmstädtischen Dictatoris Zellotypia: nach den Zeloten, zu Christi Lebzeiten eine antirömische Sekte: Starcks eifernde Nebenbuhlerschaft, Eifersucht.

11f.          Monstrum horrendum: Starcks, Über Krypto-Catholicismus.

12f.          Ein Scribler in kleinen Heften: Hamann.

13            Einfällen u Zweifeln: in den Hierophantischen Briefen.

16            Definitor: der Bestimmer, der Begriffsbestimmer, Starck.

17f.          Sünder des römischen T und griechischen Θ: Deismus und Theismus, 427f.

26f.          Burg zu D.[üsseldorf] zu deren Verkauf ich Dir Glück wünsche: 384,31ff.

34f.          Ueberzeugung von Gott würklich verstanden zu seyn: 384,13.

420,6        guten Oheims Beweis: 384,17f.; Bürde: seine Geistliche[n] Poesien.

8              pollnischen Abschied: ohne Gruß und Abschied.

9f.           mit Fried und Freud: ich fahr dahin, Kirchenlied von Luther.

12            mitgetheilten Brief: 385,15f.

13f.          Prudentius heißt: 406,28ff.

15            köstl.[ichen] Lebens: nach Ps 90,10.

18            Lavaterianis: die Teile des Noli me Nolle; Seidel: J. M. Sailer.

20            Commissionair: C. F. Schneider.

24            vom neuen Abelard: Hamanns Schriftsteller-Pseudonym (Abaelardus virbius) und eine Art Entmannung durch die Jacobi-Schwestern.

29            zweiten Theil: des Ardinghello, 390,8.

30            Politica des zweiten Briefes sind αλλοτρια: sonderbar, fremd, Brief 1132, besonders S. 389.

34            prolongirten Termin: 402,10f.

35            Namensvetter: Johann Georg Jacobi.

37            Famulo: Johann Michael.

421,4        Ev.[angelium] u die Ep.[isteln].

8              Huph. Wein: wohl Huxham, 401,17.

9              emet.: Tartari emeticus, Weinstein.

12            Pappe: 417,26.

14ff.         Occidit seu pars-Achillea, magister artis und autor et officina omnium meorum malorum: etwa: und wenn auch nur ein Teil mich fast umbringt- Schafgarbe versteht ihr Handwerk Zeuge und Werkstatt all meiner Übel-. Achillea wirkt bei Verdauungsstörung und Kolik, das Achilleïn ist entzündungshemmend. Benannt nach Achill, der Plinius zufolge mit Schafgarbe Wunden behandelt haben soll. Oder: der Teil meiner Natur, der mit Achilles, magister artis <…> zusammenhängt, hat mich fast umgebracht. Mitgemeint vielleicht: Achillesferse, also Hamanns verwundbare Stelle (freundliche Überlegung und Mitteilung von Doris Wiemann).

17            ventriculos: Bäuchlein.

24            dritten Briefs: 1136.

27            letzter Brief: 394,8.

30            den dicken Esq. Swift: Sheridans Biographie umfaßt 500 Seiten.

31            Uebersicht des Sh.[eridan].

33            Os ventriculi: Mageneingang; καρδια: Herz und Magen.

34            ist mir Baco verdachtig: Sylva Sylvarum <…>, S.45: This is also most certain, that the Brain is in some sort in the custody of the Stomach; and therefore those things which comfort and strengthen the Stomach do help the Brain <…>; auch in: History natural and experimental of life and death, London 1733, § 35: And as ´tis certain that the Brain is under the influence of the Stomach, S.399.

422,6        incarcerirte: eingekerkerte.

19f.          weil Alexander <...> zur Welt kam: berichtet Plutarch in seiner Alexander-Biographie.

21            Mit dem Gedruckten: 420,22.

24            war nicht von meiner eignen: 394,35f.

27f.          So lachten die glückl.[ichen] Einwohner <...>: 362,35.

30            an deßen Erbsünde: Stottern.

30f.          πολλα γραμματα εις μανιαν περιτρεπει [περιτρεπουσι]: die große Kunst macht dich rasend, Apg 26,24.

31            der zwar nicht h.: heilige, nach Apg 26,24f.

35ff.         Noli me nolle <…> Bedeutung hat: Lavater an Jacobi, Zürich 7.6.1788, JBW 2132, I,7,S.251 erläutert: Noli me nolle heißt: "gefehlt, wenn du auch mich nicht mehr willst".

36f.          Debatten der Welb.[ergischen] Academie: die Diskussionen mit Bucholtz und Cormann.

423,8        Kistenmaker: Kistemaker.

21            Beyl[age]: IV. Sect. L´innocence des Protestants und Reflexions sur la lettre que l´on suppose avoir été écrite à un Gentilhomme <…>.

26            Definitor: Starck.

30            philosophische Grave: mit seinem Aufsatz Ueber die Besorgnisse der Protestanten.

31            Bibliothekar: Biester.

32            der dreikopfige Cerberus: Gedike, Biester, Nicolai.

35            relationibus curiosis: Happel-Anspielung.

424,5        Pyrm.[onter].

6              feuchten u morastigen Wüste: siehe den Anfang des Briefes.

8              zwey Ärzte: Lindner und Hoffmann.

10            wie der allerchristlichste König maulkoset: wie Friedrich Wilhelm II. schwätzt.

12            Ottocars seinen 7 Hügeln: Königsberg. O. II. von Böhmen soll 1255 die Stadt am Pregel gegründet haben. Als man 1755 das 500jährige Jubiläum der Stadt beging, war unter den Gedenkmünzen auch eine, die Ottokar vor 7 Hügeln Königsbergs stehend abbildete, in der urbs-condita-Tradition der 7 Hügel Roms.

12            lange Weile, seine alte Muse: mit den Sokratischen Denkwürdigkeiten, für die lange Weile des Publicums zusammengetragen von einem Liebhaber der langen Weile, N II,57, 411,11.

14            Actio: Demosthenes- Anspielung, III,76,7.

15ff.         horazischen Spitz und Landmaus <…>: haud mihi vita est opus hac, ait Valeas: hic silva cavusque <…>.

20            schlafenden Brutus: Shakespeare, Julius Caesar II,1. N II 353,2f.

22            Ruperto experto: Hamann.

27            Neckers neues Werk: De l'Importance des opinions religieuses.

28            meine eigene Mühle: der Fliegende Brief.

31            guten Säemann: Mt 13,3 u.ö.

33f.          auch einige meiner Kinder: in dem Aufsatz Über Bild, Dichtung und Fabel übernahm Herder zum Teil wörtlich Gedanken aus Aesthetica in nuce und Des Ritters von Rosencreuz letzte Willensmeynung.

425,1        promissoris tanto hiatu: quid dignum tanto feret hic promissor hiatu.

2f.           an amphoras <...> noch vrcei: Hor. ars 21f.

5              Crispus: Kraus.

11            Der goldene Hahn: von Klinger.

11f.          der Thurm zu Samaria: von Schatz.

14f.          Diotime: A.v. Gallitzin; Ihrer= ihrer, auch 18: Aspasie.

21            Brief des Ministers: v. Werder: nicht ermittelt.

23            keinen Starkschen Gebrauch: nicht veröffentlichen wie Starck die Acten seines Prozesses.

24            Erpenbach: Erpfenbeck; Philemon und seiner Baucis: das Ehepaar Cormann.

27            Ober Lieut.[nant] der hochgräfl.[ichen].

29            eines Freundes: eben Erpfenbeck.

30            nach dem opp.[eris] omnibus: lies  den.

31            jüngstes Werk die Freymäurer angeht: Über das Ganze der Maurerei und Bermerkungen über Saint-Nicaise und Anti-Nicaise. Nebst einem Anhang einiger Freymaurer-Reden, die hierauf Bezug haben <…>; in der allg.[emeinen] Bibl.[iothek] nicht gut beurtheilt: in der Allgemeinen Literaturzeitung 1788, Band 3, Nr. 183b, S.299-300.

32            Feldzuge gegen die reisenden Buchführer: möglicherweise Nicolai, der Plan wurde nicht ausgeführt.

426,5        prosaische Gedichte: Prosaisches Gedicht von dem wahren Glück der Sterblichen.

8              zu einem schönen Roman: wohl der 3. Teil des Notuma <…>.

11            Im Meusel <…> completer Catalogus: nicht vorhanden, dort auch Unterscheidung von Goue, Siegfried und Goue, August Friedrich.

13            Prof. dela Marck: wohl Frederik Adolph de la Marck, der z.B. in Diss. de ordine totius universi ceu primo iuris naturalis principio über Grotius handelt, oder Lectiones academica: quibus selecta philosophiae <…>, 1775.

15            Spürhund: Johann Michael.

20            vulnera postica: die hinten (und am Hintern) befindlichen Wunden.

24            Martha u Maria: nach Lk 10,38ff.

25            verstummten Bruder: Johann Georg J.

28            Cunctator: ein Zögerer.

29f.          Nimm Dich vor den Kretern <...> in Acht: vom griechischen Zitat her (1 Ko 15,33, ὁμιλιαις κακαις: schlechter Umgang) sind die Korinther gemeint. Wohl mitgemeint: alle Kreter lügen, drum hüte Dich vor dem Umgang mit ihnen.

31f.          von Gott verstanden zu seyn: 369,12ff.

34f.          Auch hier wohnen <...>: Heraklit, nam et hic dii sunt.

37            aus Pernant Excerpte: Pennant.

427,1        einen holzernen Himmel über mich u Gardinen um mich: ironische Anspielung an Kant.

1f.           Laß mich schlafen <...>: Hl 5,2.

3              Nolle alium nicht aliquem: ich mag von anderem nichts wissen, nicht: ich mag von einem anderen nichts wissen.

4f.           Gevatterin: S. M. Courtan.

7ff.          S. 154 <...>: die Korrekturen beziehen sich mit der Seitenzahl des Deutschen Museums auf Einige Betrachtungen über den frommen Betrug.

19            4 Theilen der Etudes: von Saint Pierre.

28            ομοιοτελευτα: Gleichklang am Ende der Satzglieder.

29ff.         Kants Unterscheidung <...> Pedant zu <...> der Sternenkunde: seine Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft als fortgedachte Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels.

35            ὑστερον προτερον: das spätere früher.

428,2        Junkerschen Verse: Wie mag der Schöpfer nicht in seiner Allmacht lachen, wenn sich das Nichts zu was, und ihn zu Nichts will machen.

Brief 1141

428,8        Geantw <...> im Bette: 1144.

10            Nachlaßigkeit schon gebeichtet: 429,3f.

11            Deinen Brief: 1137.

13            auch das Stammbuch u die Briefe: 398,12f.

22            sorge ein wenig daß alles rein <...> bleibe: 435,4f.

29            gegen seinen Engel: gemeint ist Raphael Lindner, 431,11.

429,3        Brieflein v Buchholtz: JBW 2017, I,7,S.135: etwa am 13. oder 14. 3.1788, mit der Beichte, den beiliegenden Brief Hamanns sogleich weiterzubefördern verabsäumt zu haben.

11            Die Mama: Helene Jacobi.

19            Mythologie: von Hermann.

Brief 1142

430,3        μετρον: siehe Z.10: das (rechte) Maß.

8ff.          Ausspruch des heil Johannes: Jh 3,34: oυ γαρ εκ μετρου διδωσιν ὁ θεος το πνευμα: denn Gott gibt den Geist nicht nach dem Maß.

11            Korduan: nach der Stadt Cordoba benanntes weiches saffianähnliches Leder.

18            mein Wirth Philemon: Cormann.

19            wie des Noah Rabe: 1 Mo 8,7.

20f.          noch eine reinen Instinkt: vielleicht Kant-Anspielung oder z.B. passim in Philosophie der Naturgeschichte.

21f.          Angela Baucis: Anna Cormann.

Brief 1143

430,27      den vorigen beantwortet: 1141; 437,19f.

31            Epistel: 1140.

431,7        Göttinger Fuchs: Georg Arnold J., 420,35f.

11            bittre Urtheil über Lindner: 428,29.

18            Prinzeßinn: A.v. Gallitzin.

23            der Stark: Starck, Über Krypto-Catholicismus; der Thurm v[on] S[amarah]: von G. Schatz.

23f.          g.[oldene] Hahn: von Klinger.

24f.          Ardinghello: von Heinse.

30            v meinen prächtigen Bänden: 438,9f.

33            schreibt er mir: JBW 2031,I,7,S.147.

37            Schenk soll <…> zurechtmachen: 422,33ff.

432,10f.    Kr.[itik] d.[er] pr.[aktischen] V.[ernu]nft, 2. Buch, 2. Hauptstück– Begriff vom höchsten Gut

12            Die Göttinger: Göttingische Anzeigen von gelehrten Sachen <…>, 31. Stück vom 23. Februar 1788, S.297-299, durch Feder.

13            Brief v Seyffer: JBW 2029, erschlossen, I,7,S.147: Seyffer berichtet von den Göttinger Reaktionen auf die Übersetzung des Alexis.

Brief 1144

432,33      Der eine <...> Nachläßigkeiten: J. hatte Bucholtz diesen Vorwurf gemacht, 428,10.

26            Mst. <...> Caspar: das Noli me nolle.

26f.          Andenken für meinen Sohn: nicht ermittelt.

29f.          φφschen <…> bleibst Du <…> treu: philosophischen, die Hompesch-Angelegenheit, 356,25ff.; 389,16ff.

30            ehmals <...> verwaltet hast: in München.

32            dickes Pack: Briefe und die versprochenen Bücher, 428,14ff,; 431,23ff.

32            zu Vlubris: Welbergen.

33            Auch Unrecht hat Recht: daß B. nachlässig war.

433,1        Briefen, von <...> der Diotima: nicht überliefert; der Jacobische 1141.

8              hospes zu Bürgel: C. A. Schücking, 403,26.

12f.          vorletzter Brief <...> allerletzter Dich geärgert: 1137 und 1140 wegen der ausführlichen Krankengeschichte und der kritischen Stellungnahme zu Jacobis Einige Betrachtungen im Anhang.

14            trotz dieser feuchten <...> Gegend: 384,5; 43413f.

15            unter den Küßen: Kissen mit heißen Kräutern gefüllt.

19            teutsches P.[ater] N.[oster]; proseuche: Bethaus.

21            Mentor Angelicus: Lindner.

22            Famulus angelicus: Johann Michael.

25            Hexe zu Endor: 1 Sm 28,7.

30            Quispeldoor: tragbares Nachtgeschirr.

33            Münstersche Almanach: Geschenk von B. zu Weihnachten, 413,10f.

35            mus rusticus: Landmaus, die Horazische Fabel, Hor. sat. II,6,80ff.

434,1        Scapulaire: 406,36.

2              gleich den Grabtüchern eines Auferstandenen: Lazarus nach Jh 11,44.

5              locum topicum: die stehende Redewendung über Lindner: Engel, 428,29.

10            Consiliis aulicis: Ratschlägen des Hausarztes.

12f.          Dein Elysium und Gesundbrunnen: Pempelfort und der Pyrmonter Brunnen.

15            Mama wollte <…>: Helene Jacobi.

17            assumta und supposita: Annahmen und Vermutungen.

20f.          Selbstliebe <…> Nächstenliebe: 3 Mo 19,18 u.ö. Phl 4,7; 320,15f.

24            köstliche Salbe <...> tödl. Fliege: Pr 10,1.

26f.          Meine letzte Krisis: 429,1f.

27f.          ersten und ältesten Muse: Sokratische Denkwürdigkeiten.

29f.          was ich Dir zu vereckeln bemüht<…>: sich zurückzuhalten und zu schweigen.

30f.          kleiner attischer Versuch: der Fliegende Brief.

31            Triumvirat <...> Dictator: Nicolai, Biester, Gedike und Starck.

34            Deinen Steckbrief im Museo: Einige Betrachtungen über <...>.

35            Knaben meiner Sara oder Hagar: nach 1 Mo c. 16; freudigen Geist des Psalmisten: Ps 51,14.

37            Oyslo sagte: in älterem Spanisch, vornehmlich im Gespräch von Eheleuten, so viel wie: Hört Ihr's. Daher in der Bedeutung: mi Oislo: meine Frau, mein Mann.

435,1        Stallmeister <...> Hausehre: Sancho Pansa, Knecht des Don Quijote, zu seiner Frau Teresa.

4              Wozu soll ich sorgen: 428,22.

11            Berl. Luna <...>: Berlinische Monatsschrift; der A.[ll] G.[emeinen Literatur] Z.[eitung].

12            Cautiones: Beschreibung von Rechtsfällen.

14            Fürstin: A.v. Gallitzin, auch Z. 29, fromme Dido; vrceos: Krüge, Hor. ars 22 anspielend.

18            Collectaneen Buch: der Münstersche Almanach zum Notieren von Lesefrüchten.

18f.          Nun verstehe ich <...>: 409,7f.

19            Hypocrit reversed: eine Prägung des Lord Bolingbrokes aufnehmend spricht Sheridan in seiner Biographie Swifts von dessen Charakter als this new species of hypocrisy reversed, von umgekehrter Heuchelei.

20            mad Parson: aus einer Anekdote über Swift, der, als Geistlicher verkleidet und dem Gehabe nach als nicht richtig im Kopf erscheinend, mad Parson genannt wird (vielleicht mit Anspielung auf einen Schauspieler des Londoner Drurylane-Theaters) und mit einem Edelmann ein Gespräch über gutes und schlechtes Wetter führt.

22            Torrys u Whigs: bei Sheridan las Hamann: The truth is, Swift, at that time , was of no party, wenngleich eher zu den Whigs tendierend, aber für that happy balance in our state, so lately settled by the Glorious Revolution.

24            Rossinante: die alte Mähre des Don Quijote, Rosinante.

25            schwangern Muse: zum Fliegenden Brief.

27            Lusus <...> legibus: unberechenbare Streiche sind den Gesetzen <...> untertan.

29            fromme Dido: A. v. Gallitzin.

29f.          Gebacknis <...> jüdischen diätetischen Geschmack vieles auszusetzen hatte: zum Pessach-Fest war den Juden nur ungesäuertes Brot zu essen erlaubt, 5 Mo 16,3.

32f.          Dechanten Elias und seines würdigen Biographen: Swift und Sheridan.

436,4        wie ein Ascanius ohne alle mores: Verg. Aen. 7,116, wo Ascanius/Iulus von den hungrigen Leuten des Aeneas sagt, sie äßen auch noch die Tische.

5              an Sirachs Sittensprüche: Sir 31,13 u. 37,30-34.

7              Hoffmannsche China mit Kaltwaßer: eine Kur mit Chinarinde und (wohl) Kalkwasser (Kalkmilch, in Wasser aufgelöster Kalk zu ärztlichem Gebrauch) nach Vorschrift des Arztes Ch.L. Hoffmann.

9              Martha u Maria: Jacobis Halbschwestern mit dem Nebensinn von Lk 10,38ff.

12            Mercurius: Quecksilber.

13            Logomachien: Wortgezänk.

16            Caleçons: Unterhosen.

16f.          Landsmann <...> aus Lingen: an der Ems: Wiesling.

17            Reformator Loen: Johann Michael v. L., Großoheim Goethes, war ab 1752 Regierungspräsident der Grafschaft Lingen.

20ff.         Ahasverus, flüchtigen Pater von Wellbergen <...> 7 Collines d'Ottocar: 414,11ff. u. 424,12.

23            Compp: die Ehepaare Bucholtz und Cormann, Lindner, Johann Michael.

26            Viuat hodie <...>: es lebe heute, morgen und in alle Ewigkeit.

27            Viuant ad dexteram Eius <...> Böcke mit Hörnern und Klauen: Sie [die Schafe] sollen leben zu Seiner Rechten, Mt 25,32f.

30            Weisshauptiana: Weishaupt, Vollständige Geschichte der Verfolgung der Illuminaten in Bayern u.a.

34            Calonnianis: in den Schriften des Ch. A. de Calonne.

35            Neckers letzte Schrift: De l'Importance des opinions religieuses.

36            noui monstri ex Africa: nach dem Spruch des Plinius: semper aliquid novi ex Africa.

437,3        Commère C.: S. M. Courtan, 1138.

5              von Deinen sehr verschieden: 428,10.

12            schmackostert <...> ritus paschalis: als Osterbrauch: junge Leute im Schlaf überraschen und mit Birkenruten schlagen.

20            Deinem letzten: 1143.

22f.          Coloquintengericht: aus bitteren Kürbisfrüchten, gemeint ist Jacobis Ausfall gegen Lindners Therapie, 428,22ff.

23            Submission: Jacobis Entschuldigung, 431,11.

25f.          Großpapa und <...> Begleiter: Jacobi und Georg Arnold.

32            wie Moses an Pharao: 2 Mo c. 6ff.

34f.          pollnischen Abschiedes: ohne sich zu verabschieden.

438,9        den Bänden <...> eine Schmeicheley: 431,30f.

16            Simaruba: Ruhrrindenbaum, zur Behandlung von Durchfällen und Ruhr.

23f.          nicht erhitze, bis zum Herzklopfen: 432,14.

24f.          Recension <...> von Alexis: durch Feder, 432,12.

25            in der lateinischen: Allgemeinen Literatur Zeitung, 432,12f.

32            Prudentius: Kleuker.

33            Deduction: Schenks Dissertation De autonomia.

35            Völkerkunde über Hume: 391,20f.

[Brief 1144a: J.G.Hamann an G.I.Lindner (?), Münster 20./22. März 1788?, siehe Bernhard Gajek, Zwei unbekannte Briefe Johann Georg Hamanns, in: Jahrbuch des Freien Deutschen Hochstifts 1986. Tübingen 1986, S.56- 60. Quelle Bayerische Staatsbibliothek. Autogr. Hamann, Johann Georg]

Liebster Herr Doctor und Freund

Ich nehme mir die Freyheit Ihnen beyl. Billet der Madame Courtan mitzutheilen, im Fall Sie im stande wären den längst versprochenen Besuch abzumachen. Weil ich heute gar nicht ausgehen können; so habe ich die Bestellung meinem Sohn überlassen müssen. Mündlich mehr. Vergnügte Ostern von Ihrem alten Freund u Diener

                   Johann Georg H.

[Adresse mit rotem Lacksiegelrest:] An Herrn Doctor Lindner

Brief 1145

439,13f.    Antwort v Boie: JBW 1928, I,7,S.25.

14            zu der Du mich veranlaßtest: 220,17ff.

15            Schreiben v mir an Boie: 442,4ff.; 552-555; JBW 1980, I,7,S.84-86.

15f.          Replik auf den Artickel über Anonymität <...>: Berlinische Monatsschrift, Februar 1788, S. 137-151: [anonym] Ueber die Anonymität der Schriftsteller, in: Eine kleine Unachtsamkeit der Berliner Monatsschrift <…>, Deutsches Museum 1788, S.293-299.

18            bestohlen: S.298f., Kreuzzüge des Philologen/Die Magi aus Morgenlande N II,140,16-22.

18            Deinen Brief: 1144.

440,1        neue Buch v Necker: 436,35.

3              Völkerkunde über Hume: 391,20f.

4              Quanz <…> bei dieser gelegenheit nannte: Quandt, 391,21f.; 441,29.

4f.           Kants neuem Buche: Kritik der praktischen Vernunft.

Brief 1146

440,14      allen Deinigen: die Halbschwestern, Klara und Karl W. Maximilian.

23            eilte mit []Briefen über die Schweiz: scil Coxe, JBW 2040,I,7,S.158: William Coxe, Sketches of the Natural, Political and Civil State of Switzerland. London 1779. Die französische Übersetzung: Lettres de William Coxe à M.W. Melmoth sur l´etat politique, civil et naturel de la Suisse. Berlin/Paris 1782.

30            geliebter Arzt: Lindner, nach Kol 4,14, 441,6.

441,1        frommen Fürstin: A.v. Gallitzin.

10            Sh. und seinem Helden: Sheridans Biographie über Swift.

13            I am a fool: wahrscheinlich Anspielung auf King Lear, I, 4, 201f.: I am a fool, thou art nothing: Ich bin ein Narr, Du bist nichts.

13f.          zugl.[eich] Riegel.

19            Brandenburgischen Necker: dessen Vater aus B. stammte.

26            neueste Werk des Neckers: De l´importance des oppinions religieuses.

29            Brochure dela Litterature allemande: Friedrichs II.v. Preußen Schrift De la litterature allemande. Quandt wird darin (S.12f.) erwähnt: Voulez-vous que je vous parle de bonne foi du merité de nos Orateurs? Je ne puis vous produire que le célèbre Quant de Koenigsberg, qui possedoit le rare & unique talent de rendre sa langue harmonieuse; & je doit ajouter à notre honte, que so merité n´a été ni reconnu ni célébré.

33f.          war Salomo genöthigt: Friedrich II.

442,1f.     eine Bibel <..> Gesangbuch: das Königsberger Gesangbuch, später die Neue Sammlung 701 alter und neuer Lieder, die in den preussischen Kirchen gesungen werden, und 1735 die erste gedruckte Bibel in litauischer Sprache.

4ff.          Anfrage Anlaß gegeben: 439,14; JBW 1928 vom 26.11.1787, I,7,S.25: Boie antwortet auf eine Anfrage wegen Dohm. Er bittet Jacobi um Beiträge für das Deutsche Museum, wozu er ihm einige thematische Vorschläge unterbreitet. Dabei erteilt er ihm Freyheit, Beyträge zum Museum unmittelbar an Severin nach Weißenfels zu schicken. Außerdem äußert er sich über Voßen und Nicolai.

6f.           Boiens Versuch: das Museum, wie J. schreibt, in die Höhe zu bringen.

7              Dein punisch-hannibalischer Groll: im Brief an Boie, 31.1.1788, JBW 1980, I,7, S. 84-86; Briefabschrift 552-555.

8              -iner zum Vortheile der -aner: Berliner, Lavaterianer; wie bey den Whigs u Torys: aus der Biographie Swifts.

10f.          trink tiefer, um nüchtern zu werden: Pope, An essay on criticism, Vers 216.

13            Sailers Glückseeligkeitslehr: Einleitung zur gemeinnützigern Moralphilosophie.

15            Logik: Vernunftlehre für Menschen.

16            in Deinem Pack: 420,17f.; 130,32f.

20            Eine kritische Freundin war <...> mit Deinem Wortspiel <…> nicht zufrieden: A. v. Gallitzin; Luna: Berlinische Monatsschrift, die im blauen Umschlag erschien, also Jacobis Replik Eine kleine Unachtsamkeit auf Ueber die Anonymität der Schriftsteller. Vielleicht nahm A. v. Gallitzin Anstoß an der Bemerkung in der Anmerkung S.203: Wehe dem, der ihre Nymphen entkleidet im Bade überrascht!

24            daß die Drohung und der Trost prophetisch wäre: J. zitiert als Abschlußnote seines Aufsatzes Eine kleine Unachtsamkeit <…> am Gedächtnißtage Johannis von Johann George S.298f. ohne Nachweis die Stelle aus Die Magi aus Morgenlande, N II,140,16-22: Zittert! betrogne Sterbliche <…> Der Wille der Vorsehung muß euch angelegentlicher seyn, als der Dünkel eurer Zeitverwandten und Nachkommen.

27            meine Wehen: zur Fortsetzung des Fliegenden Briefs bleibt Hamann in der gewählten Produktions-Metaphorik.

35            Pfenninger über das N.[eue] T.[estament]: Philosophische Vorlesungen <…>.

36            Oheims Buch: Johann Friedrich Jacobi, Alles in der Natur lebet <…>.

443,2        Schnesenberg: Schnösenberg.

11            Antwort an boje: 439,13f., 555: Sie, mein Lieber, müßen aber schlechterdings Sorge tragen, daß das Museum ein ehrlicher Ort sey und keine Kneipschenke. JBW 1980,I,7,S.84-86.

Brief 1147

443,21      Neckers neues Buch: De l´importance des opinions religieuses, 436,35.

25            sind in vollem Ausziehen: am 4. April endgültig nach Pempelfort.

444,4        Welsshauptione: Weisshauptiana, 436,30.

7              Vorschlags von Schloßer: JBW 1862, I,6,S.265..

8f.           ersten Zirkel Brief: JBW 1882 von Schlosser, I,6,275-278.

10            Schloßer meldet: 1. Zirkularbrief, 31.1.1788, JBW 1982, I,7,S.86-87; 2. Zirkularbrief Anfang bis Mitte Februar 1788, JBW 1984,I,7, S.88-90.

12            Gevatterschaft: zum Fliegenden Brief.

Brief 1148

444,23      ließ ihm das Buch: Neckers De l'importance des opinions religieuses.

24            geschriebene Beyl.: 444,8f.

25            yon ist mir ein unauflöslicher Chiffre: nicht ermittelt.

28            das reformirte System des unterirdischen Lichtordens: Kurze Rechtfertigung meiner Absichten zur Beleuchtung <...>.

29            IV Kap des Neckerschen Buchs: die Correspondance mit Calonne.

445,15      Dom.[inica]Quasimodogen.[iti]: 30. März 1788.

17            Haagschen Platon: Hemsterhuis hatte A. v. Gallitzin den Namen Diotima gegeben.

19f.          unser Johann: Lavater?

20            seine Glückseeligkeitslehre: Einleitung zur gemeinnützigern Moralphilosophie, 442,13.

25            otium und cibus alienus: Muße und fremde Speise, öfter in Terenz- Komödien.

26            zu den Quasimodogenitis: zu den neugeborenen Kindlein.

28            Dein Elysium: Pempelfort.

31            keinen Begriff von der neuen Fülle machen: 443,25ff.

32            mit der Gevatterschaft: 444,12.

446,3        Pericles: v. Fürstenberg.

8              Von dem Einfluß der Religion in das Finantzwesen: gemeint sind De l' Importance des opinions religieuses und seine finanzpolitischen Schriften.

9              abgedankten Zöllner: Hamann.

12            Blutygel: Hor. ars 476.

25            Deguignes: Guignes, Joseph de, Le Chou-King.

Brief 1149

447,22      Manuscript sich wieder gefunden hätte: 465,28.

25            Dein Arzt Druffel: Franz F. Druffel.

448,2        So schreibt mir: JBW 2056, I,7,S.174: Voigt schreibt über Goethes Pläne für die Rückreise aus Italien. Vielleicht ist denenselben noch unbekannt, daß wir diesen vortrefflichen Mann in einigen Wochen hier erwarten, wenn der itzige Aufenthalt nicht zu viel Reize für ihn hat.

8              Neckers Buch: De l'Importance des opinions religieuses.

12            die Bücher, die ich <...> zu schicken versprochen habe: 448,30-449,10.

Brief 1150

448,27      Seuthes: von Schlosser.

32            Erklärung über Cagliostro: Erklärung über die Aufforderung der Berliner Monatsschrift <…>.

449,8        Reimarus: Johann Albert Hinrich R., Untersuchung der Vermeinten Nothwendigkeit <…>.

8f.           Doctor Druffel: Franz Ferdinand D.

10            Packet für die Prinzessin: JBW 2066 vom 25.4.1788, I,7,179-180: darin: 1. Paradoxe de Diderot. 2. Note v Hemsterhuis <…>. 3. Zwey Briefe von Lavater an Garve. 4. Ein vom seeligen Wizenmann herrührender, vom Prediger Hahn etwas veränderter Aufsatz. <…> ein Heft von Hamann <…>.

16f.          langen Recension meines David Hume: Allgemeine Literaturzeitung 1788, 92, X 106-112 durch A.W. Rehberg, siehe JBW 2064 vom 24.4.1788, I,7,S. 178: Rehberg offenbart sich als Autor der Rezension des David Hume in der Allgemeinen Literaturzeitung.

17            Brief an Goethe: JBW 2059,I,7,S.176-177.

25            Goettinger Student: Georg Arnold.

25f.          das Manuscript mitgenommen: 465,28.

Brief 1151

450,7        Factura: die Art und Weise, wie damit zu verfahren ist.

11            Rezension von Starks Nachtrag: Bd.2 der Allgemeinen Literaturzeitung 1788, Nr. 90,92-96.

13            diese Zeitung: die Allgemeine Literaturzeitung.

15            meinen Rezensenten: Rehberg, 449,16f.

21ff.         Brief v Baron Hirschen: JBW 2063, I,7,S.178: Leopold von Hirschen schreibt einen Brief nebst Avertißement.

28f.          ein paar Worte an die Prinzeßinn zu schreiben: JBW 2066, I,7,S.179-180.

33            Jonathan- Gamaliel: Apg 5,34ff., der Rat des Gamaliels.

451,1        dem Goettinger Studenten <...> Unrecht gethan: 449,25ff., 455,1f.

4              Manuscript: 465,28, JBW 2968, I,7,S.180: Georg Arnold schickt ein Manuskript des Vaters zurück und erklärt, er wisse nicht, wie er dazu kam.

5              beyden Abhandlungen: Berkeley, A treatise concerning <...> human knowledge, A defence of free-thinking.

6              Wizelmanns gedruckten Abhandl.: Wizenmanns Philosophische Verknüpfung <…>.

7              Ende meiner Vorlesung über das Sp.[inoza] Büchlein: aus der Diskussion mit Bucholtz hervorgegangen, 334,25f., N IV,456-459.

Brief 1152

451,16      D. Arnold K.: Cormann.

17            die Beyl.[age]: Schlossers Seuthes, 447,10ff.

18            Das Gespräch: Seuthes, das Gespräch zwischen Sokrates und Amyntas.

20            dickeren Pack: 448,30-449,10.

21            die Allg.[emeine] Litt.[eratur] Zeitung gleich gelesen: die Rezension des David Hume durch Rehberg.

24            Grund Deines neuen Namens: Gamaliel, 450,33, 455,3ff.

25f.          schalen und seichten Schriftsteller <…>: bei Rehberg, S.112, auch 452,24.

28f.          unüberwindliche Aergernis verwirrter Köpfe: Rehbergs Rezension, S. 112.

32            Simsons Füchse und sein Eselskinnbacken: Ri 15,4 u. 15.

32f.          euklidische Demonstration und platonische Mausfalle: Rehberg, S. 107f.: die mathematische Beweisführung Jacobis, und S.112: Durch die Form des Gesprächs erhält der Vortrag noch mehr Leben, und manche feine Wendung wird dadurch veranlaßt. Aber doch wäre der Vortrag in Absicht der Entwicklung des Inhalts noch vollkommener, wenn das Gespräch weniger vollkommen wäre, 452,1: mag Dein Recensent nicht gantz Unrecht haben.

452,5        gleich den Wunderthieren und Rade: im 1. Kapitel des Hesekiel.

9              Viel Köpfe, viel Sinnen: tot capita, tot sensus, VI,381,36, von Jacobi am Ende des Vorberichts des David Hume im Diderot-Zitat zu finden.

12            Distingue tempora <…>: abgewandeltes Augustinuszitat.

13            Was ist Wahrheit: die bekannte Pilatusfrage, Jh 18,38.

14            Bestimmung des Monarchen: in Schlossers Seuthes diskutiert.

18            Räthsel, <...> mit Simsons <...> Kalbe pflügt: Ri 14,18.

23f.          die Sterne deshalb um Rath zu fragen: Seuthes, S.12.

30            Deine Handschrift: 465,28.

31            Peter: einer der beiden Diener im Hause Bucholtz.

32            2 Bücher: 449,25f.

453,5        Dedicationsexemplar: des Seuthes, 447,11.

7              Schwiegervater: Detten?

8ff.          Amyntas: der Gesprächspartner des Sokrates in Seuthes.

16f.          Deinem Peltz und <...> chinesischen Schlafrock: 417,35ff.

17f.          jungen Mauritz: Moritz Detten.

18            St. Lamberti: der Dom zu Münster.

23            Einl.[agen] aus Kgsb.: nicht überliefert.

28            dortigen Arztes: Jansen; D. Dr.[uffel], 447,25ff.

29f.          Buch des Reimarus: Untersuchung der vermeynten Nothwendigkeit.

30            Wirthrosen: Wirtensohn.

31            Hausarzt: Druffel.

32            Monde primitif: von Court de Gébelin.

454,1f.     widergefundenen Groschen: 465,28.

2              lateinische Zeitung: Rehbergs Rezension in der Allgemeine[n] Literaturzeitung.

2f.           bestelltermaaßen zurück: 450,12ff.

3f.           Einlage an meinen Raphael <...> fortgehen: 450,25ff.

8              Schloßerschen Briefe: die sog. Zirkularbriefe, 444,7f.

10ff.         On pourroit <…>: recte pouvoit; Z.13 pourroient: pouvoient; zitiert aus Court de Gebelin, Le monde primitif <…> Grammaire universelle, 1774, S.601.

17f.          sokratische Gespräch <…> zufälligen Riß: Schlossers Seuthes, 453,4ff.

19            Thomischen: des Thomas von Aquin.

Brief 1153

454,26      Deinen Brief: 1152.

32            Studenten: Georg Arnold J., JBW 2068, I,7,S.180.

455,1        zwey Bücher, von denen ich neulich schrieb: 449,26.

3              Nahmen Gamaliel: 451,23ff.

8f.           Aus einem Briefe <…> Rehberg: JBW 2064, I,7, S.178.

11            Krause: Ch. J. Kraus.

20            ich weiß nichts mehr von dem Briefe: 454,4f.

22            Heraldischen Encyclopedie: einer beträchtlichen Anzahl von Wappen.

24            an Franz schreibe ich: JBW 2076, I,7, S.198: J. schreibt u.a., daß er wieder gesund und alles recht und gut sei. Er kündigt die Sendung von Auszügen aus seiner aktuellen Korrespondenz an, damit Hamann daran Anteil nehmen könne.

28            zurückgeschickt: 451,5ff.

Brief 1154

Antwort auf Steudels Brief v. 3. Februar 1787, siehe 558-573. Wie üblich verwendet Hamann in seiner Antwort Worte, Sätze, Wendungen, die er umwendet, anders deutet, zur Anspielung nutzt. Steudels Brief war ein gezielter Hilferuf. Bucholtz hatte offenbar Fürstenberg auf die Notlage des Freundes aufmerksam gemacht, und man suchte nach Möglichkeiten, ihn als Botaniker an die Universität Münster oder auf einen sonstigen Posten zu berufen. Fürstenberg scheint gezögert zu haben (564), und B. hatte wahrscheinlich sondiert, wie es mit Steudels religiösen Überzeugungen stehe (565, 567).

456,3        Κρατιστε Θεοφιλε: Bester Theophilos= Gottlieb Steudel.

4              gemeinschaftliche Freund: St. hatte Kraus wohl während seines Studiums in Berlin kennengelernt, Bucholtz besuchte ihn 1779 auf seiner Rückreise von Zürich.

6              Meister in der schwarzen Kunst: St. hatte seinem Brief an B. einige seiner Silhouetten beigelegt, auch eine von Hamann.

12f.          körperliche Umgang <…> des Schreiben: 558.

457,13      Spuren der güldnen Ader: Hämorrhoiden, nach den Büchern G. E. Stahls.

15            beneficium naturae: Wohltat der Natur.

26            Arzt hilf Dir selber: Lk 4,23.

30            nächsten Freunde: Herder.

35            siebenfachen Hölle: 559,563.

35f.          Εαυτοντιμωρουμενου: eines Selbstquälers.

36f.          Principio coincidentiae extremorum: stammt primär aus dem Denken des Nikolaus von Kues, nicht von Giordano Bruno, IV,462,7.

458,4        Pfleger: Bucholtz.

15            statt Ihres verhaßten Mottos: mein Daseyn ist Grausamkeit, mein Leben fortdauernder Tod, 559, 572.

20            Hiob Unrecht wie Wasser: Hi 15,16; 560f.

21            stark wie der Tod: Hl 8,6.

25            Stärke, die den Schwachen mächtig macht: 2 Ko 12,9.

26f.          mit einer ägyptischen Magd gebuhlt: Hagar, 1 Mo c. 21.

29ff.         Raben in die Arche brachte: 1 Mo c.8; 569.

459,7ff.    unsere Geschöpfe <...> Machtsprüche <...> Pflaumfeder: Formulierungen Steudels aus seinem Plan, eine Geschichte der Oberfläche der Erde zu schreiben, 568.

11            Centner wie Pflaumfedern: 559.

12            ridiculus mus <...> Riesengebürge: Hor. ars 139.

17            das in Rauch aufgehen soll: Anspielung auf Steudels Wunsch, daß doch bald der erwartete Komet komme, der die Erde vernichte, 561.

17f.          bösen Nachbarn: der Demiurg nach gnostischer Lehre.

19            Idiot: Privatmann.

23ff.         Sauvage: Life of Richard Savage, LP 2,429-420.

34f.          Der Glaube ist nicht jedermanns Ding: 2 Th 2,3.

36f.          individuelle Vorsehung: gegen die Steudel rebellierte.

460,7f.     Das unendliche ist ein Abgrund: Pascal, Fragment 206: Le silence éternel de ces espaces infinis m' effraie.

17            Ich bin, der ich bin: 2 Mo 3,14, die Übersetzung des hebräischen Wortes Jahwe.

19f.          Kant <...> neuesten Astronomen nöthig: Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft.

23            wachsenden Mond und dem Wunderstein im Wallfisch: Zitat Steudels, der allerdings Wunderstern schreibt und das Sternbild Walfisch meint, 561. H. denkt an Herodot hist. 3,41f., wo der Smaragdring des Polykrates in einem großen Fisch gefunden wird, und assoziiert die Geschichte Jonas.

27            wächserne Nasen: das Bild künstlich verunstalteter Vernunft, bei Luther, Lessing, mehrfach zitiert nach Jacobis David Hume (S.7), 156,34; 166,7; 221,8f.

29            Project zum Behufe der Bauern: der gemeinsame Plan Steudels und Bucholtz´, etwas für die Lage der Bauern und Leibeigenen zu tun, 563.

30            Umriß Ihrer ungeheuren Kette: 561, 572.

31            Sie begucken die Glieder mit einem so bewaffneten Auge: der teleskopische Blick ins All ist wie der bloß theoretische Blick auf soziale Probleme, wohl auch Jacobi zitierend.

32            Abgrund Ihrer Qualen: Z. 7f.

461,1f.     Spießruthen und Ducaten zu Talch: Briefstelle von Steudel: Gibt es wohl leicht unter den Menschen eine so rohe Seele die einen unschuldigen Kerl Spißruthen jagen ließ, und ihm hernach einen Ducaten schenkte mit dem tröstlichen Beysatz: da, guter Freund! kauf' er sich Talch, den Rücken zu schmieren, und fürs übrige mach er sich lustig <...>,560.

6              wo er sein Haupt hinlegt: Mt 8,20; Lk 9,58.

11f.          sich zu den rohen Begriffen der 12 Boten herunterzulaßen: die 12 Apostel, mit Bezug auf Steudels hochmütigen Satz, es sei freylich schwerer als man glaubt, sich zu den Bauren herabzulaßen, 564, ein Mißbrauch von Hamanns theologischem Zentralbegriff.

19            die Empfehlung deßelben übel nahm: Lavaters Werbung in und mit Pfenningers Zirkelbriefen.

20            gelehrte Profeßionen: gegen das Bekenntnis, er sei Lutheraner <...> freylich eine bitterböse Sache, aber er werde lauter ächt catholische Chemie und Botanik vortragen vortragen, es sei denn, daß ich zuweilen die Narrheiten der After- Alchymisten <...> ad oculos demonstriren wollte. Die liebe schuldlose Botanik läßt gar keine Ketzerey zu, und wenn nicht etwa zuweilen die Gärtner, die man als Meßdiener im Dienste der Flora ansehen kann, dumme Streiche machten, die auf das würksame geistige der Religion eben keinen großen Einfluß haben, 565.

24            Habt Saltz in Euch <...>: Mk 9,50.

25            ungeheyt: ungeschoren.

Brief 1155

462,6        S. Georgii: Georg Jacobi.

8              Handschrift: 465,28; Peter: 452,31.

10            Witzenm[anns]. Abhandlung: Philosophische Verknüpfung der Hauptmomente hebräischer Geschichte; Lav.[ater] Briefe an Garve: erwähnt in Jacobis Brief an A.v. Gallitzin vom 25.4.1788, JBW 2066, I,7,179-180, unter 3. Zwey Briefe von Lavater an Garve (S.180). Welche Briefe gemeint, nicht ermittelt, siehe Günter Schulz, Zwei Freunde der Wahrheit. Ein Briefwechsel zwischen Christian Garve und Johann Caspar Lavater, in: Jahrbuch der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Breslau. Band VIII 1963, S.52-105 (Freundliche Mitteilung von Yvonne Häfner); 481,18.

11            meiner eigenen Gedanken über den Styl: Zürich, den 5. Dezember 1783:<…> Ich wünschte einige Stellen, einige Ideen meiner Schriften zu wissen, die Sie nicht verstehen. <…> Wohlverstanden, ich spreche von solchen Stellen, welche Sie nicht verstehen, nicht von denen, welche „wenig einleuchtende Wahrheit“ für Sie haben- dieser letzten müssen gar zu viele für Sie sein. Ich prätendir auch nicht, daß irgendein Sterblicher Alles, was ich für wahr halten muß, für wahrhalten soll. Aber das glaubt ich nicht, daß ein Mann von Ihrem Scharfsinn, Ihrer Menschenkenntniß, Ihrem moralischen Gefühl, Ihrer Billigkeit und Ihrer Belesenheit- alles Dinge, wodurch wenigstens gutherzige Schriftsteller leichter verstehen, eine nicht leicht verstehbare Zeile geschrieben zu haben. Denn ich darf hinzuthun, daß ich mir schlechterdings keine Zeile erlaube, wobey ich nicht etwas sehr Bestimmtes und andern, wenigstens Männern wie Sie sind, leichtbestimmbares dencke. Es ist eine meiner gewissenhaftesten Übungen, klar, deutlich, möglichst bestimmt zu schreiben- dieß ist sogar in einen Poesien ein mich nie verlassender Grundsaz- Ohne diesen Grundsaz- wie darf sich jemand unterstehen, Schriftsteller zu seyn? Ihre freymüthige Äußerung hierüber kann mir sehr belehrend seyn und mir da Dunckelheiten für andre zeigen, wo ich mit völliger Beruhigung zu erleuchten glaubte. Sie müssen mir Stärcke genung zutrauen, Alles, das Freymüthigste, Schärfste, Befremdendste, ertragen zu können. Sollte ich von einem weisen, würdigen, leidenschaftlosen Freunde nicht danckbar annehmen, was ich von leidenschaftlichen Tadlern nicht ohne Verehrung der Alleslenckenden, durch Alles Belehrenden Führung anzunehmen mich übe? (Schulz, S. 57f.)

13f.          Wisch über <…> Spinozabüchleins: 343,12ff., N IV, S.456-459.

18f.          mit dem Namen Gamaliel gezielt hast: 455,3ff., 451,24.

28f.          den Knoten mit dem Schwert aufzulösen: wie Alexander der Große den gordischen nach dem Bericht des Plutarch, Alexander 18.

30            Deinen Clienten: die „Berliner“.

37            zweyten Theil: der Treatise mit Three dialogues between Hylas and Philonous?

463,1f.     worinn Hume die größte Entdeckung unseres φφ[philosoph]ischen Jahrhunderts gefunden hat: der rechte Gebrauch der Vernunft und der Verzicht auf ein individuelles Ich.

4              engl.[ischen] Buchhändler: wohl Faulder.

6              Monde primitif: von Court de Gébelin.

8              Grammaire universelle u comparative: der Auszug 472,10ff.

15            Swifts Leben: von Th. Sheridan.

16            des unglückl.[ichen] Savage: von S. Johnson, Works, with an account of the life and writings by Samuel Johnson.

23            Seuthes: von Schlosser; Pericles: v. Fürstenberg.

24            an einem Hirtenbrief geschrieben: an Steudel, 1154.

26            Briefchen an Franz: JBW 2076, I,7, S.198; 455,24.

27            Elysium: Pempelfort.

32            nach Angelm.[odde].

35f.          von unserm Freund für den zufälligen Riß: Schenk, 453,4ff.

464,8f.     mit dem Unkraute Gedult und Nachsicht: Mt 13,30.

11            an die letzten Worte Davids: 2 Sm 23, 3-7.

13            Ein Hirt und Eine Heerde: Jh 10,16.

13f.          ἡ καρδια και ἡ ψυχη μια [...] ἁπαντα κοινα: ein Herz und eine Seele <…> es war alles gemein, Apg 4,32.

16f.          Lavaterschen Briefe an Garve: nicht ermittelt.

18            dem Quesnoi: gemeint ist der Brüsseler Bildhauer Francois Duquesnoy, auch Francois Flamand (1597- 1643).

18ff.         Wie gefällt [Dir] der Einfall <...>: Diderot, Paradox sur le Comédien, 1769-1773, erzählt diese Anekdote am Anfang seiner Schrift.

21            ohne gegen den Stachel zu löcken: Apg 26,14.

23            Saltz <...> und Friede: Mk 9,50.

26            wiedergefundnen Mst: 465,28.

30            Theobald: F. Ch. Hoffmann.

Brief 1156

465,7        Prinzeßinn zum Glück geschrieben: JBW 2079 vom 7.oder 8.5.1788, I,7,S.201: Sie berichtet, Hamann wäre wohl. Auch JBW 2084 an F. Bucholtz vom 9.5.1788, I,7,S.206.

9f.           Schreiben an mich v Doct Hufeland im Nahmen der Exped[ition] d Allg.[emeinen] Lit.[eratur] Zeit.[ung]: JBW 2057 etwa Ende April, I,7, S. 174: der Redakteur der Allgemeinen Literatur-Zeitung Hufeland schickt einen Abdruck der Rezension des David Hume mit einem sehr verbindlichen Schreiben.

10            nebst meiner Antwort: JBW 2073 vom 30.4.1788, I,7,S.191-192: Hier würde ich mir noch die Freyheit nehmen, auf Veranlaßung einer Stelle am Anfang und am Schluße der Beurtheilung meines David Hume, Ewer Wohlgeboren, als eine der Vorsteher der Allgemeinen Litteratur-Zeitung, einige Bemerkungen, weniger in Rücksicht auf mich selbst u. die gegenwärtige Recension, als auf andre Schriftsteller u. öfter widerkommende Urtheile, aus demselbigen Gesichtspunkte, den jüngst Herr Becker über die Unrechtmäßigkeit des Negernhandels gegen H. Prof. Meiners nahm, gehorsamst vorzuschlagen, wenn nicht eine ziemlich ernsthafte Unpäßlichkeit mich zum schreiben ganz unpäßlich machte. Diese Bemerkung: 469,35f.

10f.          Nr. 14 der deutschen Zeitung: vom 4. April 1788, S.109-114 enthält den Aufsatz, Ueber den Negern-Handel. An Herrn Professor Meiners in Göttingen von R.Z. Becker, 469,30.

13f.          Schreiben meines Rezensenten <...> nebst meiner Antwort: vom 24. April mit Jacobis Antwort vom 2. Mai 1788, JBW 2064 und 2075, I,7,S. 193-197.

14            älteres Schreiben: von Rehberg, Hannover, 12. Dezember 1785, JBW 1285, I,4,272-273: Auffallend war mir bey Erhaltung Ihres Briefes, daß ich seit einiger Zeit besonders oft und viel an Sie gedacht, und auch das Schreiben wieder vor die Hand genommen hatte, womit Sie mich am Ende des Jahres 85, kurz vor Mendelssohns Tode u meiner Steinigung beehrten (I,7,194).

17            Brief v Fritz Stollberg: JBW 2070, I,7, S.184-187. Diesen Brief schickt J. an Schlosser: JBW 2077, I,7, S.198: Jacobi macht Anmerkungen zur Absicht Schlossers, bei Elisa von der Recke um Erlaubnis nachzusuchen, auf deren jüngste Publikation in einem öffentlichen Brief zu antworten. Als Einschluß schickt er den Brief von Friedrich Leopold zu Stolberg vom 28. April 1788.

18            Verlangen des Schreibers gemäß: Stolberg beschloss seinen Brief: Dieser brief fliest mir aus vollem und warmen Herzen. Finden Sie es der Mühe werth so theilen Sie ihn Ihrem Schlößer mit, den niemand mehr verehren kann, als ich (S.186).

18f.          nebst meiner Antwort: JBW 2080, I,7, S.201-204.

20            Exemplar des N° 92 der Allg.[emeinen] Lit.[eratur] Zeit[ung]: mit Rehbergs Rezension des David Hume.

23f.          Der lieben <…> Fürstinn schreibe ich: JBW 2107, I,7, S.229-230.

26            Schriftchen v Wizenmann: Philosophische Verknüpfung <…>.

28            verlohrner Groschen: das gesuchte Manuscript, 451,1ff.

29            meines Studenten: George Jacobi.

32            von Leipzig nichts erhalten: über den Commissionär C. F. Schneider das Buch der E. v. d. Recke über Starcks Vertheidigungsschrift, 470,3.

36            ein paar Zeilen an Buchholtz: JBW 2084, I,7,S. 206.

466,9        bey Schloßers launichter Antwort: JBW 2070, I,7, S.186f.

13            Corb.[inelli].

Brief 1157

466,29      Fürstin: A.v. Gallitzin.

32            W.[izenmanns] Abhandl.[ung], 465,26f.

467,1        Lavaterschen Briefe: 462,10.

2              Lohmanns Hause: ein Gasthaus, 462,4.

4f.           beide Lavaterschen Briefe <…> mitgetheilt zu haben: 469,26.

5              Salamalec: ein morgenländischer Bückling oder Fußfall, N II, 172,25-29.

6              Monkes: wohl Kontamination von Schlossers Seuthes und dem im Titel genannten Monarchen, mit dem Beiklang von Mönch.

12            mit der Litteratur Zeitung: 465,20.

14            Recensenten: Rehberg.

16            Elise von der Gegenpartey abwendig zu machen: E. v. d. Reckes, Etwas über des Herrn <...> Stark Vertheidigungsschrift <...> nahm Partei für Starck, wie Stolberg schreibt (JBW 2070): Wie unlieblich mir das in Berlin eingesogne Halbchristenthum dieses Büchleins dufte, können Sie leicht denken, und wie unlieblich der Weihrauch welchen diese Frau Nicolai, Gedicken, Biestern streut. Aber die Art ihrer Controvers gefiel mir. Scharf und glimpflich, treffend, Keine Ausflüchte suchend, keine Verdrehung. Gerade entgegengesetzt dem modo Berolinensi. Die facta sind offenbar, und Stark erscheint zum wenigsten als ein doppeltzüngiger Gleißner, JBW I,7, S.185.

19f.          den: denn; προσεχετε δε απο των ανϑρωπων: hütet euch vor den Menschen, Mt 10,17.

23            κακαι ὁμιλιαι: schlechter Umgang, 1 Ko 15,33.

26f.          die bürgerl.[iche] Verfaßung der Juden und Neger: Anspielung auf das Buch Ch. W. Dohms und Meiners, Ueber die Rechtmäßigkeit des Negernhandels, 469,30ff.

31f.          Jawort zu der meinigen: Abreise.

32            Elysio: in Pempelfort.

35            den akademischen Füchsen: wohl Johann Michael und Georg Jacobi.

468,5        Monde primitif: von Court de Gébelin.

6f.           Origines Greques: recte: Grecques, Court de Gébelins Grammatik considérés dans les origines françoises, ou dictionnaire étymologique de la langue françoise verbindet die Wortgeschichte mit der griechischen und lateinischen Sprache.

9              wegen des Rißes: 453,4f.

11f.          Schreiben des alten de Marées: 469,13, JBW 2071, I,7, S.187-190.

14            Hierophanten: Starck.

15            meinem Raphael: Lindner.

29            eins der schönsten Feste: Pfingsten.

30            freudige Geist: Ps 51,14.

32            Correspond.[ance] Neckers u Lavaters: mit Calonne, L. mit Garve.

34            Brief des alten Zionswächters: de Marées, seiner Briefe über die neuen Wächter wegen.

Brief 1158

469,4        Geantw: 1161.

10            Briefen der Elise: von der Recke, wohl nicht die Nachricht von des berüchtigten Cagliostro Aufenthalt <…>.

13            Den Brief v De Marrees: JBW 2071, I,7,187-190.

14            nebst einem Briefe v Reichardt: JBW 2082, I,7,204, erschlossen: Reichardt berichtet von dem Verdruß der Berliner.

16            v Lindner: der in Berlin ist, 440,31; umständlichere: ausführlichere.

18            Dein Arzt: F. F. Druffel.

26            Lavaters Briefe: 467,4f.

30            zielte nicht auf eine besondere Stelle: 465,10ff.

30f.          Beckers ganzen Aufsatz: 465,12.

35f.          was ihr nicht wollt <...>: S. 111 von Beckers Aufsatz.

470,3        Idee der Schloßerinn: im Brief an F. L. Graf von Stolberg, Pempelfort den 7. Mai 1788: Das Buch der Frau v. d. Recke habe ich noch nicht. Schlosser aber hat es. Seine Frau schrieb den 25sten April an meine Schwester: Was sagt ihr zu dem neueren Werkchen der Frau von der Recke? Sie hat Schlossern darin vieles gesagt. Er will ihr handschriftlich antworten und fragen, ob sie erlaube, daß es auch öffentlich geschehe. Es kann sehr gute Folgen haben für diese Frau, wenn sie mit Schlossern in ein etwas näheres Verhältnis kommt. Sein Brief an sie wird gewiß recht gut werden; und Schlossers fließende Beredtsamkeit, die so besonders eigen auch für den weiblichen Geist sich ergießen kann, die muß auf sie wirken. Morgen erwarte ich von Leipzig das Büchlein selbst <...> (JBW 2080, I,7,S. 201-204, hier S. 202).

4              so darüber an Schloßer geschrieben: Zeile 7f.

5ff.          gestern v der Schloßerinn eingelaufenen Brief: JBW 2089, I,7,S.210,

8f.           über Rehberg denke ich gerade wie Du: 467,13ff.

12            Büchlein v der v d. Recke: Etwas über des Herrn Oberhofprediger Johann August Stark Vertheidigungsschrift <…>.

13            Zimmermanns Schrift: Johann Georg v. Z., Ueber Friedrich den Großen <...>.

Brief 1159

470,21      Dein erwünschtes Schreiben: 1158.

22            Beyl.[age] des vorigen: 465,9-20.

26            minimis: unbedeutenden (Beschwerden).

26            heil[igen] Abend: Pfingsten.

28            Fürstin: A.v. Gallitzin.

30            Jesuitischen Gemälde: von Francois Noel, den Pluquet übersetzte.

31            desto mehr an Confucius: der in Pluquets Observations sur les livres Classiques, 2. Band ausführlich dargestellt wird.

32            Chuking: Deguignes, 446,25.

471,2        nach St. Mauritz zu gehen: 359,21.

8              nach Lohmanns Hause: 467,2.

10            Alexis I: die Hemsterhuis-Übersetzung Jacobis

13f.          Die hamb.[urgische] Zeitung hat Elise recensirt: v. d. Recke, Etwas über Herrn <...> Starks Vertheidigungsschrift, nicht ermittelt.

21            Perikles: v. Fürstenberg.

21f.          Zimmermanns Schrift: Ueber Friedrich den Großen und meine Unterredungen <…>.

Brief 1160

472,19      Lettre sur les Desirs <...> sur l'homme et ses rapports: von Hemsterhuis.

23            den Kant: seine Kritik der praktischen Vernunft.

Brief 1161

473,8        Gründe gegen die Abschaffung des Xtenthums: von Swift, Einige Gründe, warum <...> doch üble Folgen haben, übersetzt von Schlosser.

11            Büchlein d v d Reck: 470,12, Etwas über <…> Starks Vertheidungsschrift.

11f.          über Stolberg geärgert, <...> so viel Wesens davon <...>: JBW 2070, I,7, S.185: Ich freute mich dieses Triumphs schon, als mir die Recke ihr Büchlein über Stark sandte. Wie unlieblich mir das in Berlin eingesogne Halbchristentum dufte, können Sie leicht denken, und wie unlieblich der Weihrauch welchen diese Frau Nicolai, Gedicken, Biestern streut. Aber die Art ihrer Controvers gefiel mir. Scharf und glimpflich, treffend. Keine Ausflüchte suchend, keine Verdrehung. Gerade entgegen gesetzt dem Modo Berolinensi. Die facta sind offenbar, und Stark erscheint zum wenigsten als ein doppeltzüngiger Gleißner.

14f.          Deinem Briefe <…> sehe ich mit Verlangen: 471,16.

19            liebe Holde: A. v. Gallitzin.

21            Meister Thomas der Schuster: 481,1ff.

23            Ritter von Zimmermann: in seiner Schrift gibt Z. eine Zusammenfassung seiner 33 Unterhaltungen mit dem König, der ihn nach Potsdam gerufen hatte, vom 26. Juni bis 11. Juli 1786. Den Unterredungen läßt Z. Anmerkungen und Anekdoten folgen und beschreibt seine Unterredung mit dem König 1771. Die Anekdoten stammten zum Teil von Sulzer und F. Nicolai, der Z. zu einem Anekdotenbuch über Friedrich II. hatte anregen wollen. Z. lehnte eine Mitarbeit ab, aus Gründen der Diskretion, veröffentlichte dann aber für N. völlig überraschend sein Buch. Über dieser Angelegenheit zerbrach die Beziehung. Schon vorher hatte sich Z. von der Aufklärung distanziert: "Was Sie mir von ihrer gegenwärtigen Gemüthslage sagen, begreife ich ganz, und es bleibt ganz unter uns. Aber wahrlich Freund, Sie und einige andere Herren, die ich kenne und nicht kenne, sollten sich besser in Zeit und Umstände [unter dem neuen König] schicken. Alles ist izt anders in Berlin, und mir deucht, daß der misvergnügte Theil dort schrecklich viel wagt, und sich, wenn das so fort geht, den Weg nach Spandau oder gar nach der Citadelle von Magdeburg sehr emsig bahnt" (Z. an N., 26.12.1787, S. Habersaat, S.152). Nicolai versuchte mit seiner Anekdotensammlung (1. Heft 1788, 2.u.3. Heft 1789 4.Heft 1790, 5.Heft 1791, 6.Heft 1792) den Theorien Zimmermanns über die angebliche Irreligiosität des Königs und der daraus resultierenden Sittenlosigkeit den Boden zu entziehen, gestützt durch historisch zuverlässige Quellen.

25ff.         Nun hat der König seinen Zweck erreicht <...>: Zimmermann berichtet in seinem Buch S. 296 den folgenden Ausspruch Thomas des Schusters an Sulzer, 481,3ff.

30            Briefe von Selkof an Wolmar: von J. J. Hottinger.

36            Hoc est membrum <...> caesareum: Zimmermann erzählt (S.243) die anzügliche Anekdote des Leibarztes, der vermeintlich den Puls des Königs fühlt; auch Molière-Anspielung.

Brief 1162

474,11      die neul.[ich] anvertrauten Beylagen: 465,9-20.

15            Deine Antwort: Brief v. 2. Mai auf Rehbergs Zuschrift, JBW 2075, I,7,S.193-197, auf Rehbergs Brief vom 24.4.1788, JBW 2064.

17            sein Verhältnis: Ueber das Verhältnis der Metaphysik zur Religion; Lichtenbergsche Magazin: Aus einem Schreiben an Prof. Lichtenberg, in Göttingisches Magazin der Wissenschaften und Literatur.

22            εξουσια τεταμενην: Vollmacht; velamen: Hülle, Decke.

23            περιβολαιον, δια τους αγγελους: Cento 1 Ko 15 u.10.

25f.          wie der Stifter deßelben: Christus zwischen zwei Schächern, Strauchdieben am Kreuz, wohl auf die beiden Herausgeber der Berlinischen Monatsschrift gemünzt.

26f.          es werden ihr 2 Flügel <...> gegeben: Off 12,14.

28f.          wie dem kleinen Görgel in den abscheuligen Sümpfen: Hamann in Welbergen, das Jacobi als morastig beschimpft hatte, 384,5.

30f.          liebenswürdiger <...> Man <...> Heimfahrt zu genießen: der Brief Stolbergs (465,17) enthielt eine Einladung an Jacobi, ihn auf der Rückreise in Holstein zu besuchen: Umarmen Sie unsern Haman den ich diesen Sommer in der Geselschaft Jacobis zu sehen hoffe, JBW I,7, S.186.

32            in M.[ünster] P.[empelfort] und W.[elbergen].

34            dona impressa: Büchergeschenke.

475,1f.     den ein Satyr unserem Geschlecht vorwarf: La Fontaine, Fables, Buch 5,7: Le satyr et le passant, wo dieser sich vor dem Regen zur Familie eines Satyrs flüchtet, zur Mahlzeit eingeladen wird, sich mit seinem Atem zunächst die Finger wärmt und dann die heiße Suppe kühlt. Gefragt, was das soll, antwortet er dem Satyr: L'un refrodoit mon potage, L'autre réchauffe ma main. Vous pouvez, dit le Sauvage, reprende votre chemin. Ne plaise aux dieux que je couche avec Vous sous même toit! Arriere ceux dont la bouche souffle le chaud et le froid! Gemeint ist die unentschiedene Haltung Jacobis zu Starck und seiner Verteidigungsschrift.

3f.           wütender <...> zugleich schlauer Man: Jacobis Prädikate in seinem Brief an Stolberg, I,7,S.202.

8f.           Unrecht zu bekommen: ein Widerspruch in der Argumentation.

12            leider! inficirt bist: von einer Art Dogmatismus, den Hamann Katholicismus nennt. Im weiteren ironisiert H. Jacobis sentimental-affektiertes Mitleid mit dem gefallenen, und immer tiefer fallenden Starck, I,7,S.203.

19f.          Krokodillenthränen sind leichter: JBW,I,7, S.203: Gott weiß, es sind nicht Thränen eines alten Weibes, die mich diesen Augenblick ersticken -.

20f.          Des besten, edelsten <...> Menschen: J. klagt über das Verhängniß der unschuldig Verleumdeten, was Hamann mit dem Hinweis auf den Gekreuzigten konterkariert.

21            pendard: Gehängter, Galgenvogel.

22            Enargie: Deutlichkeit.

23            Gamaliel factice: künstlicher Gamaliel, den Beinamen hatte sich J. selbst gegeben, nach Apg 5,34ff., 450,33 u. 455,3ff.; ehmaligen Beichtvater: Starck.

24f.          die Absolution der lächerlichsten Autorsünden und witzigsten Verleumdungen zu verdanken habe: als Dauergegner der „Mysterien“schriften wie Konxompax und die Hierophantischen Briefe.

25f.          harten, ehrgeitzigen, planvollen <...> Bauchpfaffen: leicht veränderte Epitheta (Menschen) Jacobis für Starck, I,7, S.203.

27            pias fraudes: Anspielung auf Jacobis Schrift Einige Betrachtungen über den frommen Betrug, S.156.

28f.          babelsche Otterngezücht: Starcks Berliner Angreifer Biester, Gedike, Nicolai.

30            Hals und Kopf herunterstürzenden: JBW I,7,S.203: Ach, den tief gefallenen und immer tiefer fallenden – Nein, Bruder! Ich hielte ihn, wenn ich ihn halten könnte, und ließ ihn nicht immer tiefer fallen-.

34            unser aller Mutter: Gal 4,26.

476,2        Pedantismum: J. hatte geschrieben (JBW I,7,S.203), er habe auf den Schlosserschen Aufsatz nicht einen pendant, sondern einen pédant zu geben sich hingesetzt, was Hamann mit der Etymologie von pes= Fuß ironisiert.

3f.           zum Besten der Starken, die keinen Arzt nöthig haben: Mt 9,12, mit dem Wortspiel zu Starck.

6              Namen auszurotten: J. hatte an den Satz erinnert, der Biester zugeschrieben wurde (JBW I,7,S.204): der Name Jesus müsse in 25 oder 50 Jahren im policirten Europa nicht mehr religios genant werden; heterogene Elemente in Eins: J. meinte mit Stolberg einig zu sein, die Berliner seien eigentlich nur bemüht, die Sache des Christenthums und des Aberglaubens in Eins zu werfen, und den Geist aller Offenbarung verdächtig zu machen (JBW I,7,S.203).

8f.           Winken des paradoxen Diderots: Anspielung auf seine Schrift Paradox sur le Comédien, 1773 geschrieben, als Manuscript verbreitet und erst 1830 im Druck erschienen, wohl im Besitz der Fürstin Gallitzin.

11            zelotypischen: eifersüchtigen.

14            Renommisten: Streithähne, wie in J. W. F. Zachariaes komischen Heldengedicht.

17            Demuth <...> Eitelkeit: J. kritisiert das unkluge Verhalten Lavaters (JBW I,7, S. 204): Ueberhaupt kann ich das Gemische von Bußfertigkeit und Rechtfertigkeit, wodurch er so oft das Ansehen gewinnt, als wenn seine Demuth bei seiner Eitelkeit freie Kost hätte, nicht leiden.

18            Anonymität und Pseudonymität: Anspielung auf den Aufsatz Ueber die Anonymität der Schriftsteller , in der Berlinischen Monatsschrift vom Februar 1788 und Jacobis Antwort Eine kleine Unachtsamkeit <…>.

19f.          mit Gevatter Asmus Anstellung: Claudius wurde durch Vermittlung des dänischen Kronprinzen Friedrich, der ihm schon 1785 schon eine Jahrespension ausgesetzt hatte, als 1. Revisor bei der Altonaer Species-Bank angestellt.

23f.          Pericles <…> mit des des Marées politischen Urtheilen: JBW 2071, I,7,S.187-190, die Charakteristik des König von Preußen, S. 189; Seuthes: von Schlosser.

25ff.         Que celui <…> n´est Empereur: Zitat aus Pluquets Livres classiqes de l'empire de la Chine, Band 1, S. 204f.; Juste milieu ou Milieu immuable: die Kapitelüberschrift bei Pluquet, S.97/99.

35            Zimmermanns Schrift: Ueber Friedrich den Großen und meine Unterredungen <…>.

37            Haagschen Sokrates: Hemsterhuis; hyperboreische: Hamann.

477,3-13   d' amuser <...> Principes destructeurs: Zitate aus Alexis II ou du Militaire, in Hamannscher Manier zum Teil wörtlich, meist wortweise in die eigene, ironische Interpretation montiert, z.B. 477,4ff.: la gloire la pus solide <…> defendre des maux = S.127 bei Hemsterhuis: A éclairer les hommes, à leur faire du bien et à les defendre des maux; et si la Qualité des dispensateurs de la gloire fixe le prix de chaque espèce, il s´ensuit que la premiere est le plus solide, la seconde la plus douce, et la dernière la plus riche et la plus brillante; 477,21ff. = S.135: C´est que vous comparez gratuitement le sentiment d´individualité de l´Ame avec l´entendue déterminée du corps. Über Ruhm wird S.125 gehandelt, über Fragen der Gerechtigkeit S.131f., das ironisierte Rechenexempels 477,7ff. S.124.

16            Sinn, der dem Verfaßer nicht eingefallen ist: der bloß humanistisch-innerweltlichen Begründung der Gerechtigkeit wegen.

16f.          Themis <...> Böotien: die Göttin der Gerechtigkeit hatte in B. einen Orakelkult, bei dem Deukalion anfragte, wie er nach der großen Flut Menschen schaffen könne. Hamanns mythologische Variationen widersprechen dem Mythos, daß Zeus sie zur Mutter der Parzen machte (nach Hesiods Theogonie 901). Bei Hemsterhuis schließt das Gespräch S.136: à la vrai source de cette justice divine, que les stupides Bocotiens adorent sur les bords de Céphise sous le nom de Thémis, la croyant née du Ciel et de la Terre, tandis que nous voyons avec évidence qu´elle et la fille de Jupiter et de l´Amour. (Emile Boulan, Le socrate hollandais, suivi de Alexis ou du Militaire (dialogue inédit). Groningen 1924).

25f.          l'homme et ses rapports: von Hemsterhuis.

28            Ce qu'on a devoué: verschrieben für: décoré; N II,394.

34f.          Noten des seel. Witzenmanns: die Resultate ?

478,1f.     sub umbra alarum: J. hatte den kranken W. bei sich aufgenommen.

4              Attestat dem Publico ankündigen: Jacobis Wider Mendelssohns Beschuldigungen.

8              Histoire des Atlantes: von Jean Baptiste Delisle de Sales, Histoire du monde primitif ou des atlantes.

16            Sw.[ift] Uebersetzung.

17            Theilnehmerin: A. v. Gallitzin.

25f.          wahres Kreutz, zu thun was haßt <...>: Rö 7,16.

28            Circularbriefwechsels: die von Schlosser (mit Pfeffel, Lavater, Jacobi u.a.) betriebene Korrespondenz, JBW 1882, 1890, 1892, 1900, 1901, 1911, 1936, 1943, 1967, 1974, 1975, 1982, 1984, 2003, 2016, 2024, 2027, 2028, 2043, 2046; 481,20f.: epistolarischen Cycli.

29            C'est un gouffre: Pascal-Anspielung, 460,7f.

32            treues Ebenbild: der Sohn Johann Michael.

34            alberne und tückische Ding: E. von der Recke, Etwas über des Herrn Oberhofprediger <…> Stark Vertheidigungsschrift, 473,13.

479,3        Dein Correspondent: Stolberg, 473,11ff.

4f.           Ochlogogen: Anführer des Pöbels.

5              Nil admirari-nil aspernari: den Horazischen nichts anstaunen fügt Hamann das nichts zurückweisen hinzu.

7              um sie zu amusiren: 477,3.

13            Was Du dort abscheulich nennst: JBW 2080, I,7,S.202: in so fern die gegen Stark gebrauchten Mittel abscheulich sind.

15f.          wir sind alle Sünder: Rö 3,23.

17            Rusticität: Jacobi nennt Starck einen rohen Menschen, JBW 2080, I,7, S.202.

31f.          Was ist der Mensch <...>: Ps 8,5.

32            dienstbaren Geistern: Heb 1,14.

480,1        eherne Schlange: 4 Mo 21,8. Jh 3,14.

15            hast sie doch wohl nicht mitgenommen: 488,20.

28            von uns.[erer] christl.[ichen] Aspasia: A.v. Gallitzin

30            Zimmerm.[ann] Anhang: den Unterredungen ist im Anhang, ab S. 277, ein Rückblick auf die erste Unterredung mit Friedrich II. 1771 gegeben, in dem Z. von seiner heroisch ertragenen Bruchoperation in Berlin berichtet und wie es zu seiner ersten Audienz bei Friedrich II. kam.

32            Verf.[asser] der Einsamkeit: eben Zimmermann; sein Held: Friedrich II.

34            Dein von Leßing gesagtes Wort: Zimmermann S.8f., Wollen aber die gelehrten Herren <…> es mir in allen ihren Journalen von allen Farben, in allen ihren Zeitungen und Recensionen doch verargen, daß ich ein Buch über Worte Friedrich des Großen schrieb: O so bitte ich sie, zu bedenken, daß wir ein berühmtes Buch haben: über etwas das Lessing sagte!

35            das Gemälde des Geheimniskrämers: S.92-98: ein satirisches Porträt Leuchsenrings und seiner epidemischen Jesuitenriecherey: unischtbar wie die Pest, im Finstern schleichende Allmacht: dies Alles ist die Erfindung eines Herrn Leuchsenring! Dieser Herr Leuchsenring aus dem Elsaß <…> ist ein sehr gelehrter, sehr welterfahrner, und in alle Weiber verliebter Mann. Er fand daher, allenthalben, bei Gelehrten, und zumal bey Weltdamen- Eingang. Seine Erfindung, wie Er mir selbst versichert hat, brachte Er zunächst nach Berlin; und war glücklich oder unglücklich genug, dort verschiedene vortreffliche Köpfe davon zu überzeugen. <…> Nun ward die Fackel des Mistrauens, der Zwietracht und der Intoleranz über Deutschland geschwungen. <…>Gelehrte und Weiber giengen nun, in Schaaren, auf die Jesuitenjagd <…>. (S.95-97).

35f.          des armen Oberreit: der mit Zimmermann einen erbitterten Kampf führte, erhält auch einen Seitenhieb (S.272) in der Anekdote des Briefs, den ein unweiser Geistlicher an Friedrich II. schrieb (483,21f.): Der Mann schrieb ungefehr wie Obereit, aber doch mit weit mehr Milde. Er (272) stellte seiner Majestät <…> aus wahrer Liebe, und innigem Gewissensdrange vor: welcher Unchrist er gewesen sey, sein ganzes Leben lang. Noch sey es Zeit, daß er sich bessere und bekehre <...> - und wenn Sie nicht wollen in der Hölle gebraten werden in alle endlose Ewigkeit! Ein Brief, der zur Belustigung der Hofgesellschaft vorgelesen wurde.

37            Eindruck der Elise: mit ihrer Schrift Etwas über <...> Stark Vertheidigungsschrift.

481,1        Meister Thomas der Schuster: beschreibt Zimmermann in seinem Anhang (S. 295f.) als einen der merkwürdigsten Menschen, die ich in Berlin sah <...> ein Mann von vielen Kenntnissen, ein großer Beobachter, ein noch grösserer Denker <...> von ganz außerordentlicher Beredsamkeit, 473,21ff.

3              Camper zu lesen gab: Abhandlung über die beste Form der Schuhe.

4ff.          Sack <...> der zweite [Spalding]<...> Tellers: 473,25f., bei Zimmermann S.296.

6f.           Des Salomons in Norden Seele war sein Name: von einem Gespräch mit Lucchesini berichtet Zimmermann S. 274: <…> wie man allenfalls den König für den Tod trösten müßte, der doch von allen Trostgründen dessen, der an die Unsterblichkeit der Seele glaubt, keiner bei ihm gelte? Trösten Sie ihn, sagte ich, mit der Unsterblichkeit seines Namens.

8              Er liebte das Christentum wie die Medicin: Zimmermann, S. 259f., Friedrich II. habe an die christliche Religion, noch ganz kurz vor seinem Tode, eben so geglaubt, wie von jeher an Aerzte und Arneykunst, nämlich gar nicht.

9              einen Arzt, dessen Mittel auf der Stelle wirkten: Zimmermann, S.118 und 166:

13            unsers Reich.[ardt] Nachricht: JBW 2082, I,7, S.204, erschlossen.

14ff.         des Marees <...> Melodram: JBW 2071, I,7,189: Gar zu gern möchte ich wissen, ob er [= unser ehrwürdiger Hamann] der Egyptier sei, der vor 40 Jahren mit den Musensöhnen das übergroße Singspiel <…> mit vorgestellt. Alsdann würde er den Kaiser dieses Melodrama …. hier finden, wenn er, wie ich sehnlich wünsche, mir noch die Freude seines Besuchs gönnen wird.

15f.          B.[enjamin]F.[riedrich]Köhler <…> sind lauter Hieroglyphen: d.h. ich verstehe die Anspielungen nicht.

18f.          2 Briefe des Lav.[ater]: an Garve, 462,10; 464,16f.

20            verlorenen Abschrift des pistolarischen Cycli: 480,13f.

23            Gahrung: Gärung.

29f.          facie ad faciem: in Wörlitz, 1 Mo 32,30.

30f.          den Vater des <...> Penzel: der inzwischen Pfarrer der reformierten Gemeinde in Jeßnitz war.

34            die Phyllis der Metaphysik: Mädchenname in den Bucolica (bes. Verg. ecl. 3, 106 u 5,10) oder aber, wegen des Attributes, Anspielung auf die vermeintlich von Demophoon verlassene thrakische Königstochter Phyllis. Sie erhängte sich aus Kummer, wurde in einen Mandelbaum ohne Blätter verwandelt, dem der zurückgekehrte D. mit seiner Empfindungskraft in einer Umarmung zum Austrieb der Blätter verhalf. Das berichtet der lateinische Sprachlehrer Maurus Servius, der Auslegungen über den Vergil schrieb (hier ad. ecl. 5,10).

36            Nachthaube: sein Porträt, das ihn so verärgert hatte.

36f.          Souvenez vous, <…> Vieillard: so die letzten Worte des Königs an Zimmermann (S.276): Souvenez-vous du bon Vieillard que vous avez vû ici.

482,2        P.S. aus der Vulgata: Hamann schreibt ein Postscriptum ab, das er seinem Eintrag in das Stammbuch der Prinzessin Marianne Gallitzin (als sie mit Mutter und Bruder am 17. Oktober 1787 in Pempelfort war) nun, am 17. Mai, hinzugefügt hat. Diese Eintragung hatte (auf eine vorhergehende Eintragung der Sophie von La Roche bezogenen) folgenden Wortlaut aus den Etudes de la Nature:
-en s´écartant des Systemes, on se rapproche de l´intention de ceux qui les ont inventé.
Les Sexes se denaturent, les hommes s´effeminent et les femmes s´homassent.
L´esprit fait des chefs de secte et de la bonté des dupes.
L´etude en nous fixant sur les pas d´un maitre, nous éloigne de la Nature, qui est la source de tous les talens et de tous le Biens --- Jacques-Henry-Bernadin de Saint-Pierre.
Beide Eintragungen wurden später aus dem Stammbuch, das sich erhalten hat, herausgeschnitten. Es ist nicht auszuschließen, daß die Fürstin diese testamentarischen Sätze Hamanns, die wohl vor allem ihr zugedacht waren, für sich behalten wollte.

5f.           Es macht und vertreibt die Kopfschmerzen <...> nimmt oder bringt: der Cento soll wohl wie eine Bauernregel gelesen werden, zweifach: er festigt diejenigen, welche die Knechtsgestalt des Evangeliums annehmen, und erschreckt diejenigen, die sicher sind.

7-28         Si q. Sages <…> OMNES UNUS: Wenn einige Weisen dieser Welt durch ihre Studien der Natur (durch einen Spiegel im Rätsel [speculum in aenigmate: 1 Ko 13,12]) zur Anschauung eines höheren Seienden der Vernunft eines personifizierten Maximums gelangt sind: Gott hat (von Angesicht zu Angesicht, 1 Ko 13,12) die Menschenliebe seiner Kraft und Weisheit in den wahren Urkunden, die das Evangelium ist, offenbart, für die Juden ein Ärgernis, für die Griechen eine Torheit <…>.
Das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden <…> durch IHN, der gesagt hat: ich bin das A[λφα] et Ω[μεγα] <…>. Prophetien werden aufhören, Sprachen werden verschwinden, Wissenschaft wird vernichtet werden, was Stückwerk ist, wird ausgedient haben,- Hier ist keine Jude noch Grieche: kein Knecht noch Freier: kein Mann noch Weib. ALLE EINER <…>.
GOTT war das Wort- und das Wort war das Licht der Menschen, was die Finsternis nicht begriffen hat und die Welt, durch es SELBST gemacht, nicht erkannt hat. Der Eingeborene, in des Vaters Schoß, er selbst hat es den Erdensöhnen ausgelegt, denen er zum Zelt- und Tischgenossen geworden ist. Selbst hat er erfahren aus dem was er litt [Heb 5,8] παϑηματα vera μαϑηματα: wahre leidende Gelehrigkeit [N III,234,22] und Große Moral. Wie einst- so jetzt [Rö XI,30,31].
Der Heuchler, der nördliche Sophist, der Philologe und Samenredner [Lotterbube, Apg 17,18]. Π und Ψ. λοσοφος [Philosoph und Psilologe V,440,21; VII,434,17f] Kreuzträger wie Galgenvogel [furcifer: Horaz sat.II,7,22], der Metakritiker guter Hoffnung und gutenHoffnung und guten Willens, ein Prüfstein- zuweilen Wetzstein, und bisweilen unfähig [frayeus lies fungens: vice cotis: Hor. ars 304], selbst zu schneiden ---- zu Munster diesen 17 May am Vorabend des Sonntags der H. Trinität 88. [Übersetzung und Erläuterung mit O. Bayer/Ch. Knudsen, Kreuz und Kritik. Johann Georg Hamanns Letztes Blatt, Tübingen 1983, und Martin Seils, Die Grundlage von J.G.Hamanns „Letztem Blatt“ <…>, in: Forschungen und Fortschritte. Nachrichtenblatt der deutschen Wissenschaft und Technik 29(1955) 178-184.

29            des Sancho Pancha Sprichwort: Gott versteht mich.

31            neue <…> Schnitzer: O. Bayer, Kreuz und Kritik, S.26 liest vier, da Hamanns Pempelforter Stammbucheintrag vom 17. Oktober 1787 vier Saint-Pierre-Zitate enthält; auch 482,3.

32f.          Democrito et Heraclito: bleib Deinem lachenden und weinenden Philosophen gewogen.

Brief 1163

483,3        Einl.[agen]: 474,11, 448,30-449,10.

5              Necker: De l'importance des opinions religieuses.

6              Brief aus Göttingen: von Georg Jacobi, 493,4.

7              christl.[iche] Aspasie: A. v. Gallitzin, Z.9= Sie; Z. 22; Z.30: holde Freundin.

12            geschriebnen Briefe: an Stolberg vom 7. Mai, 465,17ff.

13f.          unschuldigen Frau: E. v. d. Recke.

21f.          Haßenkampf <...> von dem Zimmermann redet: Hasenkamp, 480,35.

24            Stahlwein: „Lösungen von citronsaurem Eisen oder äpfelsaurem Eisenextract im Malaga-, Xeres-edlem Weiszwein oder in Chinawein“ (Eulenburgs Real-Encycl. der gesamten Heilkunde).

25f.          unser medicinischer Arzt: Druffel, 494,29f.

27            HofCammerrath: Druffel?

32            Pericles: v. Fürstenberg.

34f.          Abschriften des epistolarischen Pique-nique: die gesuchte Cirkularcorrespondenz, 488,20.

484,1        Recension der neuen Hamb.[urgischen] Zeitung: nicht ermittelt; in der Beylage der Nr. 68 vom 26.4.1788 wird das wichtige Buch Starcks erwähnt, in der Beylage zu Nr. 73 vom 6.5.1788 ist die Anzeige gedruckt, das Buch der Recke sei in der Bohnschen Buchhandlung erhältlich. In Nr. 84, Montag, den 26. May 1788, findet sich eine Einrede Reckes gegen einen Druckfehler in ihrer Schrift; F. Nicolai nimmt in der Beylage zu Nr. 107 vom 4. Juli 1788 Stellung zu Starcks Schrift.

2              Recensenten: nicht ermittelt.

3              Hierophanten: Starck.

10            Kälte <...> Ziererey: so Jacobis Vorwurf 469,11f.

Brief 1164

484,17      Etwas: E. von der Recke, Ueber des Herrn Oberhofprediger Johann August Starck Vertheidigungsschrift <...>.

21            Vorbericht des Herrn Verleger: Nicolai.

27            Freund St.[olberg] darinn gesehen hatte: JBW 2070, I,7,S.184-187.

32            mit Deiner Behandlung einer Schwester in Apoll: in Jacobis Einige Betrachtungen über den frommen Betrug <…>.

485,1f.     alles was ins Ohr gesagt wird <...>: Mt 10,27.

4              mit Furcht und Zittern: Phil 2,12.

8              ανωϑεν σοφια: Die Weisheit, die von oben kommt, Jak 3,17.

9              Dein apostolischer Namensvetter: Jakobus, s.o.

10            pudica: (die Weisheit ist) rein, lauter.

11f.          deinde pacifica, modesta, suadibilis, bonis consentiens <...> plena misericordia et fructibus: Jak 3,17f.: dann friedfertig, gütig, läßt sich etwas sagen, ist reich an Barmherzigkeit und guten Früchten.

12f.          αδιακριτος και ανυποκριτος: unparteiisch, ohne Heuchelei

13            Renomist <...> in Karlsruhe: Schlosser,<…> Erklärung über die Aufforderung der Berlinischen Monatsschrift <…>.

15f.          suum cuique <…> falcem tuam: jedem das Seine, Jh 4,38

17            Grafen: Stolberg, JBW 2070.

22            sic repente: Hi 10,8.

32            Kinder und Narren: sagen bekanntlich die Wahrheit.

486,6        Gagliani: Galiani.

16f.          Nicht Dornen u Disteln auszurotten <...> bewaffneten Händen: 2 Sm 23,6f.

23            des güldenen Hahns: von Klinger.

23f.          von dem Kornhandel: Galianis Dialogen über die Regierungskunst, vornähmlich in Rücksicht auf den Getreidehandel.

25            Voltaire und der deutsche Mercur urtheilten:  345,34.

26            Morellet: Refutation de l´ouvrage <…>.

31            Vaterlande: Italien, Neapel.

32            im gallicanischen Babel ausgartet: in Paris ausgeartet.

35f.          Dohms Schwiegervater: Christian Friedrich Helwing.

36            Uebersetzer der Gaglianinischen Dialogen: Barkhausen.

37            dies Werk: Della moneta <…>.

487,1        Wen: gemeint: wenn; parisische Product: Dialogues sur le commerce, mit dem Druckort London=Paris.

1f.           Anekdoten des Espion devalisé von diesem monstro: Guémadeuc über Pariser Zustände.

3f.           über diesen Zwerg: Galiani war kleinwüchsig.

11            Deinen Brief: 1165; mit der Beyl.[age]: v.d. Reckes Etwas, 490,31f.

13            Condillacs: Traité des sistêmes <…> Chap. X, Le Spinosisme réfuté.

19            ϑειον: Göttliche, Rö 1,20.

24f.          Ich weiß nicht mehr <...>: 488,29ff.

32            St.[arck]: 490,12f.

33            Glimpf: Schonung, Nachsicht.

33f.          Ein witziger φφe [Philosoph] nennt die Satyre les armes de la mauvaise cause: Le Duchat, Jakob, Preuve de la satyre Ménippé E <…>, S.147.

35            nicolaitische Pythia: Elisa v. d. Recke.

36            die Holde: A. v. Gallitzin.

488,1        jener Kunstrichter: Seneca; Abbitte in Deßau: bei de Mareés.

2              Beyfall in Neuburg: bei Stolberg.

8              den Drieburger trinken: 483,25f.

Brief 1165

488,20      CircularCorresp[ondenz]: die H. suchte, u. a. 480,13f.

22f.          v hier aus geschrieben:

24            zum zweytenmahl so unschuldig: 428,10.

29            Deinem Briefe: 1162.

30            Stelle aus Scheblimini: N III,317,6f.

489,20      beygelegten Zettel: 482,17ff.

32            die Stolbergen angehende herrliche Stelle: 474,33ff.

34            so wenig in der Ärgerniß gelesen: 478,33f.; 473,13.

37            für Hitze angesehen: 475,1ff.

490,1        wovon Büffon sagt: wohl in seiner Antrittsrede Sur le style: Discours, prononcé à l´academie francaise par M. de Buffon le jour de sa recéption.

6              Brief v Stark: JBW 2098, I,7, S.216-217.

17            Maße: Messe.

18            der Berlinismus: JBW 2098, S.216f., Der Berlinismus oder Freundschaftsgespräch über Doktor Stark und seine Gegner.

20            ausländische Zionswächterinn: E. v. d. Recke, in Kurland.

23            Bruder Lucian: der Ordensname für Nicolai, der seit April 1782 Illuminat war; Stück Arbeit: ihre Vertheidigungsschrift.

24            Zionswächter: allen voran Biester, Gedicke, Nicolai.

30            kleine Schrift: Der Berlinismus <…>, wohl nicht Auch Etwas wider das Etwas <…>.

33            Antwort von Hufeland: JBW 2085, erschlossen; das 3te von de Marées: in dem JBW 2071, I,7,S.187-190 mitgeteilten Brief schreibt de Marées: Ich habe endlich den letzten Bogen des 3. Heftes meiner Briefe [über die neuen Wächter] nach Leipzig geschickt <…> (S.187).

34            dem Du Abbitte thun wirst: 476,24; 481,14ff.

34ff.         2 Schriften v Obereit, wovon eine <…> treffliche Gedanken zu enthalten scheint: Die verzweifelte Metaphysik. Welche andere Schrift Obereits gemeint ist nicht ermittelt.

491,4        Pater Frank soll abgedankt: Franciscus Ignatius Franck, Beichtvater des Kurfürsten, Jesuit und Gegner der Freimaurer und Illuminaten, die sog. Emser Punktation, eine Bestrebung, von Rom unabhängiger zu werden. Jacobi behielt mit seinem Zweifel, Z. 6, recht.

8              Briefe über des Onkels JubelFeyer: JBW 2090, I,7,S.210: Georg Arnold [Jacobi] berichte von seiner Reise nach Zelle anläßlich der Amtsjubelfeyer von Jacobis altem Onkel.

Brief 1166

491,20      meinen Studenten nach Göttingen: an Georg Arnold J., JBW 2116, I,7, S. 240-241.

28            Brief der Tochter des würdigen Alten: von Caroline Jacobi, 493,6, inhaltlich 493/494.

30            Das Buch della Moneta ist nicht vom Abbate Gagliani, sondern von seinem Oheim: Irrtum Jacobis (und daher auch Hamanns, 498,11ff.). Die Frage der Verfasserschaft ist, nach den Forschungen Nicolinis in den Galianischen Handschriften, die in der Bibliothek der neapolitanischen Gesellschaft für vaterländische Geschichte aufbewahrt werden, zugunsten F. Galianis entschieden. Namentlich geht sie aus einem wertvollen Bündel von eigenhändigen und nicht veröffentlichten Briefen des Nationalökonomen Intieri an Ferdinando Galiani und seinen Onkel Celestino Galiani hervor. Della Moneta war anonym erschienen. Im Nachwort zur 2. Auflage 1780 gesteht Galiani, den Stil eines gereiften Mannes angenommen zu haben, um seine Autorschaft zu verbergen.

492,1f.     wegen der versprochenen Uebersetzung: 486,35f.

3f.           Von Stolberg <...> Antwort erhalten: JBW 2099, I,7,S.217, erschlossen.

13            Herzoginn v Braunschweig: und Wolfenbüttel, Philippine Charlotte v. Zimmermann (S.159/160) berichtet von den Vorhersagungen zur Krankheit Friedrichs II.: Da wo ich reden muß, sage ich nie mehr und nie weniger als was ist; und so wird es doch immer eine Art Trost, für Ihro Königliche Hoheit, die verwitwete Frau Herzoginn von Braunschweig seyn, Wahrheit von mir zu hören. Am ersten Tag meines Hierseyns, den vier und zwanzigsten Junius, war ich, den ganzen Nachmittag und Abend hindurch, sehr erschrocken. Aber seitdem gieng es, mehr und weniger, doch immer besser. Der König war oft sehr erleichtert, und hatte manchen recht heitern und guten Tag. Erleichterung ist aber auch Alles, was ich versrechen kann, und darf. Meine schwachen Augen, reichen nicht bis an die Wage, in welcher Gott die Schicksale der Völker wiegt. <…>. F. Nicolai, Anekdoten, 1.Heft S.6f. zitiert aus einem Brief Friedrich des Großen: "Der Hannöversche Arzt hat Ihnen nur sagen wollen, er habe das Aeußerste gethan, was er konnte, meine liebe Schwester, die Wahrheit aber ist, daß er mir nicht helfen konnte". Nicolais Fußnote dazu: Man kann sich leicht vorstellen, daß dieser berühmte Arzt einsah, des Königs Krankheit sey tödlich, daß er aber der geliebten Schwester des Königs, als sie ihn um dessen Zustand mündlich befragte, die ganze Größe der Gefahr nicht habe entdecken können und wollen, sondern ihr noch einige Hoffnung übrig gelassen habe. Diese hatte die Herzoginn dem Könige, den sie so zärtlich liebte, vermuthlich mittheilen wollen. Aber der König, der sechs Tage vor seinem Tode wohl fühlte, daß alle Hülfe vergeblich seyn müßte, wollte es ihr selbst ankündigen.

21            christlichen Religionsunterricht: für denkende Jünglinge.

24            Wegen Wizenmanns Matthäus: was die Veröffentlichung des nachgelassenen Textes angeht, die dann Kleuker übernahm.

493,10      Gott ist mein Lied: erste Zeile des geistlichen Lieds Gottes Macht und Vorsehung von Gellert.

16f.          Abbt von Loccum: Ch. H. Chappuzeau.

23f.          Wie groß ist des Allmächtigen Güte: Kirchenlied von Gellert.

494,1        Schwester Juste: nicht ermittelt.

6              Arist u Cleanth.[es]: in Rehbergs Cato, oder Gespräche über die Bestimmung des Menschen.

12            Sprache der Menschen: von Constantin Dinckler.

16            Briefe zweener Domherren: von Johannes von Müller.

20            zweiten Sohn: Ludwig, Prinz v. Preußen.

Brief 1167

494,25      letzten Brief: nicht überliefert.

495,11      Wohlthäterin: J. v. Bondeli, 496,15: Pflegemutter.

18f.          christlichen Aspasie: A.v. Gallitzin.

496,2        ihr Brief: nicht überliefert.

16            Gespielinnen: L. Miltz u.a.

23            Gevatterin: S. M. Courtan.

31f.          D.Raphael: Lindner.

Brief 1168

497,3f.     holden Diaphane <…>: A. v. Gallitzin.

11            Gesundheitsräte: Druffel und Hoffmann?

11f.          Antwort an meine Lisette Reinette: 1116.

12f.          paar Zeilen an Freund Crispus: 1169.

18            Jus talionis: Auge um Auge, Zahn um Zahn, nach 2 Mo 21,24, 3 Mo 24,20, 5 Mo 19,21.

19            In No 2.: der Briefe von J. G. Jacobis Jubelfeyer, 491,26f.; 493/494, JBW 2090, I,7,S.210.

19f.          lieben Namensvetter: Johann Georg Jacobi; Caroline: Jacobi.

23f.          damals <...> Jugendstreich: VI, 280,31ff. u. 313,30ff.

29            Die Wahrheit macht uns frey: Jh 8,32.

36            Catonischer Ton: tadelnd.

498,6f.     des schweitzerischen Geschichtsschreibers Styl <...> widersteht: J.v. Müllers Stil, 505,26f.

9f.           dem vorigen ziemlich entgegengesetzt: zunächst die Schweiz im Zentrum, dann, als Schüler A. W. Schlözers, wechselt Müller die Perspektive: die Schweiz als Beispiel der Universalgeschichte.

11            Verwechslung des Präsidenten mit dem Abt: die Galianifrage, 491,30f.

15            von einem größern über die ganze Politik: De Doveri de´principi.

17            Pericles: v. Fürstenberg.

19            des alten Procardi wegen: der das Sprichwort, abgeleitet von Quintilian, auch nutzte, siehe z.B. die sog. Büdingische Sammlung.

25            fand heute das letztere: nämlich Vergnügen, im Deutschen Museum zu lesen.

27            Ich vermuthe eher: 492,6.

28f.          Fr[an]kf.[urter] Articul über Starks Proceß mit seinem Herrn Verleger: Fleischer, 505,22ff. Starck strengte einen Prozeß gegen Fleischer an, der ihm kein Honorar für die verabredeten 60 Bogen überschießenden 40 Bogen seines Buchs Über Krypto-Katholocismus, <…> zahlen wollte. Die Tübinger juristische Fakultät verfaßte ein Gutachten, gegen das Fleischer „an eines der höchsten Reichsgerichte“ appelliert haben soll. Er verlor den Prozess.

29            Viel Glück zur Kuh: 492,11.

30            die Holde: A.v . Gallitzin; den Necker geschenkt: De l'importance des opinions religieuses.

31            Lavaters Religionsunterricht: Christlicher Religionsunterricht <…>.

31f.          Kleukers Brief <...> beantworten können: nicht überliefert.

499,1f.     Buch über die offentl[iche] Erziehung <…> trotz des initial-u final-motto aus der Vulgata: wohl die Überarbeitung der Lettre sur l´homme et ses rapports, um die Hemsterhuis Diderot 1773 in Den Haag gebeten und 1774 auf Diderots Rückreise von Rußland zurückerhalten hatte;  501,34; 507,32. Motti nicht ermittelt.

7              Theodor φφφ: Steudel, der Philosoph hoch 3.

Brief 1169

499,19      letzten Brief: nicht überliefert; Domin.[ica] Vocem iucunditatis: Rogate, 5. Sonntag nach Ostern, 27. April.

20f.          unglückl.[ichen] Schwaben: Steudel.

24-30        siehe 569.

33            Cochems <...> Mährchen: welche der zahlreichen Bücher gemeint sind,nicht ermittelt; z.B. Leben Christi (1677/1689), Auserlesenes History-Buch (1693), Meßerklärung, über Honig süß (1698), Legenden der Heiligen (1705), Von den vier letzten Dingen (1721). Pudelnärrisch wohl der bewußten Kindlichkeit von Cochems Texten wegen.

500,1-6     botanische <...> Ketzereyen <...> Göttin Flora <...> Versuch über die <...> Geschichte der Oberfläche <...> die Bauern glücklicher <...> zumachen: Zitate aus Steudels Brief, 565, 568, 563.

11            Ich schrieb ihm: 1154.

15            Eßlingers: Steudels Brief ist datiert Eßlingen 3. Februar 1787.

17            ganzen Plan: Steudel als Botaniker nach Münster zu berufen.

18            Heautontimorumenos: εαυτοντιμωρουμενος, der Selbstquäler.

19            unter einem krummen Stabe zu wohnen: 564, 567.

21f.          bey allen seynen Toben <…> gutherzig: 571.

35            Gemal: Fürst Gallitzin.

36            Pericles: v. Fürstenberg.

501,1        Dr. Raphael: Lindner.

6              Hochzeitfreuden: der Hochzeitstag von Bucholtz.

7              trotz Ihnen: gemeint: ihnen.

24            Halbbruder: Kreutzfelds, Hennig.

28f.          Haagschen Sokrates: Hemsterhuis.

31            Thorgelion: Thargelion, griech. Monatsbezeichnung für die 2. Hälfte Mai/Juni, Fest des Erntebeginns und dem Apoll heilig.

32            Alexis II. <...> im Mst[Manuscript] gelesen: Hemsterhuis' Schrift wurde zu seinen Lebzeiten nicht gedruckt und veröffentlicht.

33f.          Diderot <...> Hausgenoße gewesen: Gast der beiden Fürsten Gallitzin in Den Haag, der Fürst sah ihn später in Paris.

34            deßen Mst: die Lettre sur l´homme et ses rapports, avec le commentaire inédit de Diderot. Hemsterhuis und Diderot trafen sich 1773 im Haag, Diderot übernahm auf Bitten von Hemsterhuis die Überprüfung des Werks, zunächst in Rücksicht auf dessen französische Formulierung. Diderot kommentierte das Werk auch inhaltlich. Diese Arbeit fällt in die Zeit seiner Helvétius-Kritik; 507,32f.

502,2        Neckers neuestes theol. Werk: De l'importance des opinions religieuses.

5              sein Elysium: Pempelfort.

6f.           seiner Fehde und den Alliirten der Antiberliner: der Streit zwischen Starck und Biester/Gedicke/Nicolai, mit Lavater, Schlosser, E. v.d. Recke.

10            Grünstadt: wo die Familie des Königsberger Bankiers und Freundes Friedrich Conrad Jacobi lebte.

12f.          Brief des Kleukers von Nov. beantworten können: nicht überliefert, 498,31f.

14f.          frohe Nachricht: von der Geburt des 6. Herdersohnes, 382,31.

21            Landsmann: Reichardt.

26            Dechanten meiner Freunde: Christoph Berens, 328,7f.

28            mühseel.[igen] u. köstl.[ichen] Lebens: Ps 90,10.

35            Gevatterin: S. M. Courtan.

36f.          Reichardts Schwester: Sophie Dorow.

503,7        Provincial-Einnehmer: Brahl.

9              Oberhofprediger: J. E. Schultz.

10            schwarze arabische Grütze: Buchweizenbrei, mit Mohn?

12            verehrungswürdigen Kritikers: Kant.

13f.          Ausarbeitung der Zigeuner: Kraus arbeitete an einem Wörterbuch der Zigeunersprache, das sich in seinem Nachlaß fand.

1f.           betagte Sara <...> Autorschaft: Hamanns oft gebrauchter Vergleich mit 1 Mo c. 16 u. 17.

18f.          Ritter <...> Stallmeister: Anspielung auf Don Quijote und Sancho Pansa.

19f.          Auctor fabulae: Gott als höherer Dramaturg von Hamanns Leben.

26            ehrlichen Wirth: Cormann.

30            Reichsgeschichte secundum Pütterum: J. S. Pütter, Deutsche Reichsgeschichte <…>.

504,1        zu Wernigerode <...> in Wörlitz: ein Besuch bei Vater und Sohn Plessing, Häfeli und de Marées, 481,31f.

2              gastfreier Wirth: Reichardt.

4              An Möwe: die westpreußische Kreisstadt Mewe.

5f.           Maul und Bauchpfaffen: J. W. Zitterland.

11            nach Faulen: dem Gut H. J. v. Auerswald.

17            capucinischen Stillschweigens: das zum Ordensgelübde der Kapuziner gehört.

19            Seilers <…> Logik: J. M. Sailer, Vernunftlehre für Menschen.

19f.          Glückseeligkeitslehre: Einleitung zur gemeinnützigern Moralphilosophie.

20            Asmus: M. Claudius.

21            gewesener Beichtvater: Starck.

Brief 1170

505,10      der Holden: A.v. Gallitzin; Antwort v Genf: JBW 2119, I,7,S. 243: G.L. le Sage, Genf, 27.5.1788: Der Brief enthält u.a. eine Antwort wegen der Mineralien. Siehe auch JBW 1979, I,7, S.84: Der Brief, J. an le Sage, Düsseldorf 30. 1.1788: Der Brief enthält zudem, möglicherweise als Einschluß, eine Anfrage wegen der Mineralien.

12f.          Anmerkungen über den Nahmensvetter: 497,22ff.

15f.          der Brief enthielt eine Frage, Spinoza betreffend: nicht überliefert.

16            Ich antwortete: nicht überliefert.

17            Briefe an Mendelssohn, welche eben die Preße verlassen hatten: die 2. Auflage von Ueber die Lehre des Spinoza.

20            hat mir die Post so eben gebracht: wohl Des Geheimen Hofrath Schlossers Schreiben an Herrn ***, worinn einige Ursachen enthalten sind, warum die Berlinische Monatsschrift der Zauberer und des Aberglaubens noch nicht so glücklich gewesen ist, als man zu hoffen Ursache hatte, in: Deutsches Museum Juni 1788, S.518-542.

22            Starckens Prozeß mit Fleischer: 498,28f.

26            von Schenk kanst Du nie gehört haben: 498,6f.

31            Stolbergens Antwort: JBW 2099,I,7,217.

506,1        Von Claudius <…> zwey Brieflein: JBW 2100, 2122, I,7,217 u. 244, erschlossen.

Brief 1171

506,24      Molimina der Autorschaft: die beschwerliche Arbeit am Fliegenden Brief.

29            Dr. Arnold: Cormann.

507,7        Selsen der Nachwehen: wohl Salsen, die (bitteren) Kräuter in der unrevidierten Übersetzung von 2 Mo 12,8 durch Luther.

10            Köthe: Kate.

12            Sorgen <...> von mir geworfen: 1 Pt 5,7.

Brief 1172

507,30f.    Hochzeittag: von Bucholtz.

32f.          mit Diderot Handschriften: 501,34f.

508,8        Dom.[inica] III.p.[ost] Tr.[initatem]: der 8. Juni 1788.

Brief 1173

508,21f.    Experimenten zu Duisburg: sich magnetisieren zu lassen, 504,22f.

23            Printz: von Gallitzin; Hemst.[erhuis].

509,7f.     wenn der Herr will <...>: Jh 4,15.

9f.           Von Lindner u von Hause Briefe: nicht überliefert.

Brief 1174

509,23      lieben Begleitern: Familie Bucholtz, Diener.

510,9        Experiment <...> Duisburg: 508,21f.

14            von Leipzig: dem Buchhändler Schneider.

Brief 1175

510,26      Hauderer: Lohnkutscher, Mietsfuhrmann.

30            filius famulus: dienender Sohn.

33            Mama: Lene Jacobi.